Trauerseelsorge

Wenn ein lieber oder nahestehender Mensch verstirbt, müssen Sie als Angehörige nicht nur diesen Verlust verarbeiten und sich ihrer Trauerarbeit stellen. Es stehen auch gleich jede Menge Angelegenheiten an, die zu erledigen sind.

Am besten geben Sie all diese Arbeiten in die Hände eines erfahrenen Bestattungsunternehmens. Die Bestatter kennen sich mit den Verwaltungsdingen aus und nehmen Ihnen die Organisation der Trauerfeier weitgehend ab, so dass Sie sich ganz auf sich und Ihre Familie konzentrieren können. Natürlich wird man Ihre  gestalterischen Wünsche berücksichtigen, sofern dies möglich ist. Der Bestatter wird mit Ihnen Ort und Zeit für die Trauerfeier abstimmen und dann alle notwendigen Schritte mit der Gemeinde übernehmen. Zunächst meldet er den Verstorbenen oder die Verstorbene an das Pfarramt und stimmt dann den Termin mit dem Pastoralbüro und der Friedhofsverwaltung ab. Sollte noch keine Grabstelle vorhanden sein, vereinbart der Bestatter mit Ihnen und der Friedhofsverwaltung einen Termin für den Neuerwerb einer Grabstelle.

Der Geistliche, der die Trauerfeier übernimmt, wird von der Gemeinde nach einem festen Plan eingeteilt und setzt sich für das Trauergespräch mit Ihnen in Verbindung. Exequien können jeweils in den regulären Messen unter der Woche gefeiert werden. Diese finden täglich in einer anderen Kirche statt. Sondertermine sind leider nicht möglich. Zudem gehört auch die Beerdigung in das Alltagsleben der Gemeinden.

Monika Mertens, Pfarramtssekretärin

Gedanke für Sterbende

 

ohne Koffer und Fahrkarte
ohne Scheckkarte und ohne Handy

ganz alleine

und dennoch
liebevoll begleitet

wohin?

nach Hause


Katharina Wagner

Beisetzungen während der Pandemie

 

Nach der Coronaschutzverordnung NRW sind Versammlungen zur Religionsausübung unter Beachtung der „Abstands- und Hygieneregeln“ erlaubt. Die Friedhofsverwaltung der Stadt Solingen und die kirchlichen Friedhofsträger haben sich auf folgende Regeln für Bestattungen und Totengebete verständigt:.

  • In der Friedhofskapelle dürfen sich neben dem Geistlichen und dem Bestatter maximal 10 Personen aufhalten. Der Mindestabstand von 1,5 m muss eingehalten werden. Weiterhin können Bestattungen unter freiem Himmel stattfinden. Maximal dürfen 25 Personen an der Bestattung teilnehmen. 
  • Innerhalb der Friedhofskapelle ist bis zum Erreichen des Sitzplatzes eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Gebetbücher stehen aus hygienischen Gründen nicht zur Verfügung. Auf Gesang muss verzichtet werden. Immer ist für die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln zu sorgen.
  • Die Gäste einer Trauerfeier müssen sich mit Vornamen, Familiennamen und Rufnummer in eine Teilnehmerliste einzutragen. Die Friedhofsverwaltung bewahrt diese Liste vier Wochen auf, um bei Neuinfizierung eines Gastes nachvollziehen zu können, welche Personen sich möglicherweise auf der Trauerfeier angesteckt haben.