Tipp 12: Spartechnik im Wasserbereich nutzen
Durch Spar-Duschköpfe, Duschunterbrecher und Durchflussbegrenzer sparen Sie nicht nur Energie, sondern auch Wasser. Bei Durchlauferhitzern sollten Sie sich bei Ihrem Sanitärinstallationsfachgeschäft erkundigen, ob die Maßnahme möglicherweise zu einem Druckverlust führt, der die Funktion des Durchlauferhitzers stören könnte.
Tipp 13: Im Zweifel mehr Wäsche und weniger Waschpulver Nutzen Sie die Größe Ihrer Waschmaschine aus. Viele Maschinen brauchen für eine nur wenig beladene Waschmaschine die gleiche Menge Wasser und Strom wie für eine volle Maschine. Auch bei einer Waschmaschine mit Spartaste ist der Verbrauch - bezogen auf die gewaschene Wäschemenge - deutlich höher als bei einer voll beladenen Maschine. Dosieren Sie das Waschmittel entsprechend dem Härtegrad des Wassers in Ihrem Wohngebiet. Das spart einerseits Waschmittel und andererseits Kosten. Nutzen Sie nach Möglichkeit Waschmittel aus Nachfüllpackungen. Dies reduziert das Abfallaufkommen und den Energieeinsatz zur Verpackungsproduktion. |
Beim Autofahren sollten Sie es mit der Drehzahl ruhig angehen lassen. Bei der Wäsche wird dagegen empfohlen, den Schleudergang mit der vom Material her jeweils höchst zulässigen Tourenzahl zu nutzen, wenn Sie anschließend den Wäschetrockner benutzen. Durch den so reduzierten Wassergehalt der Wäsche kann der Trocknungsprozess im Wäschetrockner verkürzt werden.
Achten Sie deshalb beim Kauf einer neuen Waschmaschine auch auf die Möglichkeit, eine hohe Schleuderzahl anwählen zu können. Diese Geräte erkennen Sie an der Einstufung „A“ für die Schleuderwirkung auf dem EU-Label.
Aktion Klimaschutz: Waschen
|
Tipp 15: Waschen Sie Ihre Wäsche auf niedrigerer TemperaturstufeFrüher war die Wäsche oft nicht nur schmutziger als heute, sie wurde zudem nur durch das Waschen bei hohen Temperaturen richtig sauber. Bei den heutigen modernen Waschmitteln sind keine hohen Temperaturen mehr nötig, damit die Wäsche richtig sauber wird. Die Waschmittel verfügen über spezielle Tenside, die auch bei geringen Temperaturen den Schmutz gut lösen. Auch die Vorwäsche brauchen Sie nur bei extrem verschmutzter Wäsche zu bemühen. Probieren Sie es aus. Bei einer 40°C-Wäsche können Sie gegenüber einer Kochwäsche über 50 Prozent Energie einsparen. Außerdem schonen Sie ihre Kleidungsstücke. |
Tipp 16: Wäschetrocknen, aber wie?
Der beste und billigste Wäschetrockner ist immer noch die Wäscheleine im Freien. Für den Fall, dass Sie jedoch keine günstige Möglichkeit für das Trocknen der Wäsche haben, können Sie durch die Wahl eines effizienten Wäschetrockners viel Geld sparen. Denn der Wäschetrockner ist einer der größten Stromverbraucher im Haushalt.
Falls Sie keinen Platz für einen energiesparenden Trockenschrank haben oder nicht so lange auf Ihre trockene Wäsche warten wollen, bleibt Ihnen noch die Wahl zwischen einem Ablufttrockner (der einen Schlauch zur Abführung der Abluft nach draußen benötigt) und einem Kondensationstrockner. Ablufttrockner brauchen in der Regel weniger Strom als Kondensationstrockner. Die geringste Klima- und Energiekostenbelastung verursachen gasbetriebene Wäschetrockner.
Eine feuchteabhängige Steuerung des Trockners über Sensoren ist empfehlenswert, da hierdurch eine zu lange Trockenzeit und damit eine Übertrocknung der Wäsche vermieden wird.
Wie Sie im Klimaschongang waschen und Wasser nutzen ohne es zu verplempern
Wussten Sie schon, dass die Warmwasserbereitung mit knapp 10 % Ihrer Energiekosten zu Buche schlägt? Aber auch die Kosten für die Wasserversorgung sind nicht ohne: Bei einem Verbrauch von 160 Kubikmeter Wasser und einem Preis von drei Euro pro Kubikmeter (inkl. Abwassergebühr) zahlt eine Familie jährlich 480 Euro. Über 30 % dieses Verbrauches bringen keinen Nutzen, sondern sind überflüssig. Für die Wassergewinnung im Wasserwerk muss Energie eingesetzt werden. Rund 0,8 kWh Strom werden für die Förderung, Aufbereitung und Verteilung eines Kubikmeter Wassers aufgewandt. Wenn Sie jährlich 50 Kubikmeter Wasser einsparen, werden gleichzeitig 26 kg CO 2-Emissionen vermieden. |
|