Corona - und jetzt?

 

Liebe Schwestern und Brüder!

Die Coronazahlen sinken nun seit einiger Zeit, und die Fragen werden lauter: Können wir nicht wieder gemeinsam singen? Bleibt es bei der Gottesdienstordnung? Wir haben uns im Pastoralteam darüber ausgetauscht und sind uns einig: wir verzichten auf Gemeindegesang, solange er nicht ausdrücklich erlaubt ist. Auch die Gottesdienstordnung werden wir zunächst nicht verändern. Wir werden aber überlegen, wie es nach den Sommerferien weitergeht.

Pfr. Michael Mohr

Sakramente in "Corona"-Zeit

In den letzten Monaten war es durch die Pandemie nicht möglich, Hochzeit, Erstkommunion oder Taufe als Familienfest zu feiern. So wurde die Hochzeit oder Taufe verschoben oder fand  im kleinsten Kreis statt. Wir freuen uns sehr, dass sich gerade junge Familien ganz bewusst entscheiden, ihr Kind in einer Sonntagsmesse taufen zu lassen. Was sonst gar kein Problem ist, bindet in diesen Zeiten natürlich Plätze, vor allem, wenn sonntags in St. Josef oder St. Mariä Himmelfahrt getauft wird. Dafür bitten wir um Verständnis, sind aber davon überzeugt, dass die Freude über den Zuwachs überwiegt!

Erstkommunionen: Glückwunsch!

In den kommenden Wochen finden in der Gemeinde St. Clemens die Feiern zur ersten Heiligen Kommunion statt. Wir wünschen allen Erstkommunionkindern eine schöne Feier und Gottes Segen.

Kirchenmusik

Am Samstag, 19.06. hören Sie um 17.00 Uhr in St. Clemens Musik für zwei Violinen und Orgel. Die Solisten sind B. Heydel, G. Reffgen und M. Schruff.

 

Christlich-Islamischer Gesprächskreis

Der Christlich-Islamische Gesprächskreis lädt am Mittwoch, 16.06. von 19.30 bis 21.30 Uhr zu einer "Biografische Erzählung - Von der UNO zur Evangelischen Gemeinde Dorp" mit Dr. Stefanie Bluth, Vikarin in der ev. Gemeinde Dorp, in die Arche, Eichenstraße 140, 42659 Solingen, ein.

Gräfrather Orgelsommer findet statt!

An allen Sonntagen vom 04.07. bis zum 15.08. findet in diesem Jahr endlich wieder der Gräfrather Orgelsommer statt. Darüber freuen wir uns als Organisatoren sehr! Natürlich werden die Konzertbedingungen der Corona-Situation angepasst, sodass die Konzerte mit gleichem Programm jeweils um 16.30 Uhr und um 18.00 Uhr stattfinden werden, Anmeldung über Cocuun oder Telefon ab Ende Juni. Auch in diesem Jahr gibt es eine große Bandbreite an Konzerten: Orgel solo, Orgel vierhändig, Orgel plus, Ensemblemusik und Harfe (das genaue Programm folgt in den nächsten Pfarrnachrichten).

Herzliche Einladung! Andrea Wingen und Kamil Gizenski

 

Per App in die Kirche

Für die Gottesdienste in unserren Kirchen ist eine Voranmeldung nötig, die problemlos über die App Cocuun erfolgt. Diese app legt besonderen Wert auf Datenschutz und ist für Sie kostenfrei. Laden Sie sich die App Cocuun (www.cocuun.net) für ihr Endgerät herunter. (QR Code) und registrieren Sie sich mit Name und Mailadresse und melden Sie sich für einen Gottesdienst an.
Ein kleines Kontingent ist für die reserviert, die das Internet nicht nutzen: dazu rufen Sie bitte im Pastoralbüro St. Clemens bzw. im Pastoralbüro St. Johannes der Täufer an.

  • Öffnen Sie die App und wählen Sie das Symbol „+“. (im blauen Kreis)
  • Lösen Sie den Einladungs‐/Ticket‐Code: „739 97N S2F“ ein.
  • Wählen Sie die passende Messe aus und reservieren Sie bis zu fünf Plätze.
  • An der Kirchentür sagen Sie lediglich Ihren Namen und können dann an der Heiligen Messe teilnehmen.
  • Aufgrund der gestiegenen Corona-Infektionszahlen soll nicht nur beim Betreten und Verlassen der Kirche, sondern auch während der Hl. Messe die Alltagsmaske getragen werden. Da die Umluftheizung während des Gottesdienstes ausgeschaltet werden muss, ist entsprechend warme Kleidung ratsam.

Der Deutsche Caritasverband mit seinem Hilfswerk Caritas international hat einen Corona-Fonds eingerichtet, aus dem der weltweite Kampf gegen das Virus finanziert werden soll. Wichtig ist dabei nicht nur die Aufklärung und Sensibilisierung der Menschen, wie sie sich gegen Ansteckung schützen und mit der schwierigen Situation umgehen sollten, sondern auch bestehende medizinische Strukturen zu stärken und aufrecht zu erhalten. Der Bedarf an Hilfe weltweit ist riesig, Um diese Herausforderungen zu meistern, benötigen wir Ihre Solidarität und Unterstützung. Bitte helfen Sie uns zu helfen!

  • Spenden mit Stichwort „Nothilfe Corona-Krise CY00545“ werden erbeten auf: Caritas international. Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe, IBAN: DE88 6602 0500 0202 0202 02, BIC: BFSWDE33KRL, Stichwort: Nothilfe Corona-Krise CY00545
  • Online spenden

Wie kann das sein?

 

Aufruf an unsere Gemeindemitglieder

zum Zusammenhalt mit den jüdischen Gemeinden

 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Gemeindeglieder, 

die Eskalation der Gewalt im Nahen Osten hat in den vergangenen Tagen auch Synagogen, jüdische Einrichtungen und Mahnmale in unseren Städten erreicht.

Wir sind erschüttert über die Welle der Gewalt in Gaza und Israel, über die Angst und Verzweiflung, in die sie Menschen auf beiden Seiten stürzt, über die Opfer und das Leid der Angehörigen. Wir sind erschüttert über die scheinbare Ausweglosigkeit aus diesem Jahrzehnte währenden Konflikt mit seiner immer wieder aufbrechenden Gewalt. Besonders sind wir bestürzt darüber, dass diese bittere Situation in unserem Land benutzt wird, um jüdische Gemeinden mit antisemitischen Gewaltworten und Gewalttaten zu bedrohen und anzugreifen. Was man an Politik des Staates Israel ablehnt, wird Jüdinnen und Juden hier angelastet. Hass auf den Staat Israel entlädt sich gegen unsere jüdischen Landsleute. Judenhass wird getarnt als Kritik am Staat Israel.

Wie kann das sein in unserem Land, dass jüdische Nachbarn und Gemeinden sich fürchten müssen? Wie kann das sein, dass der Weg in den Gottesdienst in der Bergischen Synagoge in unserer Stadt für Gemeindeglieder zum Angstweg wird und von der Polizei geschützt werden muss?

Wir rufen unsere Gemeindeglieder in den Evangelischen und Katholischen Kirchen-gemeinden auf: Treten Sie mit Herz und Verstand und Mut ein gegen antisemitische Äußerungen und Haltungen, die Ihnen im eigenen Umfeld begegnen – in der Verwandtschaft, am Arbeitsplatz, ja, auch in der eigenen Gemeinde.

Widerstehen Sie einfachen Schuldzuweisungen, schwarz-weißen politischen Deutungen und leichtfertigen Urteilen im Blick auf den Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern.

Der Konflikt zwischen beiden Völkern währt seit Jahrzehnten. Er ist äußerst schwierig und vielschichtig und hat tiefe Wurzeln in der Geschichte und im jeweiligen Erleben. Unsere eigene deutsche Geschichte mit der grausamen Verfolgung und Vernichtung der Jüdinnen und Juden hat erheblichen Anteil daran, dass Israel Zufluchtsort vieler Juden wurde. Informieren Sie sich über die vielschichtigen Hintergründe des Konflikts, auch wenn das mühsam ist. Machen Sie nicht mit dabei, aus sicherer Entfernung einseitig Stellung zu beziehen.

Manche Gemeinden engagieren sich in der Arbeit mit Geflüchteten. Sprechen Sie mit Geflüchteten aus Syrien, aus dem Iran, aus muslimischen Ländern, die aus ihrer Situation und Erfahrung heraus mit Hass auf den Staat Israel groß geworden sind und diesen mit hierherbringen als Hass gegen alle Juden. Sprechen Sie mit muslimischen Nachbarn, die von der Geschichte des Holocaust wenig wissen, - da, wo Sie Kontakt haben. Ducken Sie sich nicht weg vor antisemitischen Äußerungen, die Sie mitbekommen.

Interessieren Sie sich für das jüdische Leben und den jüdischen Glauben in unserer Stadt. 

Als christliche Gemeinden glauben wir an die Treue Gottes zu seinem Volk Israel in aller Welt und auch im heutigen Staat Israel. Wir wissen uns auch den arabischen und palästinensischen Christen verbunden, die unter den Spannungen und jetzigen Gewalt-ausbrüchen leiden. Lassen Sie uns den bitteren Konflikt in Israel und Gaza und all die Ausweglosigkeit in das Gebet vor Gott bringen und darin nicht müde werden. 
Bringen wir den Antisemitismus und den Hass in unserem eigenen Land vor ihn.

Die Kirchen unterstützen Initiativen in Israel, die sich für Versöhnung und Frieden einsetzen. Darüber hinaus können wir wenig Einfluss nehmen auf die Geschehnisse dort. Aber wir können unmittelbar Einfluss nehmen hier in unserer Stadt. 

Lassen Sie uns, als Gemeinden und als Einzelne, für Versöhnung eintreten und für diesen Frieden beten.

 

Michael Mohr, Pfr., Vorsitzender ACK Solingen, Stadtdechant - Kath. Kirche Solingen

Dr. Ilka Werner, Pfr., stv. Vorsitzende ACK Solingen, Superintendentin - Ev. Kirche Solingen

Schutzkonzept gegen sexualisierte Gewalt

Wir kommen der Verantwortung nach, sichere Orte zu schaffen, in denen sich uns anver-traute Kinder und Jugendliche oder Erwachsene, die besonders schutzbedürftig sind, aufgehoben und verstanden fühlen. Diese Aufgabe erfüllen wir auf der Basis unseres christlichen Menschenbildes. Die Sorge für das Wohlergehen und den Schutz entspringt damit unserem Herzen, und unsere Haltung ist nicht nur die Erfüllung (kirchen-)gesetz-licher Grundlagen. Es sollte selbstverständlich und unser tägliches Bestreben sein, dass wir alles in unserer Macht Stehende tun, um das seelische und körperliche Wohl von uns anvertrauten Personen sicherstellen! Aus dieser Haltung heraus ist in den letzten Jahren das institutionelle Schutzkonzept entstanden. Dieses liegt zur Mitnahme in den Kirchen aus.

Weihwasser "to-go"

An den Ausgängen der aktiven Kirchorte liegen zu den Öffnungszeiten kleine Fläschchen mit Weihwasser zur Mitnahme bereit. Es wäre schön, wenn Sie auch an Menschen in Ihrer Nähe denken würden, die selber nicht zur Kirche kommen können. Die leeren Fläschchen sollten zur Wiederbefüllung zurückgegeben werden.

 

Jubelkommunion

Die Erstkommunikanten der Jahrgänge 1970/71, 1995/96 und älter konnten ihr Kommunionjubiläum nicht in gewohnter Weise feiern. Sofern es bis dahin möglich ist soll im September diese Feier, als Gottesdienst in größerem Rahmen, nachgeholt werden. Das genaue Datum wird rechtzeitig bekannt gegeben. 

Eine "Suppenküche to go" für Bedürftige wird auch im September fortgesetzt. Das Essen ist fertig gekocht und in einzelne Portionen verpackt. Gegessen werden darf es vor Ort aus Gründen des Infektionsschutzes nicht. Man nimmt das Essen mit und wärmt es zu Hause auf.

  • Montag: ev. Kirche Wald von 12.00 – 13.00 Uhr, Evangelisches Gemeindehaus, Corinthstraße 14 (Zugang von der Poststraße)
  • Mittwoch: ev. Kirche Ohligs ab 12.30 Uhr, Evangelisches Gemeindezentrum Wittenbergstraße 4
  • Donnerstag: ev. Kirche Wald von 12.00 – 13.00 Uhr, Evangelisches Gemeindehaus, Corinthstraße 14 (Zugang von der Poststraße)
  • Freitag: kath. Kirche St. Clemens von 11.00 – 12.00 Uhr, Unter St. Clemens 13, Parkplatz der Clemenskirche
  • Samstag: Heilsarmee – Lebensmittelpakete für das Wochenende von 11.00 – 12.30 Uhr
  • Lieferservice, für Menschen, die das Haus nicht verlassen können unter 0212 10290

Derzeit keine Seniorentreffen

Aufgrund der gestiegenen Infektionszahlen fällt auch die Probe des Seniorenchores weiterhin aus.

Sprechstunde

Wenn Sie ein Gespräch mit einem Seelsorger wünschen, wenden Sie sich bitte an unser Pastoralbüro oder direkt an unsere Seelsorger.

Taufe in St. Clemens 2017

Aktuelles zur Sakramentenspendung

  • Taufen und Hochzeiten: Taufen und Hochzeiten können stattfinden, allerdings müssen die Abstandregeln weiter eingehalten werden, sodass der Personenkreis, der an der Feier teilnimmt, je nach Größe der Kirche, sehr beschränkt sein muss. Es ist auch möglich, in eine größere Kirche auszuweichen; bitte wenden Sie sich für die weitere Absprache an das Pastoralbüro.

Unsere Pfarrnachrichten als Newsletter

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Datenschutz bei kirchlichen Ereignissen

Kirchliche Amtshandlungen (z.B. Taufe, Erstkommunion, Firmung, Trauung, Weihen und Exequien) können in Publikationsorganen der Kirche (z.B. Aushang, Pfarrnachrichten und Kirchenzeitung) mit Name und Datum der Amtshandlung veröffentlicht werden. Eine Veröffentlichung im Internet ist nur mit Einwilligung der betroffenen Personen möglich. Besteht ein Sperrvermerk, ist eine Veröffentlichung immer unzulässig. weiterlesen