Weihnachtsgruß

 

Störungen erleben wir viele in unserem Alltag. Sie kommen meist unangemeldet und bringen unsere Arbeitswelt und unser Leben durcheinander. Störungen fordern unsere Aufmerksamkeit. Vieles was im Weltgeschehen auf uns eindringt, fordert uns heraus, bei vielem verschließen wir die Augen, möchten sie wie etwa Kriege, Unruhen und Naturkatastrophen ganz ausblenden, aber es will uns nicht gelingen.

 

In unserem Umfeld finden momentan Umbrüche statt, die wir als Störungen empfinden. Leider erleben wir diese selten als gute Chance und Verbesserung für die Gemeinschaft und für das Miteinander.

 

Auch Jesu Geburt erlebten damals viele als Störung. Doch das Leben bahnte sich seinen Weg und die Menschen erfuhren die von Gott gewollte Freiheit. Lassen wir uns darum von IHM in unserem Leben stören. Er (er)löst uns von aller Eingeschränktheit und Abhängigkeiten, denen wir uns selbst ausgeliefert haben und führt uns hin zum Frieden und zur Freiheit.

 

Ich danke Ihnen allen, auch im Namen unseres gesamten Seelsorgeteams der Pastoralen Einheit Solingen, für all die guten und besonderen Begegnungen des vergangenen Jahres.

 

Ihnen und Ihren Familien wünsche ich ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest sowie ein gesegnetes neues Jahr 2026!

 

Ihr Pastor und Stadtdechant Thomas Kuhl

 

 

Krippengeflüster

Der Krippe auf der Spur

Krippe  

Eine Krippe ist ein bei uns so etwas wie ein Trog. Ein Trog für Tiere. Satt sollen sie werden an dem, was im Trog für sie bereitgehalten wird. Das altgriechische Wort „trogein“ heißt: fressen, gierig schlingen. Der zweite Teil der Bibel, das Neue Testament, ist in diesem Altgriechisch geschrieben. Ich konnte mir diese Vokabel beim Lernen gut merken, weil ich an „Trog“, an „Krippe“ denken konnte.

 

 

Die "heilige" Familie?

Krippe_Eltern_2012  

„Die Herberge ist voll, zieht weiter!“

„Euer Elend belastet / belästigt mich!“

„Wäre die Frau nicht schwanger gewesen, hätte ich sie mit einem besseren Gefühl abwimmeln können.“

Vom Kind lernen

Krippe St. Michael 2007  

Wir kennen es doch alle: der stressige Alltag bestimmt unser Leben, wir kommen genervt nach einem anstrengenden Tag nach Hause und setzen uns vor den Fernseher. Ein schallendes Kinderlachen kommt einem entgegen und man sehnt sich nach den eigenen Kindertagen. An das sorgenlose, unbeschwerte Leben, in dem das größte Problem war, dass man nicht wusste, was man sich überhaupt noch zu Weihnachten wünschen sollte.

 

Der gute Hirte

Krippendarstellung aus St. Engelbert  

„Ich werde euch Hirten nach meinem eigenen Herzen geben“ (Jer 3,15). Mit diesen Worten des Propheten Jeremia verspricht Gott seinem Volk, es nie ohne Hirten, die es sammeln und leiten werden, zurückzulassen: „Ich werde für sie Hirten bestellen, die sie weiden und sie werden sich nicht mehr fürchten und ängstigen und nicht mehr verloren gehen“ (Jer 23,4).