Gottesdienste

St. Johannes und Sebastianus Wichterich

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Frankfurter Str. 12, 53909 Zülpich-Wichterich


Öffnungszeiten: täglich 09.00-18.00 Uhr, barrierefreier Zugang.

Gottesdienstzeiten: hl. Messe sonntags 11.00 Uhr (ausser 1. Sonntag im Monat), Hl. Messe: donnerstags 14-tägig 09.00 Uhr

Wortgottesdienst: donnerstags 14-tägig 09.00 Uhr, Schulmesse: 1. Mittwoch im Monat 07.45 Uhr, ökum. Schulgottesdienst: 3. Mittwoch im Monat 07.45 Uhr

Pfarrbüro: Kath. Pfarramt St. Johannes und Sebastianus Frankfurter Straße 12 53909 Zülpich-Wichterich

Tel. 02251-4219  Fax 02251-780904, PAS Elisabeth Mager,   e-mail: pfarramt.wichterich(at)st-peter-zuelpich.de

Küster: Martina Schleiffer, T 02256-3733

Kirchenvorstand: stellv. Vorsitzender Bernhardine Schmitz, Tel. 02252-833406

PGR-Ortsausschuss: Gisela Dieckmann, Tel. 02252-95134

Messdiener/Jugend: Mechthild Radmacher, Tel. 02252-3629

Kirchenchor                                      

kirchliche Vereine:

St. Sebastianus-Schützenbruderschaft: Wolfgang Schrage, tel. 02252-4033

Pfarrbücherei

Kindertagesstätte

Besonderer Feste: Patrozinium 20. Januar

Fronleichnamsprozession am 24. Juni im Wechsel mit Rövenich, Niederelvenich und Oberelvenich

Aus der Geschichte der Gemeinde

Die Pfarrkirche St. Johannes und Sebastianus in Wichterich wird erstmals urkundlich erwähnt im Jahre 866. Eine adelige Frau namens Hiedilda schenkte nach einer Urkunde vom 20.12.866 dem Kloster Prüm die Kirche in "wihetrachta" mit all ihren Sachen und Anhängseln.

Der jetzige Bau ist im wesentlichen der Mitte des 12. Jahrhunderts zuzuordnen. Wir haben es bei diesem Bauwerk mit einer im Ursprung dreischiffigen romanischen Anlage in Bruchsteinmauerwerk mit kräftigem vorgelagerten Westturm zu tun.

Der Taufstein aus dem 12. Jahrhundert (Hier klicken für eine größere Bildansicht)

Im Jahre 1690 beschädigte ein Brand die Kirche schwer. Die ursprünglichen Balkendecken des Mittelschiffes und der Seitenschiffe, deren Ansätze über dem Gewölbe des Mittelschiffes noch zu erkennen sind, wurden völlig zerstört und um 1700 durch die jetzigen hölzernen Rippengewölbe ersetzt.

Der Taufstein entstammt dem 12. Jahrhundert. Die Seitenfelder des breiten und tiefen Beckens zeigen symmetrisches Blattwerk mit Blütenknospen auf rauhem Grund. Der Taufstein hat vier Eckköpfe, die für die Datierung von besonderer Bedeutung sind.

Im Glockenturm hängen drei denkmalwerte Glocken, die alle dem 15. Jahrhundert entstammen. Ebenso sehenswert ist der hölzerne Glockenstuhl.

(Foto: Josef Giesen)

Eines der Fenster mit den Motiven des Freudenreichen Rosenkranzes (Hier klicken für eine größere Bildansicht)

Die Buntfenster der Apsis des Hauptchores und der beiden Querhausflügel stellen die Geheimnisse des Freudenreichen Rosenkranzes dar. Das Alter ist weitgehend unbekannt. Lediglich Schannats "Eiflia Illustrata", Aachen 1844, nennt "einige Glasgemälde, die Aufmerksamkeit verdienen".

Erwähnenswert ist schließlich noch die romanische Turmkapelle, die möglicherweise als Fluchtraum in kriegerischer Zeit diente oder auch als Ort des Gerichtes genutzt wurde, da in Ermangelung einer Bibel Anfang des 2. Jahrtausends auf einen Altar geschworen wurde. Der Zugang ist äußerst schmal und führt längs durch die Turmwand.

Ursprunglich war die Kirche vom Friedhof des Doppelortes Mülheim-Wichterich umgeben. Heute ist die Anlage um die Kirche parkähnlich gestaltet und lädt zum Verweilen ein.

(Foto: Josef Giesen)