St. Kunibert Ülpenich

Adresse: Moselstraße 76

Öffnungszeiten: freitags vormittags von 9.00 - 12.00 Uhr und zu den hl. Messen

Die Kirche hat einen barrierefreien Zugang.

hl. Messen: alle 14 Tage sonntags um 11.00 Uhr und 14 tägig dienstags um 9.00 Uhr

Zuständiges Pfarrbüro: Kath. Pfarramt St. Dionysius, Zum Kiesel 11, 53909 Zülpich-Schwerfen, Tel.: 02252 6016, Fax: 02252 81470, E-Mail: pfarramt.schwerfen(at)st-peter-zuelpich.de,  Pfarramtssekretärinnen:  Gudrun Mundt, Marlene Böser
Kontaktbüro: Moselstr. 73 (Pfarrheim) ab Mai 2017 vor der 1. Werktagsmesse im Monat dienstags von 8 bis 10 Uhr, PAS Elisabeth Mager

Küsterin: Tatjana Gazzo, Telefon 02252-5516

Kirchenvorstand: geschäftsführender Vorsitzender Bernhard Helfer, Tel.: 02252 834603

PGR-Ortsausschuss: Jenny  Bohn Tel.:02252 833468

Messdiener/Jugend: Jenny Bohn               

Kirchenchor: Proben montags 19.30 - 21.00 Uhr, Chorleiter: Lothar Zeller Tel.: 02252 5128

kirchliche Vereine:

Frauengemeinschaft, Teamsprecherin Gabi Pütz, T 02252-4310
Seniorenclub Konny Mann Tel.: 02252 7685

Besonderer Feste (z. B. Patrozinium) und Prozessionen:

Kirmes am 4. Sonntag im September
Patrozinium am Wochenende vor oder nach St. Kunibert am 12. November,
Laurentius Prozession Anfang September

Aus der Geschichte der Gemeinde

Im Jahre 1347 wird die Kapelle Ülpenich erstmals urkundlich erwähnt. In diesem Jahr machte Christian von Dürffenthal eine Altarstiftung. Sie war eine von sieben Kapellen, die unter der 1124 von der Abtei Siegburg bezogenen Probstei zu Zülpich standen und war seelsorgerisch meistens mit Lövenich verbunden. Der Pastor nannte sich Vizekurat von Lövenich und Ülpenich. 1559 war Ülpenich mit Nemmenich seelsorgerisch verbunden. Ülpenich besitzt eine auffällige Pfarrkirche St. Kunibert, die einstmals Filialkirche der Zülpicher St. Peterskirche war. Wahrscheinlich wurde die erste Pfarrkirche im 12./ 13. Jh. erbaut.
Um das Jahr 1710 mußte das altersgraue Kirchlein einem Neubau weichen. Papst Clemens XI. gab zur Beschaffung der nötigen Mittel am 17. Juli 1710 einen Erlaß heraus. Die jetzige Kirche wurde Ende des vorigen Jahrhunderts im neuromanischen Stil auf einem von den Gebrüdern Maus geschenkten Grundstück errichtet. Neben unentgeltlich geleisteten Hand- und Spanndiensten wurden bei einer Kirchen- und Hauskollekte 7.500 bzw. 14.700 Mark gespendet. Der Turm der Backsteinkirche geht am Glockenturm in ein Achteck über. Schwierigkeiten hat es in früherer Zeit mit der seelsorgerischen Betreuung von Ülpenich gegeben, da sich die weltliche und kirchliche Obrigkeit nicht über den Unterhalt des Geistlichen einigen konnten.

(Quelle: „Die Ortschaften der Gesamtstadt Zülpich“, herausgegeben von der CDU Zülpich 1999, von Leo Wolter und Elisabeth Hartl)