Gottesdienste

St. Severin Merzenich

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Severinusstr., 53909 Zülpich - Merzenich, kein barrierefreier Zugang

Öffnungszeiten: keine

heilige Messe mittwochs 9 Uhr alle 14 Tage heilige Messe und  sonntags um 9.30 Uhr einmal monatlich

zuständiges Pfarrbüro: St. Peter, Zülpich

Küster: Gerd Kursch, Telefon 0172-9270352

Kirchenvorstand: stellvertretender Vorsitzender Urban Zander, Merzenich, Tel. 81246

Messdiener: Kaplan Alhard-Mauritz Snethlage

Patrozinium/besondere Feste:Herz-Jesu-Prozession immer am Sonntag um 8.30 Uhr nach dem Herz-Jesu-Freitag im Juni

 

Aus der Geschichte der Gemeinde

Die Kirche in Merzenich stammt aus frühchristlicher Zeit und wurde auf einem Hügel erbaut. Die Pfarrkirche von Merzenich ist dem hl. Severin geweiht. Sie gehörte ehedem zur Pfarre Langendorf, ist aber heute selbständige Pfarre und in Personalunion mit St. Peter in Zülpich verbunden. Von dem alten Bruchsteinbau ist nur noch der aus dem 12./13. Jahrhundert stammende Turm erhalten. Das Langhaus wurde im 18. Jahrhundert neu errichtet und im Jahre 1913 durch den heutigen Bau ersetzt. Der aus dem 12. Jahrhundert stammende Turm wurde in den neuen Kirchenbau mit eingefügt. Im Turm befinden sich zwei Glocken, die kleinere wurde im Jahre1677 gegossen. Die größere Glocke ist später hinzugekommen und ist lt. Chronik des Pfarrers Jansen ein Geschenk des Küsters Schmitz. Im Innern der Kirche befindet sich im Chor der Hauptaltar von 1698. Der linke Seitenaltar zeigt ein Holzrelief, mit der Enthauptung der hl. Katharina von 1721. Der rechte Seitenaltar mit der Mutter Gottes Statue ist von 1742. Auf der Orgelempore steht die Holzfigur des hl. Severinus mit Kirchenmodell aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts. In der Sakristei befindet sich ebenfalls aus dem 15. Jahrhundert ein altes Sakramentshäuschen. Noch erwähnenswert wäre das gleichfalls aus dem 15. Jahrhundert stammende und in unmittelbarer Nähe der Kirche stehende Beinhaus. Es wurde im Jahre 1964 restauriert und steht seitdem unter Denkmalschutz.

(Quelle: „Die Ortschaften der Gesamtstadt Zülpich“, herausgegeben von der CDU Zülpich 1999, von Leo Wolter und Elisabeth Hartl)