St. Matthias Oberelvenich

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Kellerhofstr. , 53909 Zülpich-Oberelvenich

Öffnungszeiten: täglich 09.00-18.00 Uhr, barrierefreier Zugang zur Kirche.

Gottesdienstzeiten: einmal monatlich samstags um 17.00 Uhr und 14 tägig montags um 9.00 Uhr

Zuständiges Pfarrbüro : Wichterich

Küster: Tatjana Gazzo, Telefon 02252-5516

Kirchenvorstand: stellv. Vorsitzender Carl Dieckmann, Tel. 02252-95134

PGR-Ortsausschuss: Gisela Dieckmann, Tel. 02252-95134

Messdiener/Jugend: Mechthild Radmacher, Tel. 02252-3629

Kirchenchor

Besonderer Feste: Patrozinium 24. Februar
Fronleichnamsprozession im Wechsel mit Mülheim-Wichterich, Niederelvenich und Rövenich

Friedensprozesson                                     

   

Aus der Geschichte der Gemeinde

Der Ursprung der Rektoratskirche St. Matthias in Oberelvenich geht urkundlich in das Jahr 1291 zurück, in dem eine Jungfrau namens Mechtildis von der Schwertscheiden eine Kapelle erbauen ließ. Als Erbauer des Chores, sowie der Seitenschiffe und als Stifter des Marienaltars wird in einer Urkunde aus dem Jahre 1351 ein Ritter Engelbert von Vorst genannt, der - wie die Familie von der Schwertscheiden - mit den Gütern des Hauses Bollheim in Verbindung gebracht werden muß.

Um 1420 wurde die Kapelle dank eines Herrn von Geißbusch zu Bollheim zur Pfarrkirche erhoben, welche zum Kloster Hoven gehörte und dort den "Zehnten" abliefern mußte.

 

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Von dieser alten Kapelle ist heute nur noch der Turm erhalten. Im Jahre 1690 glich die Kirche einer Ruine. In den folgenden Jahren 1692/1693 wurde das Kirchenschiff mit großzügiger Unterstützung der Familie von Hompesch zu Bollheim erneuert. Auch im 20. Jahrhundert wurde die Kirche  mehrfach grundlegend renoviert. Zwischen 1913 und 1925 wurde das Dach erneuert und die Kirche erhielt eine neue Stuckdecke. 1988/1989 mußten vor allem Hohlräume im Mauerwerk mit Beton verpreßt und die Kirche gegen Feuchtigkeit geschützt werden.

Im Zuge dieser letzten grundlegenden Renovierung erhielt die Kirche einen neuen Zelebrationsaltar mit passendem Ambo des Kölner Bildhauers Joachim Droll.

Zur Innenausstattung gehören zudem drei Rokokoaltäre, die ein Geschenk der Familie von Hompesch zu Bollheim sind.

(Foto: Josef Giesen)

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Eine hölzerne Madonna aus der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts muß wohl als besonderes Schmuckstück der Kirche bezeichnet werden.

Der Taufstein aus Namurer Blaustein stammt aus dem 12. Jahrhundert.

(Foto: Josef Giesen)