Sprechstunde

Unsere Seelsorger-Sprechstunde ist dienstags, von 17.00 Uhr - 18.00 Uhr im Pastoralbüro St. Clemens.

Am 23.01. mit Pfr. Michael Mohr und am 30.01. mit Kpl. Celso Sanchez

Wenn Sie ein Gespräch mit einem Seelsorger wünschen, wenden Sie sich bitte an unser Pastoralbüro oder direkt an unsere Seelsorger.

Neue Krankenhaus-Seelsorger

Am 16.11. wurden im  Klinikum die neuen katholischen Krankenhaus-Seelsorger, Pater Mathieu Pouls und Pastoralreferent Reiner Krause, eingeführt. Herr Krause steht aufgrund seiner Tätigkeit im Krankenhaus nur noch mit der Hälfte seiner Arbeitszeit für die Pfarreiengemeinschaften MiNor und Süd zur Verfügung. Pater Mathieu Pouls ist seit dem 15.09.16 zusätzlich als Subsidiar für unsere Pfarreiengemeinschaften tätig.

Kommissarischer Dechant

Der Erzbischof von Köln, Rainer Kardinal Woelki, hat dem Stadtdechanten von Leverkusen, Msgr. Heinz-Peter Teller, zum 15. August die kommissarische Leitung des Stadtdekanates übertragen.

Für diese Übergangslösung gibt es zwei Gründe: die umfangreicheren Wechsel des seelsorglichen Personals innerhalb der Solinger Gemeinden und die anstehenden bistumsweiten Änderungen der Dekanate. Die Entscheidung ist in Abstimmung mit der Vorsitzenden des Katholikenrates sowie den leitenden Pfarrern im Dekanat Solingen getroffen worden. Solingen soll ein eigenes Stadtdekanat bleiben und einen eigenen Dechanten bekommen. Auf welchem Weg die Person des Dechanten gefunden werden wird, dazu wird der Erzbischof sich mit dem Priesterrat im Laufe dieses Jahres beraten und dann entscheiden.

Unsere Seelsorger

Seelsorger Team 2016

Das Pastoralteam besteht aus Seelsorgern der Seelsorgebereiche Solingen-Mitte/Nord und Solingen-Süd, sowie einigen neuen Gesichtern. Alle sind seit September 2016 für beide Seelsorgebereiche ernannt, haben aber ihre Arbeistsschwerpunkte und örtlichen Zuständigkeiten. Daher kann es sein, dass Sie den ein oder anderen mal mehr und mal weniger sehen.

Neben dem Team gibt es noch einige Seelsorger (schon in Rente oder nur für einige Zeit bei uns), die einen Dienst in unserem Sendungsraum übernehmen.

 

"Die beiden Neuen"

Pfarrer Michael Mohr und Kaplan Dr. Horst Noeggerath

Bereits seit 15. August sind unsere beiden neuen Priester im Amt, die erstmals nicht nur für das MiNor-Land, sondern gleichzeitig auch für die Pfarreiengemeinschaft Solingen-Süd ernannt worden sind. Während Pfr. Mohr im MiNor-Land in Sankt Clemens wohnen wird, bezieht  Kaplan Dr. Noeggerath eine Wohnung im Solinger Süden. Beide Priester freuen sich auf die Menschen und ihre neuen Aufgaben in der Klingenstadt.  

Pfarrer Mohr und Kaplan Dr. Noeggerath verbindet die Erfahrung, nach dem Abitur zunächst etwas „Anständiges“ erlernt zu haben, wie Pfarrer Mohr betont. Während Kaplan Dr. Noeggerath  nach einem Mathematik-Studium lange Jahre  im Bereich der Informatik gearbeitet hat, studierte Pfarrer Mohr an der Fachhochschule für Finanzen in Nordkirchen, um in der  Finanzverwaltung  NRWs tätig zu werden. Beide betonen, nicht unglücklich  in ihren „ersten“ Berufen gewesen zu sein; dennoch hatten sie beide immer mehr das Gefühl, dass Gott mit ihnen noch etwas anderes vorhat. Bei beiden Priestern kann man es nicht an einem bestimmten „Damaskus-Ereignis“ festmachen,  doch irgendwann  war der Wunsch nach „Mehr“ bei  beiden  so stark, dass sie ein Theologie-Studium aufnahmen.  Nach anfänglichen Bedenken, ob sie sich auch in den Geis- teswissenschaften zurechtfinden würden, wurde bei beiden eine Erfolgsgeschichte daraus. Heute können sie sagen, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Kaplan Dr. Noeggerath brachte es mit den Worten auf den Punkt, „etwas Gutes mit etwas Besserem“ getauscht zu haben.

 Auf die Frage, was ihnen an ihrer neuen Aufgabe besonders viel bzw. besonders wenig Freude bereiten würde, antwortet Pfarrer Mohr spontan mit: „Menschen und Menschen“. Kaplan Dr.  Noeggerath  konnte die Formulierung gut nachvollziehen: Demnach sei es eine große  Freude, das an die  Menschen weiterzutragen, was man selbst durch den Glauben erfahren habe.  Dennoch muss man sich bewusst  sein, dass das Vertrauen,  das man Menschen entgegenbringt, bisweilen auch enttäuscht wird.  Pfarrer Mohr  ergänzt, dass für ihn die Begriffe Freiheit und Freude im Fokus stehen. Eine große Freude ist es, wenn Nichtgetaufte beginnen, in Freiheit über Gott nachzudenken. Wichtig ist für ihn dabei, dass der  Mensch freiwillig  „Ja“  zu Gott sagt. Zudem weist er daraufhin, dass Glaube nicht immer nur Freude bedeute, denn Glaube muss auch im Alltag bestehen.

Eine der großen Herausforderungen für unsere beiden neuen Seelsorger wird  es sein,  den  Menschen den Glauben an den christlichen Gott (wieder) näher zu bringen. Kaplan Dr. Noeggerath  betont,  dass es hierbei darauf ankomme, den Menschen zu verdeutlichen, dass Gott sie unbedingt liebt, sie unbedingt annimmt, und Gott sich das auch etwas kosten lässt, wie die Passionsgeschichte zu erzählen weiß. Pfarrer Mohr kann sich vorstellen, dass das Christentum nichts für die breite Masse ist. Unter- gehen werde  es aber  unter keinem Umständen, sondern sich lediglich verändern. Zudem sei die Kirche gut beraten, wenn sie sowohl auf Gott als auch auf die Menschen hört.

Neben Pfarrer Michael Mohr und Kaplan Dr. Noeggerath ist mit Pater Dr. Gerald Ohaeri noch ein dritter Priester neu im MiNor-Land aktiv. Der aus Nigeria stammende Pater Dr. Ohaeri wird allerdings lediglich ein Jahr in Solingen bleiben und wie Kaplan  Dr. Noeggerath hauptsächlich in Solingen-Süd aktiv sein.

Nicht wenige Katholiken in Solingen haben sicher geschluckt,  als sie erfuhren, dass ein leitender Pfarrer nun neun Kirchorte betreuen soll. Pfarrer Mohr sieht diese Situation sehr ge- lassen. In seinen bisherigen Wirkungsstätten, beispielsweise  in Zül- pich, gab es bisweilen wesentlich größere Entfernungen zwischen den einzelnen Gemeinden als hier zwischen Solingen-Burg und Solingen- Gräfrath.  Zudem betont Kaplan  Dr. Noeggerath, dass die Situation auch die Chance biete, voneinander zu lernen und miteinander sinnvolle Kooperationen einzugehen. Pfarrer Mohr  kann sich beispielsweise  gut vorstellen, bei der Trauwerkstatt in Zukunft stärker  zusammenzuarbeiten. Gleichzeitig betonen aber auch beide  Priester,  keine Patentlösung für  die  Zukunft zu  haben.  Pfarrer Mohr wünscht sich, dass in den neun Gemeinden nicht nur gottesdienstliche Angebote aufrecht erhalten, sondern dass sie vor allem mit Leben gefüllt werden. Das könne das Pastoralteam aber alleine nicht schaffen; hierzu ist es auf die vielen Menschen angewiesen, die sich ehrenamtlich engagieren. Den Gremien müsse immer mehr bewusst werden, so Pfarrer Mohr, dass sie nicht nur Preise für Pfarrfeste besprechen sollen, sondern vor allem „Mitarbeiter der Wahr- heit“ werden müssen. Dennoch wird es im Team Zuständigkeiten  geben; fest steht bereits,  dass Kaplan Sanchez-Rosario weiter in MiNor seinen Arbeitsschwerpunkt behält, während  Kaplan  Dr. Noeggerath  hauptsächlich  im  Solinger  Süden unterwegs sein wird. Zudem hofft Pfarrer Mohr, dass er bald von einem Verwaltungsleiter Unterstützung erhält.

 In  fünf Jahren  wünscht sich Pfarrer Mohr, dass es für die Menschen  im MiNor-Land ein Stück weit selbstverständlich  geworden ist,  den Blick über die eigene  Gemeinde und die eigene Pfarreiengemeinschaft hinaus zu richten.  Neben vielen  Gemeinsamkeiten  in und über MiNor hinaus sollte jeder  aber  auch noch seine Identität kennen und leben dürfen.

 Christian Feistauer

Ausbildung zum Diakon

Georg Peters
Georg Peters

Liebe Gemeinde,

mein Name ist Georg Peters. Ich wurde 1971 in Kevelaer geboren und lebe seit acht Jahren gemeinsam mit meiner Frau, Maria, in Solingen Höhscheid. In der Kirchengemeinde St. Mariä Empfängnis bin ich seit dieser Zeit in verschiedenen Bereichen, zum Beispiel als Lektor oder Mitglied im Ortsausschuss aktiv.

Als Sozialpädagoge arbeite ich beim Caritasverband in Düsseldorf und bin dort verantwortlich für den Bereich der Gemeinwesen orientierten Offenen Altenhilfe. Vor gut einem Jahr habe ich, gemeinsam mit 17 weiteren Männern aus den Bistümern Aachen, Essen und Köln  die Ausbildung zum Ständigen Diakon am erzbischöflichen Diakoneninstitut zu Köln begonnen. Neben einem vierjährigen Theologiestudium, welches vorwiegend am Wochenende stattfindet, gehört auch die Tätigkeit in einer Gemeinde dazu, um die vielfältigen Aufgabenbereiche kennenzulernen. Ich freue mich, dass Pfarrer Mohr mein Mentor für diesen Teil der Ausbildung ist und mich in den nächsten Jahren begleiten wird.

Die Ausbildung zum Diakon bedeutet für mich, Gott einen festen Platz in meinem Alltag und meinem Berufsleben zu geben. Durch den Dienst am Nächsten, in der Verkündigung des Wortes Gottes und in der Liturgie können wir als Christen verdeutlichen, dass Gott fester Bestandteil unseres Lebens ist und so auch Vorbild und Stütze für andere sein kann.

In den nächsten Wochen und Monaten werde ich mich nun bei Ihnen, den Gemeinden unserer Seelsorgebereiche, vorstellen. So können wir uns kennen-lernen und miteinander ins Gespräch kommen. Auf den Austausch und die Begegnung mit Ihnen bin ich neugierig und freue mich darauf.

Mit den besten Wünschen und Grüßen

Georg Peters