Rom-Wallfahrt

In diesem Jahr findet eine Bus-wallfahrt nach Rom über Trient und Florenz in der Zeit vom 7. bis 15. Oktober 2023 unter der Leitung von Msgr. A. Brennecke statt. Hierfür sind noch einige Doppelzimmer frei.
Interessierte können sich gerne im Pastoralbüro melden. Hier erhalten Sie Informationen und haben die Möglichkeit, sich dort anzumelden. Das Programm für diese Wallfahrt entnehmen Sie bitte dem nachfolgenden Link.

Ökum. Neujahrsgottesdienst
Der traditionelle Ökum. Neu-jahrsgottesdienst für unsere Pfarreiengemeinschaft, den wir abwechselnd in der Vinzentius- oder Erlöserkirche feiern, findet am Freitag, 13. Januar 2023, um 19.00 Uhr in der Pfarr-kirche St. Vinzentius statt.
Anschließend lädt der Ortsaus-schuss alle Besucher zu einem Neujahrsempfang ins Oberaus-semer Pfarrheim, Friedensstr. 24 ein.

Grenzenlos Laden und Café

Das Grenzenlos Laden & Café in der ehemaligen Paulusschule Niederaußem ist jeden Mittwoch, um 15.00 Uhr für Sie geöffnet. In unseren Läden können Sie stöbern und es ist bestimmt für jeden etwas dabei! In unserem Café ist wieder  können Sie sich auf leckeren Kaffee und selbst-gebackenen Kuchen freuen!

Kontakt

Pastoralbüro

Für den Besuch unseres Pastoralbüros gilt die 3G-Regel (geimpft, getestet oder genesen).

Besucheranschrift: Pastoralbüro Bergheim-Ost Pfarrheim Oberaußem Friedensstraße 24, EG Eingang Vinzentiusstraße gegenüber Pfarrhaus (Vinzentiusstr. 28)
50129 Bergheim
  
    Postanschrift/Posteinwurf: Vinzentiusstraße 28 50129 Bergheim
Telefon: 02271 - 52680

E-Mail: pfarreiengemeinschaft-bergheim-ost(at)erzbistum-koeln.de

Öffnungszeiten des Pastoralbüros
:
Mo. bis Fr:      9 – 12 Uhr
Di. und Mi:    14 – 16 Uhr
Do:                15 – 18 Uhr

In seelsorgerischen Notfällen erreichen Sie einen Seelsorger über folgende Mobilfunknummer
:
0178/4022431

RAT UND TAT

Ökum., ehrenamtliches Beratungs- und Unter-stützungsangebot.
Jeder Hilfesuchende ist herzlich willkommen!
Sprechstunde im Kath. Pastoralbüro Oberaußem

 

Dienstags
von 17.30 - 19.00 Uhr

Facebook und YouTube

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Sie finden uns auch auf YouTube.

„Das Wort ist Fleisch geworden“ - die Konsequenzen dieses Satzes sind uns nicht bewusst.

„Die Zeit ist erfüllt“ - ein Signal, welches das Auftreten des Gottessohnes, des Christus, an verschiedenen Stellen begleitet: Der Evangelist Markus beginnt damit das öffentliche Wirken Jesu, im Brief an die Galater fasst Paulus es so zusammen. Die Zeit der Vorbereitung Israels wird erfüllt, indem der Messias erscheint. Die Geburt des kleinen Kindes erfüllt schon die Zeit der Vorbereitung und die drei Weisen aus dem Morgenland stellen die Pilgerfahrt der Völker dar, die nun zum Thron Gottes ziehen werden.

Die Kirchenväter haben die Geburt des Kindes, das die Zeit erfüllt, später in lehramtliche Formeln gegossen: Von den zwei Naturen, die unvermischt und ungetrennt in dem Kind verbunden sind. Die damit auch sagen, dass die Ewigkeit Gottes, die ewige Natur Gottes, mit der Zeit des Menschen, der zeitlichen Natur des Menschen, verbunden ist. Ewigkeit und Vergäng-lichkeit, Ursprunglosigkeit Gottes und „Von-her-sein“ des Menschen: das sind Gedanken, die nicht zueinander passen. Wir heute und auch die Denker damals können sie nicht einfach, logisch glatt und ohne Brüche zusammenstellen. (Versuchen Sie es einmal!)

In der Folge der Denkunmöglichkeit haben einige versucht, die harten Konsequenzen zu umgehen: der ewige Gott habe sich einen Leib zum Schein angezogen, oder aber: der vergängliche Mensch Jesus sei nur besonders begabt gewesen (wie einer der alten Propheten). Diese Ge-danken durchziehen die Kirchengeschichte des Altertums und wirken auch noch bei Mohammed fort und auch bei manchen mittelalterlichen Häresien. (In der Kirchengeschichte und in der Dogmatik sollten wir uns damit beschäftigen.)

Andere haben das Nachdenken über die Menschwerdung Gottes aus-geklammert und beschränken die Aufgabe der Kirche auf das mit-menschliche Miteinander. Gott aber ist die erste Aufgabe der Kirche, die zweite Aufgabe ist die Liebe der Menschen untereinander. Die Formulierung von den „zwei Naturen“ entstammt ja der Erfahrung der frühen Christen: Durch den Tod und die Auferstehung Christi sind wir erlöst! Erst das Hinabsteigen des ewigen Gottes in das vergehende Fleisch eines Menschen macht das verständlich. Weil das ewige Wort unser vergehendes Fleisch geworden ist, und so unseren Tod gestorben ist und für uns vom Tod auferstanden ist, können wir von uns sagen, dass wir Erlöste sind.

Das – hier schnell gebrauchte - Wort Erlösung beruht auf dem Erlebnis der Trennung von Gott und Mensch. In Israel war diese Erfahrung bekannt und wurde, z.B. in den Psalmen, auch benannt. Bei uns scheint mir dieses Erlebnis nicht – als solches - benannt zu werden, höchstens in Fragen: Wo ist denn Dein Gott? Die Trennung von Gott erleben wir grundlegend dann, wenn die Unendlichkeit in den Dingen uns nicht mehr anspricht, nicht mehr zur Frage nach der Ewigkeit wird. Wir sollten dieses Gespür – und von dort wird es noch ein weiter Weg - wieder reifen lassen. Wie es mir vor Jahren ein Rheinschiffer beschrieb: „Wenn ich morgens früh den Strom aufwärts fahre, Herr Pastor, dann werde ich fromm.“ J.H.