Gottesdienste/Messen

Dienstag, 02. März 2021
18:00 Beichte (poln.)

Einschätzung zur Veröffentlichung der "Missbrauchsstudie"

 

 

Liebe Schwestern und Brüder,

in den vergangenen Wochen und Monaten ist das Erzbistum Köln sehr präsent in den Medien gewesen. Dabei ging es vor allem um Nachrichten rund um die in Auftrag gegebenen Gutachten zur Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch. Auch die Beratungen und Entscheidungen rund um den pastoralen Zukunftsweg waren Thema in der Berichterstattung.

 

An dieser Stelle möchte ich die Einschätzung unseres Kaplans Dr. Lennartz dazu legen. Er war vor seinem Theologiestudium einige Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter der Universität Freiburg i.Br. sowie als Anwalt tätig und hat diese Einschätzung am vergangenen Wochenende in den Sonntagsmessen vorgetragen.

 

Pfr. Michael Mohr

 

 

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Solingen, den 31.01.2021

 

Liebe Schwestern und Brüder!

 

in der vergangenen Woche hat die Presse von einem Brief an Herrn Kardinal Woelki berichtet, den 34 Priester des Erzbistums an ihn gerichtet hätten. Die als Unterzeichner genannten Mitbrüder kenne ich z.T. persönlich und schätze sie durchaus. In der Presse wurde im Weiteren berichtet von dem Beschluss des Diözesanrates, die Mitarbeit am „pastoralen Zukunftsweg“ aus Protest bis auf weiteres auszusetzen. Da der Vorsitzende des Diözesanrates zufällig Oberbürgermeister in Solingen ist, mag es wohl angehen, dass ein Priester in Solingen, der zufällig Jurist ist, seine Einschätzung hierzu äußert.

 

Der Vorwurf an den Herrn Kardinal ist jeweils, dass er ein Gutachten, das eine Münchener Kanzlei in seinem Auftrag angefertigt hat, nicht veröffentlicht.

 

Kardinal Woelki hat als erster deutscher Bischof ein solches Gutachten auf der Grundlage der eigenen Akten der Diözese in Auftrag gegeben. Dies ist grundsätzlich eine gute Entscheidung und die Einholung eines Gutachtens ein bewährtes Verfahren. Kardinal Woelki hat darüberhinaus vorgegeben, dass das Gutachten veröffentlicht werden soll und sich als Zeichen der Transparenz verpflichtet, dieses Gutachten nicht vor der Veröffentlichung einzusehen.

 

Mit dem Ziel der Veröffentlichung beginnen allerdings die juristischen (äußerungsrechtlichen) Herausforderungen: Ein Gutachten, auch wenn es von einer Anwaltskanzlei angefertigt wird, bleibt ein Privatgutachten, welches weder ein staatliches Gerichtsverfahren noch ein kirchenrechtliches Verfahren ersetzen kann.

Es ist daher auch nicht zulässig, durch ein solches Privatgutachten öffentlich ohne hinreichenden Faktenaufweis eine Zuschreibung von Verantwortlichkeit vorzunehmen oder gar eine Verurteilung ohne rechtliches Verfahren zu treffen. Kardinal Woelki hat von zwei verschiedenen Fachjuristen die äußerungsrechtliche Zulässigkeit des vorliegenden Gutachtens prüfen lassen und hat die übereinstimmende Einschätzung erhalten, dass diese durch das Gutachten nicht eingelöst wird.

 

Der Vorwurf an den Herrn Kardinal, er würde das erstellte Gutachten zurückhalten, ist also der Vorwurf, er sei bereit, die Rechtsordnung zu beachten. Einen solchen Vorwurf kann ich nicht teilen, im Gegenteil: Die Bereitschaft, das geltende Recht zu beachten, ist eine Selbstverständlichkeit, die ich von meinem Bischof erwarte.

 

Der Umgang mit dem vorliegenden Gutachten ist daher auch kein Grund, die Bereitschaft unseres Bischofs zur Aufklärung in Abrede zu stellen. Vielmehr hat Kardinal Woelki im Herbst mit der ursprünglichen Fragestellung erneut ein Gutachten in Auftrag gegeben, welches die ihm genannten äußerungsrechtlichen Kriterien einlösen soll. Die Fertigstellung und Veröffentlichung dieses Gutachtens ist für den 18. März dieses Jahres vorgesehen.

 

Kaplan Heribert Lennartz, Dr. iur.

 

 

Weiterführende Links:

 

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Pastor Michael Mohr

Liebe Gemeindemitglieder!

 

Seit der Wiederaufnahme der Gottesdienste im Mai 2020, zunächst ausschließlich in den beiden Pfarrkirchen St. Clemens und St. Suitbertus, konnten wir alle erforderlichen Maßnahmen mit genau durchdachten Hygiene- und Abstandsregeln gut bündeln und umsetzen. Aus den daraus gewonnenen Erfahrungen konnten wir seit Oktober bzw. November in weiteren Kirchen im Sendungsraum die Heilige Messe feiern oder zumindest zum Gebet öffnen.

 

Trotz der aktuellen Infektionszahlen ist auch weiter unser Ziel, möglichst vielen Gläubigen die Mitfeier der hl. Messe zu ermöglichen. Selbstverständlich werden wir, je nach Gesamtlage und behördlichen Vorgaben, dieses Vorgehen nachjustieren und ggf. ändern müssen. 

Ich möchte mich an dieser Stelle bei Ihnen für Ihr Verständnis und Ihre Mithilfe bei der Umsetzung der Hygiene- und Abstandsregeln, die wir mittlerweile schon gewohnt sind, bedanken. Des Weiteren gilt mein Dank auch den vielen engagierten Ehrenamtlichen ohne die die Umsetzung nicht möglich wäre!

 

Meine Bitte an die, die in unseren Kirchen die Messe mitfeiern ist: Nehmen Sie Ihre eigenen Anliegen in die Messen mit, aber auch die Anliegen derer, die nicht kommen können oder wollen.

 

Meine Bitte an alle ist: Wenn Sie Ideen oder Wünsche haben, können Sie sich auch weiterhin in den Büros oder bei den Seelsorgern melden.

Achten wir aufeinander und bleiben in Kontakt und im Gebet verbunden!

 

Ihr Pastor Michael Mohr

 

 

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Wann und wo wird Messe gefeiert?

 

Bis auf weiteres wird es folgende Gottesdienstordnung geben:

 

Samstag   17:00 Uhr St. Clemens  St. Suitbertus
Sonntag  09:00 Uhr     St. Suitbertus
  09:30 Uhr St. Mariä Himmelfahrt    St. Josef
  11:00 Uhr St. Clemens St. Suitbertus
  17:00 Uhr  St. Clemens   
Dienstag     09:00 Uhr   St. Clemens  
  18:30 Uhr    St. Suitbertus
Mittwoch  09:00 Uhr   St. Suitbertus
  18:30 Uhr St. Clemens  
Donnerstag 09:00 Uhr  St. Clemens  
  18:30 Uhr    St. Suitbertus
Freitag   09:00 Uhr    St. Suitbertus
  18:30 Uhr  St. Clemens  

                     

 

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Sind die Kirchen sonst offen?

Unsere Kirchen sind für Sie an den folgenden Tagen zum persönlichen Tagen geöffnet:

 

St. Clemens:

Di. und Do. 10.00 – 11.30 Uhr, Mi. und Do., Fr. 15.00 – 17.00 Uhr, Sa. 10.00 – 12.00 Uhr

 

St. Mariä Himmelfahrt - Gräfrath:

So. 14.00 - 16.00 Uhr

 

St. Josef – Krahenhöhe:

Fr. von 18.00 - 19.00 Uhr, mit eucharistischer Anbetung.

 

St. Mariä Empfängnis - Kohlsberg:

Fr. von 14.30 - 16.30 Uhr, Sa. 10 – 12 Uhr und So. von 14.30 - 16.30 Uhr.

 

St. Maria Königin - Widdert:

Vom 17.02. bis 03.04.2021 So. 14.00 - 16.00 Uhr.
Jeden ersten Dienstag im Monat von 18.30 - 20.30 Uhr, mit kurzer Andacht um 19.00 Uhr.

 

Darüber hinaus beachten Sie bitte die Aushänge.

 

Ein Kreis von ehrenamtlich Engagierten achtet darauf, dass die Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden. Bitte tragen Sie vom Betreten bis zum Verlassen der Kirche durchgehend einen Mund-Nasen-Schutz.

 

 

Was ist, wenn ich zu einer Risikogruppe gehöre?

Alle, die zu einer Risikogruppe gehören, sollten genau abwägen, ob sie kommen: Die Sonntagspflicht ist für all diese Menschen auch weiterhin ausgesetzt. Bitte nutzen Sie die Möglichkeiten online oder im Fernsehen/Radio die Messe mit zu feiern!

 

 

Was muss ich beachten?

Eine Anmeldung zur Teilnahme der Messe ist Pflicht! Zwar sind grundsätzlich Messen offen für alle, aber nur so können wir überhaupt wieder vielen die Mitfeier ermöglichen.

 

 

Per App in die Kirche

Eine Anmeldung zur Teilnahme an Gottesdiensten ist wegen der begrenzten Plätze und der Infektionsnachverfolgung Pflicht! Die Anmeldung erfolgt elektronisch über das Programm „Cocuun“, das jeder kostenfrei nutzen kann. Folgende Schritte müssen Sie unternehmen. 

 

  • Schritt 1: Installieren Sie das Programm Cocuun auf ihrem Handy und/oder Computer (im App Store, Play Store oder auf www.cocuun.net) 
  • Schritt 2: Richten Sie sich mit Ihrer Mailadresse ein Cocuun-Konto ein. 
  • Schritt 3: Lösen Sie über das "+“ im blauen Kreis den Ticket-Code: 739 97N S2F ein. 
  • Schritt 4: Wählen Sie einen Gottesdienst und melden Sie sich mit bis zu fünf Personen an. 

 

Ein kleines Kontingent ist für diejenigen reserviert, die das Internet nicht nutzen (können). Dazu rufen Sie ab mittwochs 9:00 Uhr in dem zughörigen Pastoralbüro an: 

Pfarrei St. Johannes der Täufer - Tel: 0212 / 81 64 36

Pfarrei St. Clemens - Tel: 0212 / 22 14 815 

 

Aufgrund der gestiegenen Corona-Infektionszahlen muss nicht nur beim Betreten und Verlassen der Kirche, sondern auch während der Hl. Messe eine medizinische Maske getragen werden und es gibt auch keinen Gemeindegesang.

 

Da die Umluftheizung während des Gottesdienstes ausgeschaltet werden muss, ist entsprechend warme Kleidung ratsam.

 

 

Wie viele Plätze gibt es?

Pro Messe gibt es in St. Clemens 70 Plätze, Mariä Himmelfahrt 42, St. Josef 32. In St. Suitbertus sind es 65 Plätze.

 

 

 

 

Aktuelles in der Kirchengemeinde St. Johannes der Täufer