Gottesdienste/Messen

Samstag, 16. Januar 2021
15:00 Beichtgelegenheit

Veranstaltung: KUNSTRAUB IM NATIONALSOZIALISMUS

 

Der Nazi-Kunstbeschlagnahmungsapparat in der
Aktion »Entartete Kunst« und als Teil des Holocausts

 

Montag, 18. Januar 2021 | 18.30 Uhr | kostenlos | digital

 


Zur Veranstaltung
Der Kunstraub im Dritten Reich war umfassend, betraf Museen, Künstlerinnen und Künstler, private Sammlungen und ganz besonders die jüdischen Nachbarinnen und Nachbarn. Das Regime verfolgte alles, was nicht in die NS-Ideologie passte. Es ging aber auch um Geld. Die in der Aktion »Entartete Kunst« beschlagnahmten Werke wurden in einem zentralen Verzeichnis erfasst und, soweit möglich, gegen Devisen ins Ausland verkauft. Als Voraussetzung für diese »Verwertung« wurde im Mai 1938 das Gesetz zum entschädigungslosen Einzug der beschlagnahmten Werke erlassen. Auf Grundlage des zentralen Verzeichnisses entstanden Listen, wie die der »international verwertbaren Werke«, oder eine Liste der »unverwertbaren« Werke, eine der privaten Leihgaben und so fort. Das Zusammenwirken der Aktion »Entartete Kunst« mit dem Völkermord an den Juden Europas wird an einzelnen Schicksalen vorgestellt.

 

Zum Referenten
Jürgen Kaumkötter ist Kunsthistoriker und Historiker mit Schwerpunkt Exil- und Holocaust-Kunst. Seit 2019 ist er Direktor und Geschäftsführer des Museums Zentrum für verfolgte Künste GmbH.

 

In Kooperation mit dem DGB Solingen und der Bergischen VHS Solingen


Anmeldung

über die Internetseite des Katholischen Bildungswerks:

https://bildung.erzbistum-koeln.de/bw-wuppertal-solingen-remscheid/detail/?id=5101007&zwst=BWT&jahr=2021
oder über die E-Mail: info@bildungswerk-wuppertal.de

mit der Angabe Ihres Namens und Vornamens sowie der Veranstaltungsnummer 5101007;

der Link zur Zoom-Sitzung mit weiteren Informationen wird nach der Anmeldung per E-Mail zugeschickt.

  

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