Aktuelles

Redaktionsschluss für PfarrJournal
11.10.2019 - Beiträge für das Weihnachts-PfarrJournal können noch bis zum 11. Oktober eingereicht werden.
Ökumenisches Chorprojekt 2019: Gastsänger sind herzlich willkommen
04.09.2019 - Chöre aus dem Oratorium „Messias“ von G. F. Händel stehen auf dem Programm des diesjährigen Chorprojektes. Probe ab 4. September, Aufführung am 9. und 10. November.
Zukunftsweg Köln
01.09.2019 - Zu unserem Pastoralen Zukunftsweg gibt es aktuelle Veröffentlichungen des Erzbistums Köln.
GESUCHT: Mitarbeiter/in für hauswirtschaftliche Betreuung
31.08.2019 - Die Caritas Pflegestation sucht ab sofort für die Besetzung einer Stelle in flexibler Teilzeit eine/n Mitarbeiter/in für hauswirtschaftliche Betreuung.
GESUCHT: Pflegefachkraft oder Med. Fachangestellte/r
31.08.2019 - Die Caritas Pflegestation sucht ab sofort für die Besetzung einer unbefristeten Stelle in flexibler Voll- oder Teilzeit eine Pflegefachkraft oder eine/n med. Fachangestellte/r (Arzthelfer/in).
GESUCHT: Pflegehelfer/in
31.08.2019 - Die Caritas Pflegestation sucht ab sofort für die Besetzung einer Stelle in flexibler Teilzeit eine/n Pflegehelfer/in

Gottesdienste

Freitag, 20. September 2019
08:20 Schulgottesdienst

in St. Johannes Baptist

17:30 Eucharistische Anbetung

St. Johannes Baptist

18:00 Hl. Messe

St. Johannes Baptist

Samstag, 21. September 2019
10:00 Gesprächs- und Beichtangebot für Firmanden

bis 12 Uhr in St. Johannes Baptist

17:15 Beichtgelegenheit

St. Johannes Baptist

17:30 Rosenkranzandacht

St. Johannes Baptist

18:00 Vorabendmesse

St. Johannes Baptist

18:30 Nightfever in Köln

Jugendgebetsnacht im Kölner Dom

Sonntag, 22. September 2019
09:30 Hl. Messe

St. Heinrich

11:00 Hochamt

St. Johannes Baptist

Messdienerfahrt nach Kevelaer

Vom 24. bis 26. Mai 2019 fuhr eine Gruppe von 29 Messdienern inklusive Leitern zum Wallfahrtsort Kevelaer

Freitag

Wir trafen uns alle um 15:30 Uhr im Pfarrgarten und besprachen spielerisch die Regeln für die kommenden Tage. Nach einem Eröffnungsgebet fuhren wir los und waren in knappen 1,5 Stunden auch schon angekommen. Erstmal bezogen wir die Zimmer und aßen zu Abend. Jede Mahlzeit stand unter dem Namen Gottes und im Gebet wurde ihr gedankt. Nach dem Abendessen konnten wir uns bei einer Runde Fußball oder Volleyball auspowern.

Als es dämmerte, folgte das erste Wochenend-Highlight: wir machten Stockbrot am Lagerfeuer. In gemütlicher Runde mit viel Spaß hielten wir unsere Stöcke übers Feuer. Als Tagesabschluss spielten wir im Gemeinschaftsraum ein Kartenspiel und versuchten anschließend die Nachtruhe zu finden. Das gelang natürlich nur mehr oder weniger, da die meisten Kinder noch sehr aufgeregt waren und sich viel zu erzählen hatten.

Samstag

Am nächsten Tag stand der Erlebnispark Irrland auf dem Programm. In mehreren Kleingruppen erkundeten wir dort bei strahlendem Sonnenschein die vielfältigen Attraktionen der einzelnen Parkwelten. Es gab alles, was das Kinderherz höherschlagen lässt, wie beispielsweise meterlange Wasserrutschen, Kletterparks und eine riesige Halle mit Legosteinen. Etwas, das sogar die Erwachsenen wieder zum Kind werden ließ, war das Mais-Schwimmbad. Pünktlich zum Abendessen erreichten wir wieder unsere Jugendherberge.

An diesem Abend war Kinoabend angesagt. Zur Primetime um 20:15 Uhr trafen wir uns mit Chips bewaffnet im Videoraum und konnten mit den 3 Fragezeichen ihren Fall lösen. Anschließend erzählte uns Herr Eichinger etwas über den Wallfahrtsort Kevelaer, als Einstimmung für den Sonntag. Da die Kinder das Kartenspiel vom Vorabend so liebten, beendeten wir auch diesen Abend damit. In dieser Nacht fanden zum Glück alle etwas schneller und ruhiger in den Schlaf.

Sonntag

Auch der Sonntag begann früh, denn wir hatten ein besonderes Ereignis vor uns. Wir durften als Messdiener in der täglichen Pilgermesse mitdienen. Nachdem die Taschen zur Abreise fertig gepackt waren, begaben wir uns zu Fuß auf den Weg zur Marienbasilika. Unsere Gewänder zogen wir auf dem Parkplatz an, da wir nicht alle in die Sakristei passten. Davon gingen wir jedenfalls aus. Als wir uns dort aber mit den Messdienern aus Kevelaer trafen, waren wir alle erstaunt wie groß und luxuriös diese Sakristei wirkte.

Leichlinger und Witzheldener Messdiener*innen dienten in Kevelaer in der Pilgermesse
Leichlinger und Witzheldener Messdiener*innen dienten in Kevelaer in der Pilgermesse

Nach einer kurzen Besprechung zogen wir mit Kreuz, Chor, Messdienern und Pfarrern verschiedener Pilgergruppen in die Kirche ein. Wir wurden oft fotografiert, da die Leute noch nie so viele Messdiener im Gewand auf einmal gesehen hatten. Ich ehrlich gesagt auch nicht, deswegen war es für mich ein sehr besonderer Moment. Beim Betreten dieser Kirche habe ich persönlich Gänsehaut bekommen und ein kurzes “Wow“ ging über meine Lippen. Diese Kirche war so beeindruckend in ihrer Bauweise und Ausstattung, so etwas habe ich selten gesehen. Daran als Messdiener teilhaben zu dürfen, gab mir ein anderes Gefühl, als wenn man sonst einfach nur zum Gottesdienst geht. Ich war dankbar, stolz und glücklich, Messdiener zu sein und das erleben zu dürfen.

Während der Messe durften zehn von uns einen Dienst übernehmen. Das war eine besondere Ehre. Der Gottesdienst war sehr interessant und die Lesungen zweisprachig: auf Niederländisch und Deutsch. In Kevelaer tragen sogar der Chor, die Lektoren und Kommunionhelfer Gewänder und man wird beim Ein- und Auszug von einem Kirchenschweizer begleitet. Es war faszinierend, mal einen Gottesdienst in einem anderen Bistum zu erleben.

Nach der Messe besuchten wir die kleine Kapelle mit dem Marienbild, der Grund, warum Kevelaer ein Wallfahrtsort ist. Wir beteten und zündeten Kerzen an, bevor wir uns mit einem leckeren Eis auf den Rückweg zur Jugendherberge machten. Nach einem letzten Spiel auf dem Hof machten wir uns auf den Rückweg. Im Gebet dankten wir Gott für das Wochenende und baten darum, dass er uns wohlbehalten nach Leichlingen zurückbringt. Als Erinnerungsgeschenk hatte Herr Eichinger für jeden von uns noch eine kleine Karte, die mit dem Marienbild und einem Gebet versehen war. So vergessen wir diese Fahrt jetzt ganz bestimmt nicht mehr.

Fazit

Als Fazit für mich persönlich war es ein tolles Wochenende, denn wir hatten alle zusammen jede Menge Spaß und dennoch war Gott immer in unseren Tag integriert und hat uns begleitet. Ich bin erst seit kurzem Messdienerin, aber dankbar, mit dieser Gemeinschaft und tollen Gruppe so schöne Dinge erleben zu dürfen. Für mich ist es etwas Besonderes und ich kann es jedem, der in der Gemeinde aktiv werden will, nur empfehlen.

Larissa Markus

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