Aktuelles

Neue Wege in der Kirchenmusik
09.10.2020 - In Leichlingen geht es zum Singen in den Pfarrgarten
Proklamandum für die 26. Woche im Jahreskreis 2020
03.10.2020 - Donnerstag, den 24. September, findet das Seelsorgebereichsforum zum Pastoralen Zukunftsweg statt
Du für den Nächsten
30.09.2020 - Da sich das Einkommen vieler Familien durch den Einbruch in der Wirtschaft verringert, wird Hilfe durch die Caritas umso dringender gebraucht werden. Um Helfen zu können, bitten wir um Unterstützung.
Proklamandum für die 25. Woche im Jahreskreis 2020
26.09.2020 - Donnerstag, den 24. September, findet das Seelsorgebereichsforum zum Pastoralen Zukunftsweg statt

Gottesdienste

Montag, 28. September 2020
09:00 Pfarrkirche zum Gebet geöffnet

St. Johannes Baptist

Dienstag, 29. September 2020
09:00 Pfarrkirche zum Gebet geöffnet

St. Johannes Baptist

18:00 Hl. Messe

St. Johannes Baptist

Mittwoch, 30. September 2020
08:30 Frauenmesse

St. Johannes Baptist

09:15 Pfarrkirche zum Gebet geöffnet

St. Johannes Baptist

Donnerstag, 01. Oktober 2020
07:30 Hl. Messe

St. Johannes Baptist

09:00 Pfarrkirche zum Gebet geöffnet

St. Johannes Baptist

Freitag, 02. Oktober 2020
08:20 Schulgottesdienst

in St. Johannes Baptist

09:00 Pfarrkirche zum Gebet geöffnet

St. Johannes Baptist

Ein Besuch bei Freunden

Reisebericht: Im August 2016 besuchten Mitglieder des Arbeitskreises die Partnergemeinde Bugorora in Tansania.

Ich hatte viel über unsere Partnergemeinde gehört. Nun war ich auf dem Weg dorthin. Der Flug von Düsseldorf nach Entebbe (Uganda) lag hinter mir. Nun ging es per Jeep auf dem Landweg weiter zum südlich gelegenen Tansania, Äquatorüberquerung eingeschlossen.

Meine Vorfreude und Neugier stieg je näher ich Bugorora kam. Aber auch Fragen bewegten mich. Was erwartet mich? Wie werden mich die Menschen annehmen? Wie wird die Verständigung sein?

Endlich, das Kreuz an der Abzweigung als Erkennungszeichen. Dann die Kirche: strahlend weiss und blau, wie von den Bildern her bekannt. Auf einmal schien mir alles sehr vertraut.

Als die Menschen den Jeep sahen, hörten sie auf zu arbeiten und kamen freudig singend und winkend heran. Sie umringten das Gefährt und begrüßten die Gruppe mit: "Visitor you are welcome – you are welcome!" Immer mehr Frauen und Männer kamen dazu.

Ich war von diesem Empfang beeindruckt noch bevor ich ausgestiegen war - unglaublich, unfassbar, einfach überwältigend.

Endlich hatte ich mein Ziel erreicht und stieg aus. Hallo, Bugorora ich bin da!

Die herzliche Aufnahme nahm mir die Berührungsängste. Ich ging spontan und unvoreingenommen auf die Menschen zu. Dabei dachte ich an das Lied: "Wir wollen aufsteh`n, aufeinander zugeh`n, voneinander lernen miteinander umzugehn".

Nach der Begrüßungszeremonie gab es Kaffee, Kuchen, Tee, Wasser, Limo, Bier, Wein und sogar Schnaps.

Im Hof saßen einige Frauen; eine sogar mit Lockenwicklern. Ein ungewohnter Anblick außerhalb des Hauses für mich, aber dort selbstverständlich. Die Frauen unterhielten sich, lachten und sangen beim Schälen von Kochbananen für Matoke, ein dortiges Gericht. Sie benutzten dazu Messer bzw. Holzstücke in Form eines Messers. Als ich ihnen gespannt und neugierig zusah, bemerkten sie mich. Eine der Frauen zog mich unter großem Jubel in die Runde. Sie gab mir ein Messer und zeigte mir, wie ich schälen sollte. Ich musste zur Freude aller Frauen mehrere Versuche starten, bis es klappte. Wir lachten und hatten Spaß miteinander: pure Lebensfreude.

 Schälen von Kochbananen für Matoke
Schälen von Kochbananen für Matoke

Es war eine tolle Erfahrung für mich als Weisse zwischen den Einheimischen zu sitzen, mit ihnen gemeinsam die Mahlzeit vorzubereiten.

Eines von vielen wunderschönen Erlebnissen auf dieser Reise. Diese Reise war ein Gewinn für mich. Ich fahre wieder hin, so Gott will.

Rita Rösler, August 2016

Zurück