Aktuelles

Geistliches Wort zum 2. Sonntag der Osterzeit

Liebe Schwestern und Brüder,
die Nachricht „Jesus lebt!“ stieß bei Außenstehenden, aber auch bei seinen Jüngern selbst auf Zweifel. An diesem Sonntag hören wir im Evangelium (Joh 20, 19-31), dass auch der Jünger Thomas seine Zweifel hatte. Er glaubt den anderen Jüngern nicht, dass Jesus ihnen erschienen ist. Erst als Jesus erneut in die Mitte seiner Jünger tritt und Thomas bei ihnen ist, glaubt er, dass Jesus lebt. 

„Jesus sagte zu Thomas: Weil du mich gesehen hast, glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben (Joh 20, 29).“

Diese Worte gelten allen Gläubigen zu allen Zeiten. Wir können heute Jesu verklärten Leib nicht mehr sehen wie die Jünger in den Tagen nach seiner Auferstehung. Doch die Jünger damals haben uns nichts voraus. Nicht die Erscheinung des Auferstandenen hat ihnen geholfen, sondern dass sie in eine lebendige Beziehung mit dem Auferstandenen getreten sind. Dazu war die Erscheinung des Auferstandenen eine Hilfe. 

Auch wir bedürfen einer Hilfe im Glauben. Auch uns genügt nicht allein die Botschaft vom leeren Grab. Wir wünschen uns handfeste Beweise. Wir können erfahren, dass Jesus lebt, weil er auch uns in eine lebendige Beziehung zu ihm ruft. Wir müssen uns nur immer wieder bewusst sein, dass Jesus nicht leibhaftig in Beziehung zu uns tritt, aber doch auf eine Weise, die wir als Menschen erfahren können: die Glaubensgemeinschaft und das -zeugnis. Gerade in dieser Zeit der Not und Unsicherheit kann uns Jesus auf eine ganz besondere Weise begegnen, nämlich durch die Gemeinschaft im Gebet mit unseren Brüdern und Schwestern sowie durch das Zeugnis der Nächstenliebe, gerade mit den vielen Hilfsaktionen in dieser Zeit der Corona-Krise. Dadurch tritt Jesus – auch in unserer Pfarreiengemeinschaft – in Beziehung zu uns. 

Ich wünsche uns allen, dass wir, auch wenn wir Christus nicht leibhaftig sehen können, ihn dennoch durch Gemeinschaft und Zeugnis in unserer Mitte erfahren können.

Herzliche Ostergrüße

Ihre Judith Nieder, Pastoralreferentin

 

Feiern: Hausgottesdienste in der Familie 
Gottesdienste lassen sich auch Zuhause in der Familie feiern. Anleitungen für einen Hausgottesdienst - in Corona-Zeiten auch "Stay-home-Gottesdienst“ genannt, bieten die Katholische Kirchengemeinde Flingern Düsseltal, die Katholische Kirchengemeinde St. Antonius und Elisabeth sowie die Katholische Kirchengemeinde Heilige Familie. 

Mehr Infos hier.


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HINWEISE für Hilfesuchende und Helfer:
 
Die Unterstützung durch die Nachbarschaftshilfe ist ein ehrenamtliches Angebot unserer Gemeinde. Wir helfen so viel wir können und soweit es unsere Kapazitäten zulassen. Es besteht daher kein Anspruch auf Hilfe!
Um alle Beteiligten vor einer Ansteckung zu schützen, müssen persönliche Kontakte leider auf ein Minimum beschränkt werden. Der Einsatz der Ehrenamtlichen und auch die Annahme der Hilfe erfolgt jedoch auf eigene Gefahr.
Die Kirchengemeinde tritt nur als Vermittler auf und haftet nicht für Fehlkäufe oder den Verlust von Bargeld, Unterlagen, etc. Jedoch erfolgt die Vermittlung nach gründlicher Auswahl.
Datenschutz: Alle Daten, die wir während der Aktion speichern, werden nur Pfarrintern und zu Vermittlungszwecken genutzt. Mit Ihrer Inanspruchnahme des Hilfsangebots geben Sie ihr Einverständnis zur Datenverarbeitung.


„Wenn nichts mehr hilft, hilft nur noch beten!“


Liebe Schwestern und Brüder, liebe Mitbürger,
wir erleben zur Zeit eine Krise, wie sie von uns noch niemand erlebt hat!Das öffentliche Leben musste quasi lahmgelegt werden, um die Ausbreitung der Viruserkrankung zu verlangsamen! Das betrifft auch unsere Gemeinde bzw. unsere Gottesdienste!Wir können öffentliche Gottesdienste nicht mehr feiern, wir können uns nicht mehr mit Gruppen und Gremien treffen unsere Einrichtungen sind geschlossen! Alles andere wäre verantwortungslos!Gerade die Älteren, Kranken und Bedürftigen unter Ihnen trifft das besonders!Sie sind Risikopersonen, die ihre Wohnung nicht verlassen sollten!Ich rufe die jungen und gesunden Menschen auf, zu Alten, Kranken und Bedürftigen telefonisch oder mit entsprechendem Abstand Kontakt aufzunehmen und Hilfe anzubieten!Zeigen Sie sich solidarisch und kommen Sie Ihrer christlichen Nächstenliebe nach!Wenn Sie Hilfe anbieten möchten oder Hilfe benötigen, können Sie sich im Pastoralbüro melden!Unser Pastoralbüro ist telefonisch für Sie erreichbar! 0211/214222.  Ein Seelsorger ist über die Notfallnummer unserer Pfarreiengemeinschaft 0173/1566674 immer erreichbar!Sollten Sie Sehnsucht nach der Eucharistie oder der Krankensalbung haben, melden Sie sich und wir werden Ihnen die Sakramente, soweit möglich spenden!
Gott schütze und segne uns, beten wir füreinander und miteinander!Für die Pfarreiengemeinschaft Eller-Lierenfeld
Ihr Pastor Joachim Decker