Auf ein Wort

Bibelwort: Lukas 3,1-6

Das heutige Evangelium beginnt mit einer trockenen Aufzählung von Herrschern. Früher habe ich über derartige Aufzählungen drübergelesen, um schnell „zum Eigentlichen“ zu kommen. Bis ich eines Tages begriffen habe, dass da ja schon das „Eigentliche“ drinsteckt: Das Evangelium, die Menschen, ihre Botschaft, die Umstände. Das alles ereignet sich nicht im luftleeren Raum, sondern in sehr konkreten geschichtlichen bzw. politischen Gegebenheiten. Daher ist eine solche Darstellung keine „unschuldige“ Angelegenheit, sondern die Frohe Botschaft hat immer mit den konkreten Umständen der jeweiligen Zeit zu tun. Das war damals so, und das ist heute so. Mich erinnert diese Einleitung an den Titel der Pastoralkonstitution des 2. Vatikanischen Konzils. Der deutsche Name dieser 1965 verabschiedeten Konstitution ist „Kirche in der Welt von heute“. „In der Welt“, also mittendrin, nicht in irgendeiner Sonderwelt, sondern mittendrin, in schönen und in schwierigen Umständen. Und dann „von heute“. Die Konzilsväter wussten, dass das „Heute“ nicht mit 1965 beendet sein würde, sondern weiter mitgehen wird als ein immer neues „Heute“. Mitten in eine solche Welt und in ein solches Heute ist Johannes der Täufer gekommen. Ihm geht es um das Bereiten der Wege für Gott und um das Sehen, das Erkennen des Heils. Wie dankbar bin ich, dass es auch heute noch solche Johannesgestalten gibt und dass es noch heute um das Heil geht, das von Gott kommt.

 

Christine Rod MC

 

 

 

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Weihnachtsgottesdienste in der Pfarrei Herz Jesu

7. Dezember 2018; Martin Matten