Auf ein Wort

Bibelwort: Lukas 6,27-38

Wie soll das, was Jesus im Evangelium des heutigen Sonntags fordert, möglich sein? Und ist es überhaupt sinnvoll? Lädt es den, der zur Gewalttat greift, nicht zur weiterer Gewalt ein, wenn ich mich nicht wehre? Berechtigte Fragen, doch deshalb kann ich die Worte Jesu nicht einfach ad acta legen, als utopisch und unrealistisch für mein Leben vergessen. Was nun?

Ich muss – glaube ich – die Worte Jesu nicht immer wortwörtlich nehmen, doch soll ich sie immer ernst nehmen. Was ist der Ernst in diesen Worten? Dass ich meinen Blickwinkel ändere. Dass ich den Menschen nicht mit meinen Augen sehe, sondern versuche, mit den Augen Gottes zu betrachten. Dann sehe ich in ihm nicht den Feind; nicht den, der mich ausnutzen will, sondern ich sehe in ihm ein Geschöpf Gottes; einen Menschen, der Gott ebenso am Herzen liegt, wie ich hoffe, dass ich Gott wichtig bin. Dann sehe ich einen Menschen, der – aus welchen Gründen auch immer – von Gottes Weg abgeirrt ist. Und das kann mich daran erinnern, dass auch ich manchmal in die Irre gehe. Vielleicht ändert diese Sichtweise nicht mein Verhalten, doch meine innere Einstellung ist eine andere. Nicht Hass oder Vergeltungssucht bestimmen mein Handeln. Und ich lege alles im Gebet in Gottes Hände, der selbst das, was mir unheilbar erscheint, heilen kann.

 

Michael Tillmann

 

Neue Öffnungszeiten der Büros St. Maria Hilf und Christ König

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Den Glauben feiern – „Gott geht Alle an“

14. Februar 2019; Martin Matten

 

Jede Woche kommen in unseren Gemeinden an vielen Orten tausende junge und alte Menschen zusammen, um in Gemeinschaft den Glauben zu feiern: Schulgottesdienste, Sonntagsmessen, Altenheimgottesdienste, Familienmessen, Beerdigungen,Taufen, Andachten, Werktagsmessen, Wortgottes-Feiern, Rosenkranzgebet,Anbetung etc….. Als Pfarrer stelle ich fest: Ein großer Schatz und eine enorme Vielfalt.

Die subjektiven Wahrnehmungen sind ebenso vielfältig und unterschiedlich: „Das war ein schöner Gottesdienst!“, „immer das Gleiche“ aber auch „schon wieder unbekannte Lieder“. Manchmal haben wir zwar unsere Pflicht erfüllt, aber „das hat mir nicht viel gebracht“. „Wunderbar“ und „geht gar nicht“.
 

Woran machen wir diese Empfindungen fest? Unter welchen Kriterien nehmen wir Glaubensfeiern und Gottesdienste wahr; und ergeben sich daraus Impulse zur Veränderung?

 

Es stellen sich für uns in Elberfeld und auf dem pastoralen Zukunftsweg unseres Bistums weitere Fragen: Wie feiern wir in Zukunft unseren Glauben? Was würden wir gerne jetzt schon ändern, um schöner Gottesdienste zu feiern oder „attraktiver“ für mehr

Menschen? Welche Gestaltungsmöglichkeiten haben wir, und wie sind zukünftig die Rahmenbedingungen und Ressourcen?

Und: Was will Gott eigentlich? Welcher Gottesdienst gefällt Ihm? Wie feiern wir „durch Christus und mit Ihm und in Ihm“?

Zu einer Zukunftswerkstatt über diese und weitere Fragen, die die Feier unseresGlaubens, unsere Gottesdienste und eine Gottesdienstordnung betreffen, laden wir alle Interessierten am 16.03. von 9.30 – 16.00 h herzlich ein.

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen und Anmeldemöglichkeiten.


Ihr Pfarrer
Bruno Kurth

  

 

      

Exerzitien im Alltag“ in der Fastenzeit - für Herz Jesu und St. Laurentius

14. Februar 2019; Martin Matten

In der Fastenzeit wird es wieder einen vierwöchigen Kurs „Exerzitien im Alltag“ geben, mit dessen Hilfe Sie die Fastenzeit spirituell besonders gestalten können. Nähere Informationen finden Sie in unserem Flyer.