Auf ein Wort

Bibelwort: Markus 8,27-35

Schade, dass die Botschaft Jesu von der Selbstverleugnung uns so negativ präsentiert und mit ihr so viel Unheil angerichtet wurde. Dabei wäre sie – richtig verstanden – für unsere heutige Zeit wie Wasser in der Wüste. Statt dauernd um sein eigenes kleines Ego zu kreisen und dieses permanent zu optimieren, begreifen, dass wir ein Teil von Gott sind und uns nicht aufblasen müssen. Statt nur die eigene Gruppe für überlegen zu halten, von sich selbst absehen, sich auf die anderen einlassen und im Miteinander bereichert werden. Statt dem Ruf nach dem starken Mann, der wieder nur das begrenzte kleine Ego verteidigt, der Ruf nach Jesus, der das Größere im Blick hatte. Der stark genug war, am Ende selbst sein eigenes Leben zu geben, um das wirkliche Leben zu gewinnen. Der zum Erlöser, zum Messias geworden ist, weil er nicht sein Ich in den Vordergrund gestellt und gerade dadurch erfahren hat, dass er viel größer ist. Ihm nachfolgen im Wissen, dass wir Teil eines viel Größeren sind. Begreifen, dass unser wahres Selbst nur durch das Kreisen um uns selbst zerstört werden kann. Wir werden gerade dadurch das Leben finden, dass wir den Blick nicht ständig auf uns gerichtet haben. Wir können aufhören, es ständig bringen zu müssen, weil der göttliche Ursprung in uns Lebendigkeit hervorbringt.

 

Klaus Metzger-Beck

Gottesdienste

Herzlich willkommen

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Wort an die Gemeinde

Forum Christ König Wuppertal: Vortrag und Gespräch am 20. September 2018

„Gesellschaft und Kirche im Umbruch – 50 Jahre Studentenproteste“
7. September 2018; Martin Matten

1968 war ein Jahr großer gesellschaftlicher Unruhen. In der Antoniterkirche Köln rief ein ökumenischer Arbeitskreis das Politische Nachtgebet ins Leben und politisierte so den christlichen Gottesdienst. Die Folge waren zunächst Abwehr und Feindseligkeit vonseiten der Amtskirchen. Sogar der Geheimdienst interessierte sich plötzlich für liturgische Fragen. Und mittendrin stand die evangelische Theologin Dorothee Sölle, die später die Vereinigung »Christen für den Sozialismus« mit begründete. Das kurze Experiment des Politischen Nachtgebets zog weite Kreise. Selbst die Montagsgebete in der DDR stehen in dieser Tradition. War die damalige Aufregung gerechtfertigt? Wie ist der Nachklang des Nachtgebets? Diesen Fragen geht Anselm Weyer auf den Grund.


Referent: Dr. Anselm Weyer. Er studierte an der Universität zu Köln Germanistik, Philosophie und Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft und ist als Lehrbeauftragter an der Hochschule Hamm-Lippstadt tätig.


Ort und Zeit: Donnerstag, den 20. September 2018 um 20:00 Uhr im Gemeindezentrum Christ König, Westfalenweg 20, 42111 Wuppertal.
Herzliche Einladung an Alle!

 

Kirchfest St. Michael

18. September 2018; Martin Matten

Tag des Ewigen Gebet

18. September 2018; Martin Matten

Am Samstag, den 29. September feiern wir in unserer Gemeinde den Tag des Ewigen Gebet:

Eine Übersicht über die Gottesdienste finden Sie hier: