Auf ein Wort

Bibelwort: Markus 1,12-15

Warum muss es so spröde und kantig beginnen? Warum muss das öffentliche Leben Jesu ausgerechnet in der Wüste mit ihrer Trockenheit, ihren Versuchungen und den „wilden Tieren“ losgehen? Und warum werden wir ausgerechnet am 1. Fastensonntag mit diesem Evangelium in die Fastenzeit geschickt? Die 40 Tage in der Wüste kommen auch im Matthäus- und im Lukasevangelium vor, aber bei Markus wird die Geschichte – wie das ganze Markusevangelium überhaupt – noch knapper und noch sperriger dargestellt. Aber das macht nichts; vielleicht soll in aller Nüchternheit auf Wesentliches hingewiesen werden.

Der heilige Ignatius von Loyola beginnt seine Exerzitien mit dem deutlichen Hinweis, dass das Ziel unseres Lebens ist, uns immer wieder neu auf Gott auszurichten, und zwar in allem und mit allem Schönen und Schwierigen, was das Leben ausmacht. Und dass es immer wieder neu darum geht, „das Leben zu ordnen“. Vielleicht, nein ganz sicher gibt es da eine Parallele: Das heutige Evangelium, der Einstieg in die Fastenzeit, möchte uns darauf hinweisen, dass wir uns auch in dieser Fastenzeit wieder neu auf Gott ausrichten sollen, können und dürfen. Und deshalb ist das, worum es nicht nur in dieser Fastenzeit, sondern in unserem Leben und Glauben überhaupt geht, so knapp und klar auf den Punkt gebracht: „Das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um, und glaubt an das Evangelium!“

Christine Rod MC

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Fastenreden Herz Jesu

Familientag der Kommunionkinder am 27. Januar