Auf ein Wort

Ausgelegt!

Bibelwort: Lukas 12,13-21

Ein sorgenfreies Leben, wie es sich der reiche Bauer im Gleichnis wünscht, was ist dagegen einzuwenden? Die Sorge, mit dem Geld nicht über die Runden zu kommen; seine Rechnungen nicht bezahlen zu können; den Menschen, die man liebt, etwas abschlagen zu müssen, diese Sorgen können zermürben; können dazu führen, dass ich nur um mich selbst kreise und um die Frage, wie soll ich all das schaffen, meinen Verpflichtungen gerecht werden. Ich glaube nicht, dass Jesus sich ein solches Leben für uns wünscht. Am Erfolg des reichen Kornbauers, ist er durch Fleiß und Geschick ehrlich erworben, hat – so glaube ich – Jesus nichts einzuwenden. Es ist meiner Ansicht nach etwas anderes, das er kritisiert. Zweierlei:

Dass sich der Bauer allein auf seinen Besitz verlässt, statt Gott zu vertrauen. Die Scheunen sind voll, also ist alles bestens? Nein, ist es nicht, das weiß jeder Mensch. So wertvoll finanzielle Sicherheit ist, sie ist nur ein Aspekt des Lebens. Doch Gott ist ein Gott des ganzen Lebens. Ihm kann ich in allem vertrauen – auch in finanziellen Sorgen. Das Zweite, was Jesus kritisiert, ist die Fixierung auf sich selbst. Der Bauer freut sich eines materiell sorgenfreien Lebens und vergisst alle anderen, besonders die, um die es nicht so gut bestellt ist. Wie kann ich sorgenfrei sein, wenn mein Nächster Sorge trägt? Gar nicht, meint Jesus, der sein Leben immer für andere gelebt hat, für uns.

 

Michael Tillmann

 

 

© Bergmoser + Höller Verlag AG

 

 

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