Auf ein Wort

Ausgelegt!

Bibelwort: Matthäus 5,38-48

„Auge um Auge, Zahn um Zahn“ ist ein berühmtes Wort geworden. Der schlechte Ruf von Glaube und Kirche scheint sich wieder einmal zu bestätigen. Hat man immer schon gewusst. – Ich leide manchmal unter dem Halbwissen, das über die Bibel und die Christen kursiert und gebraucht wird, um Stimmung zu machen und Vorurteile aufzubauen. „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ war eine ziemlich fortschrittliche Aussage. In der Zeit vorher gab es im Allgemeinen das Motto: „Du hast mir ein Auge verletzt? Dafür mach‘ ich dir gleich alle zwei kaputt. Und einen Zahn eingeschlagen? Warte nur, ich schlage dir mindestens zwei ein.“ Jesus verleugnet Unrecht nicht, aber er spielt eingefahrene Verhaltensmuster nicht mit und lädt ein zum Innehalten, zum Maßhalten, zum Nachdenken. Er lädt ein, mich nicht von Wut und Rache mitreißen zu lassen und damit vielleicht etwas zu zerstören, was ich eigentlich gar nicht beabsichtigt habe, aber wozu ich mich in meiner Emotion habe hinreißen lassen und was mir später leidtut: „Ja, es ist dir Unrecht geschehen, aber du musst dich nicht gleich für Vergeltungsschläge rüsten und dem anderen zeigen, wer hier der Chef ist und wer eigentlich das Sagen hat.“ Und es geht noch weiter. Gleich anschließend rät Jesus auch noch, bei empfangenem Unrecht auch die zweite Wange hinzuhalten oder den Mantel mitzugeben. Jesus sagt damit klar, dass es für vieles vielleicht ganz andere, ganz neue, bisher ungeahnte Lösungen gibt. Ich bin dankbar, dass er mein kleines, manchmal so kleinliches Denken und Verhalten aufrüttelt und aufbricht.

Christine Rod MC

 

 

 

 

 

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Jeder Weg...beginnt mit dem ersten Schritt

In jedem Sakrament geht es darum Glaubensantwort zu geben auf Lebensfragen, an wichtigen Stellen im Leben sein eigenes „Ja“ zu DER BOTSCHAFT zu sprechen.
Die Firmung gehört zu den Initiationssakramenten, ist also ebenso wie Taufe und Eucharistie (Erstkommunion) ein Sakrament der Eingliederung in die katholische Glaubensgemeinschaft. Das Wort Firmung kommt vom lateinischen Begriff firmare – mündig werden.  Am Übergang zum Erwachsenenalter spendet der Weihbischof  das Sakrament.
Jetzt denken viele von Ihnen… die Firmung war doch gerade erst? Das stimmt! Bei uns findet die Firmung immer Ende des Jahres statt. Da aber jeder Weg mit ersten Schritten beginnt und wir die Jugendlichen auch gut auf dieses eigene „Ja“ vorbereiten wollen,
startet nun die Firmvorbereitung 2017.
In dieser Vorbereitung wird es um die Auseinandersetzung mit dem eigenen Glauben gehen. Es wird auch ein Weg der Fragen und Antworten sein. Zusammen mit meinem KatechetInnenteam freue ich mich darauf, mich all den Fragen der Jugendlichen zu stellen und gemeinsam mit Ihnen auf dem Weg zu sein.
Beten Sie für unsere Kinder und Jugendlichen – für alle, die sich auf den Weg machen.
Vielen Dank.

Sophie Bunse

 

 

Bald geht die Firmvorbereitung los.
Zur  Hl. Messe mit anschl. Informationsveranstaltung kann man am Samstag, den 4.2.2017 – um 18.15 Uhr hl. Messe, in die Kirche Christ König, Nevigeser Str. 300, 42113 Wuppertal
oder
am Sonntag, den 12.2.2017 – um 10.00 Uhr, nach der
hl. Messe, in die Kirche St. Maria Hilf, Höhenstraße 58, 42111 Wuppertal kommen.

Dort gibt es dann auch die Anmeldeformulare zur
Firmvorbereitung, alle wichtigen Eckdaten, Ansprechpartner und Termine.

Die Unterlagen zur Anmeldung findet ihr hier

Sophie Bunse