Auf ein Wort

Ausgelegt! 

Bibelwort: Lukas 7,1-10

Das ist schon ein erstaunlicher Mann, der im heutigen Evangelium begegnet: Römischer Hauptmann, der sich aus Liebe um seinen Sklaven sorgt. Ein Heide, der eine jüdische Synagoge baut. Hier überschreitet jemand Grenzen, und so ist es auch nicht so verwunderlich, dass der römische Soldat, der über Befehlsgewalt verfügt, den Wanderprediger als „Kyrios“, als Herrn anspricht. Militärische Macht, religiöse Gegensätze, Standesunterschiede – das alles spielt für den Hauptmann keine Rolle, und darin kann er uns Vorbild sein.

Doch etwas anderes bringt Jesus zum Staunen – und das geschieht selten. Nur zwei Stellen in den Evangelien berichten über ein Staunen Jesu. Er staunt über den Unglauben Israels (Markus 6,6) und er staunt über den Glauben eines römischen Soldaten.

Der lebenserfahrene Soldat befiehlt nicht, sondern bittet. Er vertraut nicht auf militärische Stärke oder die Heilkunst eigener Ärzte, sondern auf die Kraft Jesu. Sein Zutrauen zu ihm ist so groß, dass Jesus nicht einmal anwesend sein muss, keine Berührung ist notwendig, ein Wort Jesu allein genügt. In seine Rolle kann ich schlüpfen und versuchen, so zu vertrauen. Darauf vertrauen, dass Jesu Wort alle Grenzen überschreitet und mich heilt.

Karl-Heinz Lenzner

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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