Auf ein Wort

Ausgelegt! 

Bibelwort: Lukas 9,51-62

Religiöse Intoleranz ist keine Erfindung unserer Zeit – auch wenn sie momentan ihre schrecklichste Fratze zeigt. Von religiöser Intoleranz waren auch Johannes und Jakobus befallen, die „Donnersöhne“, die Feuer vom Himmel auf ein samaritisches Dorf regnen lassen möchten, weil diese – „Ungläubigen“ in den Augen frommer Juden – sich weigern, Jesus auf seinem Weg nach Jerusalem aufzunehmen. Ob sie es gekonnt hätten? Eine interessante, aber irrelevante Frage, denn mit religiöser Intoleranz braucht niemand Jesus zu kommen. Damals nicht und heute nicht; er wies Jakobus und Johannes zurecht und weist heute all die zurecht, die intolerant sind gegen andere Überzeugungen.

Nachfolge ist eben nicht die Nachfolge der anderen, sondern kann immer nur meine Nachfolge sein. Und weil es meine Nachfolge ist, muss ich mir im Klaren sein, was ich bereit bin, auf mich zu nehmen; wie konsequent ich sein kann. Jesu Worte mögen schroff klingen, abweisend, überfordernd – sie sind ernst und ehrlich. Ich soll die Christusnachfolge nicht auf die leichte Schulter nehmen, das ist nichts für nebenbei, sondern erfordert den ganzen Menschen.

Michael Tillmann

 

 

 

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Gottesdienste

Sonntag, 26. Juni 2016
Hl. Messe - 40 Jahre "Roncalli-Gemeinde" - Es singt der Roncalli-Chor
Hl. Messe
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