Advent

Der Advent beginnt mit Ermahnungen, Rufen zur Umkehr oder dem Hinweis, dass wir nicht wissen, wann die versprochene Wiederkehr des Messias sein wird.

Stellvertretend für viele Gottesboten vorchristlicher Zeit übernimmt in unserer Darstellung der alttestamentlichen Propheten Jesaja, Bileam, Micha, Jeremia und Sachaarija unsere große, noch von Pfarrer Julius Heitkönig OFM (Pfarrer auf dem Dönberg bis 1991) in der Eifel erworbene, handgeschnitzte  Holzfigur. In anderen Jahren übernimmt diese Figur die Darstellung von Johannes dem Täufer, der in der Wüste zur Umkehr aufruft und Jesus den Weg bereitet.

 

 

 

 

Der Engel „Gabriel“ (wörtlich "Mann Gottes - Gott ist Kraft" oder "Strahlheld Gottes") verkündet Maria die Botschaft, die auch für uns gilt. Mit Jesus kommt Gott in unsere Welt. Durch Jesus will Gott unter uns Menschen sein.

Maria besucht ihre Cousine Elisabeth. Die Beiden stehen vor dem Haus von Elisabeth und Zacharias. Elisabeth, eine kinderlose Frau um die 50 erwartet ihr erstes Kind. Maria ist 14, ebenfalls schwanger und sucht Hilfe bei der älteren Frau. Elisabeth erwartet das Kind Johannes, der Jesus vorangehen und ihn im Jordan taufen wird.

Schon bei der Begrüßung spüren die beiden die Besonderheit ihrer Beziehung. Elisabeth begrüßt Maria als die vom Herrn Auserwählte und Gesegnete. Das Wissen Elisabeths um Marias Gottesmutterschaft ermöglicht der jungen Frau, ihren Lobpreis, das Magnifikat zu beten.

Josef, der Bräutigam Marias ist als Bauhandwerker unterwegs und übernachtet auf dem freien Feld. (Matthäusevangelium, 1. Kapitel, die Verse 18-24 )In einer dieser einsamen Nächte begegnet ihm im Traum der Engel des Herrn. Dieser hilft ihm, den inneren Konflikt, der ihm die Schwangerschaft seiner Braut bereitet aufzulösen und eine Entscheidung zugunsten Marias und des Kindes zu treffen.

Josef nimmt das „Fürchte dich nicht“, das der Engel ihm zuruft auf und beschützt das neugeborene Kind Jesus später vor den Häschern Herodes als er mit Maria und dem Kind nach Ägypten flieht.

Die Geschichte von den drei Weisen bei der Gestaltung einer Krippe darzustellen gehört zu den Szenen, in der „Krippenbauer“ ihrer Phantasie freien Lauf geben können.

Die Weisen/Könige/Magier/Sterndeuter kommen aus den damals bekannten Kontinenten Europa, Asien und Afrika. Auch kann man sich vorstellen, dass sie verschiedenen Alters-stufen angehörten. Die Männer sind sicher nicht von Anfang an gemeinsam unterwegs gewesen und haben jeder für sich ein Gefolge dabei. Unabhängig voneinander machen sich die Drei auf den Weg nach Judäa. In der Wüste treffen sie sich.

Viele Menschen sind unterwegs - in langen Schlangen, um sich nach der Aufforderung des römischen Kaisers und unter den wachsamen Augen seiner Soldaten in die Steuerlisten eintragen zu lassen. Der kaiserliche Steuereintreiber erfasst die Daten und trägt sie in lange Listen ein. Auch Maria und Josef sind unter den Wartenden.