Weltmissionssonntag 25. Oktober 2026
Sei mutig und stark
Unter dem Leitwort „Sei mutig und stark“ (Jos 1,6) ruft missio im Monat der Weltmission 2026 zur weltweiten Solidarität auf. Im Mittelpunkt steht in diesem Jahr Madagaskar. Der Inselstaat vor der Südostküste Afrikas ist geprägt von großer Armut, politischer Instabilität und den Folgen von Dürren und wiederkehrenden Zyklonen. Viele Menschen haben nur eingeschränkten Zugang zu Bildung, Gesundheitsversorgung und wirtschaftlicher Teilhabe.
Gerade in abgelegenen Regionen ist die Kirche oft eine der wenigen verlässlichen Anlaufstellen. Ordensschwestern, Priester und kirchliche Gemeinden begleiten Familien, eröffnen Kindern durch Bildung neue Perspektiven, kümmern sich um kranke und bedürftige Menschen und stehen jenen bei, die am Rand der Gesellschaft leben. Ihr Einsatz zeigt, wie stark Gemeinschaft und Glaube tragen können.
Das Plakat von missio Aachen zeigt Schwester Aurélie und Schwester Marie aus der Fischerpastoral in Morondava. Sie stehen im Wasser, lachen und breiten die Arme aus – ein Bild voller Lebensfreude und Zuversicht. Zugleich verweist es auf die schwierige Situation vieler Fischerfamilien, die trotz harter Arbeit kaum von ihrem Fang leben können.
Missio München stellt auf seinem Plakat eine Ordensschwester aus Madagaskar in den Mittelpunkt. Auch hier wird sichtbar: Die Kirche ist nahe bei den Menschen, wo staatliche Strukturen fehlen oder nicht ausreichen. Sie übernimmt Verantwortung in Bildung, Gesundheit, Seelsorge und sozialer Unterstützung.
Solidarität und Unterstützung
Die Kollekte zum Sonntag der Weltmission, in diesem Jahr am 25. Oktober 2026, ist die größte Solidaritätsaktion der Katholikinnen und Katholiken weltweit. Sie unterstützt die pastorale und soziale Arbeit der Kirche in den ärmsten Diözesen der Welt.
2026 wird der Weltmissionssonntag zum 100. Mal gefeiert. Seit einem Jahrhundert macht er sichtbar, was Weltkirche bedeutet: Christinnen und Christen stehen füreinander ein – im Gebet, in Solidarität und durch konkrete Hilfe.
