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Wenn Lesen nicht reicht - Einladung zum Austausch!

Literaturkreis

Der Literaturkreis Lichtenbroich trifft sich normalerweise einmal monatlich in unserer Bücherei, um sich über ein Buch auszutauschen, das die Teilnehmer vorher gelesen haben. Die Teilnahme ist auch an einzelnen Abenden möglich.

Die Treffen sind in der Regel am letzten Montag im Monat (Verschiebung wegen Feiertagen möglich; kein Treffen im Dezember) um 19.00 Uhr. 

 

Bitte beachten Sie, dass sich der Literaturkreis zurzeit unter Einhaltung der geltenden Bestimmungen (3G) im Gemeindesaal der evangelischen Petruskirche, Am Röttchen 10, trifft. 

 

Wir stellen Ihnen hier die Bücher für die nächsten Termine des Literaturkreises vor. 

 

Herzliche Einladung

 

  • _27. September
  • Inhalt
  • Autor

„Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid“ von Alena Schröder

 

Verlag: dtv

368 Seiten
ISBN 978-3-423-28273-4

 

 

 

 

 

Vom Erbe unserer Mütter und dem Wagnis eines freien Lebens

 

In Berlin tobt das Leben, nur die 27-jährige Hannah spürt, dass ihres noch nicht angefangen hat. Ihre Großmutter Evelyn hingegen kann nach beinahe hundert Jahren das Ende kaum erwarten. Ein Brief aus Israel verändert alles. Darin wird Evelyn als Erbin eines geraubten und verschollenen Kunstvermögens ausgewiesen. Die alte Frau aber hüllt sich in Schweigen. Warum weiß Hannah nichts von der jüdischen Familie? Und weshalb weigert sich ihre einzige lebende Verwandte, über die Vergangenheit und besonders über ihre Mutter Senta zu sprechen?

Die Spur der Bilder führt zurück in die 20er Jahre, zu einem eigensinnigen Mädchen. Gefangen in einer Ehe mit einem hochdekorierten Fliegerhelden, lässt Senta alles zurück, um frei zu sein. Doch es brechen dunkle Zeiten an.

Alena Schröder,

geboren 1979, arbeitet als freie Journalistin und Autorin in Berlin. Sie hat Geschichte, Politikwissenschaft und Lateinamerikanistik in Berlin und San Diego studiert und die Henri-Nannen-Schule besucht. Nach einigen Jahren als Redakteurin in der ›Brigitte‹-Redaktion arbeitet sie heute frei u.a. für die ›Brigitte‹, das ›SZ-Magazin‹ und ›DIE ZEIT‹. Sie ist Autorin mehrerer Sachbücher sowie fiktionaler Bücher.

  • _25. Oktober
  • Inhalt
  • Autor

„Vom Aufstehen“ von Helga Schubert

 

Verlag: dtv

224 Seiten
ISBN 978-3-423-28278-9

 

 

 

 

 

Ein Jahrhundertleben – verwandelt in Literatur


Drei Heldentaten habe sie in ihrem Leben vollbracht, erklärt Helga Schuberts Mutter ihrer Tochter: Sie habe sie nicht abgetrieben, sie im Zweiten Weltkrieg auf die Flucht mitgenommen und sie vor dem Einmarsch der Russen nicht erschossen. In kurzen Episoden erzählt Helga Schubert ein deutsches Jahrhundertleben – ihre Geschichte, sie ist Fiktion und Wahrheit zugleich. Als Kind lebt sie zwischen Heimaten, steht als Erwachsene mehr als zehn Jahre unter Beobachtung der Stasi und ist bei ihrer ersten freien Wahl fast fünfzig Jahre alt. Doch vor allem ist es die Geschichte einer Versöhnung: mit der Mutter, einem Leben voller Widerstände und sich selbst.

Helga Schubert,

geboren 1940 in Berlin, studierte an der Humboldt-Universität Psychologie. Sie arbeitete als Psychotherapeutin und freie Schriftstellerin in der DDR und bereitete als Pressesprecherin des Zentralen Runden Tisches die ersten freien Wahlen mit vor. Nach zahlreichen Buchveröffentlichungen zog sie sich aus der literarischen Öffentlichkeit zurück, bis sie 2020 mit der Geschichte ›Vom Aufstehen‹ den Ingeborg-Bachmann-Preis gewann.

  • _29. November
  • Inhalt
  • Autor

„Der große Sommer“ von Ewald Arenz

 

Verlag: DuMont Buchverlag

320 Seiten
ISBN 978-3-8321-8153-6

 

 

 

 

 

Der erste Sprung, die erste Liebe, das erste Unglück

 

Die Zeichen auf einen entspannten Sommer stehen schlecht für Frieder: Nachprüfungen in Mathe und Latein. Damit fällt der Familienurlaub für ihn aus. Ausgerechnet beim gestrengen Großvater muss er lernen. Doch zum Glück gibt es Alma, Johann - und Beate, das Mädchen im flaschengrünen Badeanzug. In diesen Wochen erlebt Frieder alles: Freundschaft und Angst, Respekt und Vertrauen, Liebe und Tod. Ein großer Sommer, der sein ganzes Leben prägen wird.
Hellsichtig, klug und stets beglückend erzählt Ewald Arenz von den Momenten, die uns für immer verändern.

Ewald Arenz,

1965 in Nürnberg geboren, hat englische und amerikanische Literatur und Geschichte studiert. Er arbeitet als Lehrer an einem Gymnasium in Nürnberg. Seine Romane und Theaterstücke sind mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet worden. ›Alte Sorten‹ (DuMont 2019) stand auf der Shortlist »Lieblingsbuch der Unabhängigen« 2019 und platzierte sich als Hardcover wie als Taschenbuch auf den Spiegel-Bestsellerlisten. Der Autor lebt mit seiner Familie in der Nähe von Fürth.