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Peru-Projekt im Wandel

Mit Beginn des Jahres 2021 startet das Peru-Projekt 2

 

Lesen Sie hier, was der Anlass zur Veränderung war und worum es im neuen Projekt geht, das wiederum von einer Vielzahl der bisherigen Unterstützerinnen und Unterstützer getragen wird. 

 

Annähernd 10 Jahre lang haben viele Spenderinnen und Spender zwei Schulen im peruanischen Hochland und eine onkologische Station für Kinder und Jugendliche in Lima unterstützt.

 

Hier werden die Aktivitäten dieser Jahre detailiert beschrieben:

Spendenkonto

Katholische Kirchengemeinde St. Severin
Sparkasse Köln/Bonn
IBAN: DE 8637 0501 9800 0197 2041
BIC: COLSDE33
Stichwort:  Peru

 

Hilfe für die Kinder in Sartimbamba

So fing es an:
Im Sommer 2011 besuchte Bischof Sebastin Ramis St. Severin und erzählte von der Schule in Sartimbamba. Die 160 Kinder bekommen nur hin und wieder ein warmes Mittagessen, wenn es Spenden dafür gibt. Hier setzte unser Plan an und im Advent 2011 wurde das Peru-Projekt gestartet. Seitdem gab es viele einmalige Spenden und eine große Zahl von regelmäßigen Spendenzusagen.

Spendenstand

Spendenguthaben am 31.12.2020: 6.748,54 €

 

Diese Summe wurde entpechend dem Wunsch der Spenderinnen und Spender zu Beginn des Jahres 2021 dem Kindermissionswerk "Die Sternsinger e.V" überwiesen zugunsten des Übergangsheimes "Posada de Belén" in Sicuani.



Regelmäßig wurden 830 € pro Monat für das Essen der Schulkinder überwiesen.

 

Neben den Spenden, die aufgrund von Daueraufträgen oder Lastschrifteinzügen von 36 SpenderInnen auf dem Konto eingingen, gab es immer wieder Einzelspenden, Spenden für das Peru-Projekt gab es auch bei Kollekten beim Besuch des Bischofs oder anläßlich von Taufen oder Hochzeiten. Pfr. Krautkrämer hat bei seinem Abschied auf Geschenke verzichtet und annähernd 900 € für das Projekt zur Verfügung stellen können.

Die Schule Collegio Ciro Alegría

Sie liegt in 3200 m Höhe im nördlichen Teil der peruanischen Anden. Viele der Kinder kommen aufgrund der herrschenden Armut mit leerem Magen zum Unterricht – nach einem langen und anstrengenden Schulweg. Könnte die Schule täglich ein kostenloses Mittagessen anbieten, würde der Schulbesuch für Eltern und Kinder spürbar attraktiver. In Peru gibt es zwar eine Schulpflicht, aber trotzdem bleiben viele Kinder zu Hause, um ihre Geschwister zu versorgen oder auf den Feldern mitzuarbeiten.

Im Jahr 2011 bekommen die Kinder in der Schule nur hin und wieder ein Mittagessen, wenn entsprechende Spenden vorliegen. Mit 1 Euro ist für ein Kind eine warme Mittagsmahlzeit für einen Tag gesichert.

Was geschah mit den Spenden?

  • Der Kauf von 150 Stühlen ist finanziert worden
  • Im Rahmen des Projektes haben wir zu Weihnachten 2013 das weihnachtliche Fest "chocolatada" für Kinder und Erwachsene in 8 Dörfern unterstützt.
  • Eine Kühl- und Gefrierkombination für die Schule ist angeschafft worden.
  • Dank größerer Einzelspenden ist es möglich geworden, die Sanierung der Sanitäranlagen der Schule zu finanzieren.
 

Zwei Schulen werden unterstützt

Mit Beginn des Jahres 2016 ist es definitiv, dass Schulkinder im Grundschulalter (1.-4. Klasse) vom Staat eine Schulmahlzeit erhalten. Das hat zur Folge, dass nur noch die älteren Schülerinnen und Schüler unserer Schule "Colegio Ciro Alegria" in Sartimbamba unsere Unterstützung benötigen, das sind 70 Kinder.


In Absprache mit Bischof Sebastián Ramis (und nach Rücksprache mit unseren Spendern) haben wir entschieden, eine zweite Schule in unser Projekt aufzunehmen. Es handelt sich um die Schule "Ricardo Palma Soriano". Hier brauchen 130 Schülerinnen und Schüler unsere Hilfe. Die meisten dieser Kinder müssen fast drei Stunden zu Fuß laufen, um die Schule zu erreichen. Kinder, die diesen Schulweg auf sich nehmen, bringen ein Opfer, um etwas zu lernen.

Da bislang nur eine Versorgung der Kinder mit kalten Hülsenfrüchten möglich war - es fehlten große Töpfe -  haben wir einen entsprechenden Betrag für die Anschaffung solcher Töpfe überwiesen.

 

Mit unserer Unterstützung ist nun eine warme Mahlzeit pro Tag für diese Kinder gewährleistet.

Persönlicher Kontakt

In der Regel kam Bischof Sebastián Ramis einmal im Jahr zu Besuch nach Deutschland. Seit dem Jahr 2011 steht auch unsere Gemeinde auf seinem Reiseplan. Er feierte mit uns die Heilige Messe und informierte über die Situation "unserer" Schule in Sartimbamba:

♦ Juni 2018 in St. Maternus

♦ Juni 2017 in St. Maternus

♦ Mai 2016 in St. Maternus

♦ Juni 2015 in St. Paul

♦ Pfingsten 2014 in St. Severin

♦ Juni 2013 in St. Maternus

♦ Juni 2012 in St. Paul

♦ Sommer 2011 in St. Severin

Verpflegung krebskranker Kinder

An einem weiteren Projekt können wir uns dank einiger größerer Einzelspenden ab Oktober 2016 beteiligen, zunächst zeitlich befristet auf ein bis zwei Jahre.

Die peruanische Regierung hat eine kostenlose medizinische Versorgung für krebskranke Menschen aller Altersstufen initiiert, kommt aber nicht für Unterkunft und Essen auf. Daraufhin hat die deutsche Botschaft in Lima die benötigte Unterkunft bereitgestellt. Geführt wird die Einrichtung von einem Mitglied des dortigen Karmel.

Mit monatlich 300 € tragen wir zur Verpflegung der Kinder und Jugendlichen bei.

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