Lesestart

Drei Meilensteine für das Lesen

 

Das Lesestart-Programm begleitet Familien von Anfang an mit drei kostenlosen Lesestart-Sets, die je ein altersgerechtes Buch sowie Tipps und Informationen zum Vorlesen und Erzählen enthalten. An der ersten Programmphase, die sich an Eltern mit einjährigen Kindern richtet, beteiligen sich rund 5.000 Kinder- und Jugendärzte, die im Rahmen der U6-Vorsorgeuntersuchungen das erste Set weitergeben.

 

 

 

Seit November 2013 bekommen Eltern mit dreijährigen Kindern in über 4.800 Bibliotheken – so auch bei uns im Bücherwurm - in ganz Deutschland das zweite Lesestart-Set mit einem altersgerechten Buch, Informationen zum Vorlesen, Lesetipps und einem Bibliotheks-Wimmelposter. Für die dritte Lesestart-Phase ab 2016 ist für jedes Kind mit dem Eintritt in die Schule ein Set vorgesehen, das die Schulanfänger zum Selberlesen motivieren soll.

 

Im Rahmen des Programms, das vom Deutschen Bibliotheksverband e.V. (dbv), Borromäus-verein e.V., Evangelisches Literaturportal e.V., Sankt Michaelsbund und der Fachkonferenz der Bibliotheksfachstellen in Deutschland unterstützt wird, wird die KÖB Bücherwurm zusammen mit vielen weiteren Bibliotheken bundesweit zur zentralen Anlaufstelle für Familien und ihre dreijährigen Kinder, die dort ihr persönliches Lesestart-Set erhalten. Informationen zum bundesweiten Lesestart-Programm finden Sie auch auf www.lesestart.de sowie auf der Facebook-Seite www.facebook.com/Lesestart.

 

Positive Auswirkung der Lesestart-Sets auf das Vorleseverhalten der Eltern bereits sichtbar

 

Bisherige Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleituntersuchung zu Lesestart zeigen, dass fast alle Eltern, die die Sets erhalten, sich auch mit den Materialien beschäftigen, zwei Drittel davon sehr intensiv. 62 Prozent der Eltern greifen Tipps auf und erhöhen z. B. ihr Vorlesepensum im Alltag und ein Viertel der Eltern bemerkt positive Veränderungen in ihren Einstellungen zum Thema und in ihrem Vorleseverhalten. Die Initiative wird von der InterVal GmbH, Berlin, in Kooperation mit Prof. Dr. Christine Garbe von der Universität zu Köln und Dr. Claus Barkmann vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf wissenschaftlich beglei-tet. Ziele sind die laufende Optimierung der Programmumsetzung sowie die begleitende Wirkungsanalyse.