Impuls für den 12. Dezember 2024

von Pastoralreferentin Inge Metzemacher - Wo bleibst du Trost der ganzen Welt?

 

Impuls für den 12. Dezember 2024

 

Liebe Leserin und lieber Leser, 

 

„Wo bleibst du Trost der ganzen Welt?“ 

 

… so beginnt die vierte Strophe des alten Adventsliedes „O Heiland, reiß die Himmel auf“ (von Friedrich von Spee im Gotteslob Nr. 231)

 

… so ruft, ja, schreit, das Volk Israel, als es in der Gefangenschaft keine Perspektiven fand und sich nach Hause sehnte

 

… so frage auch ich mich manchmal, wenn ich die Realitäten unserer Zeit an mich heranlasse. 

 

„Wo bleibst du Trost der ganzen Welt?“

 

Die heutige Lesung gibt eine überraschende Antwort auf diese Frage: „Fürchte dich nicht, ich habe dir geholfen. Fürchte dich nicht, du armer Wurm… Ich, der Gott Israels, ich verlasse euch nicht.“ (Jes 41,13ff)

 

Das althochdeutsche Wort „Trost“ hat den gleichen Wortstamm wie das Wort „treu“. Gott, der auch in schwierigen Situationen treu bleibt, lässt sein Volk, lässt uns, nicht im Stich. Er schenkt eine Kraft, die uns die Hoffnung bewahren hilft.

 

Wenn Sie sich heute nach Trost und neuer Hoffnung sehnen sollten, dann wünsche ich Ihnen, dass jemand Ihnen treu zur Seite steht. Gott tut es ganz sicher.

 

Die verschleppten Israeliten schöpften aus diesem Glauben heraus in ihrer Depression und Hoffnungslosigkeit neuen Mut. Der Trost der Welt – er kommt!

 

Ihnen einen gesegneten 12. Dezember mit guten und stärkenden Begegnungen. Vielleicht können Sie ja auch heute jemanden trösten?!

 

Ihre Pastoralreferentin Inge Metzemacher

 


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