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Orgel in St. Katharina

Leon Verschueren 1967, Siegfried Merten 2002

Die Orgel in St. Katharina wurde 1967 auf Initiative des damaligen Kirchenmusikers Hans Tilly angeschafft. Ursprünglich stand auf der Orgelempore eine 1913 erbaute Johannes Klais-Orgel im deutsch-romantischem Stil, ähnlich der heutigen Orgel in St. Mariä-Himmelfahrt, Gräfrath. Diese Orgel hätte heute sicherlich einen hohen Wert, doch wurde in den 1960ern Jahren, entsprechend dem damaligen Zeitgeschmack, kein Geld in eine solche Orgel investiert.

Die Verschueren-Orgel fand man in einer Krankenhauskapelle, gerade erbaut (ca. 1965), und musste für den Kirchenraum St. Katharina umgebaut werden.  So war das Schwellwerk unterhalb des Hauptwerkes angeordnet, musste aber durch die neuen Begebenheiten näher an den Spielschrank gerückt werden. Dadurch ließen sich die Jalousien nicht richtig öffnen. Es handelte sich nur um den Mittelteil des heutigen sichtbaren Prospektes, 16 Register verteilt auf 2 Manuale und Pedal. Schnell stellte sich heraus, dass dieses Instrument zu klein für den Raum ist und dass die neobarocke Disposition einige tragende Wünsche offenließ. Aber erst im Jahr 2002 konnte ein umfangreicher Eingriff in das Instrument für Zufriedenheit sorgen. Ein Eingriff in die Substanz einer bestehenden Orgel kann immer nur ein Kompromiss sein. 

Heute hat die Orgel 27 Register, verteilt auf 2 Manuale und Pedal, eine 3000fache Setzeranlage, Sub- und Superoktavkoppeln im Schwellwerk und gemessen an der Gesamtgröße die beachtliche Zahl von 8 Zungenregistern.

Disposition

I. Manual Hauptwerk C-g'''                                                                        

 

  1. Principal 8' Prospekt               

  2. Rohrflöte 8'                                  

  3. Gambe 8' (2002)                              

  4. Oktave 4'                                          

  5. Blockflöte 4'                               

  6. Quinte 2 2/3' aufgebänkt (2002)                                    

  7. Waldflöte 2' aufgebänkt  (2002)                                       

  8. Mixtur  3-4 fach 1 1/3'                              

  9. Trompete* 8'                                     

10. Krummhorn* 8'

Koppeln:                                 

     II-I                                                                        

     II-I 16'                                                                            

     II-I   4'                                                                            

 

II. Manual Schwellwerk C-g'''

 

11. Holzprincipal 8' (2002)

12. Bordun 8'

13. Principal 4'

14. Traversflöte 4' (2002)

15. Superoktave 2' (2002)

16. Sesquialter 2-fach 2 2/3'

17. Sifflöte 1 1/3'

18. Scharff 4-fach 1'

19. Basson* (volle Länge) 16' (1965/2002)

20. Trompette harmonique 8' (2002)

21. Clairon harmonique 4' (2002)

Koppeln:

        II-II  16'

        II-II    4'

 

Pedal C-f'                                                                                            

 

22. Subbass 16'     

23. Oktavbass 8' Prospekt (2002)             

24. Bartpfeife 8'                

25. Posaune (C-H halbe Länge) 16' (2002)           

26. Trompete 8' (2002)             

27. Schalmey* 4'

      I-P

     II-P

 

Spielhilfen

 

3000 fache Setzeranlage durch Schlüsselschalter abschließbar

Sequenzer links und rechts neben der Spielschrankkonsole und als Pistons

 

Schleifladen, mechanische Spieltraktur des I. und II. Manuals; elektrische Spieltraktur des Pedals elektrische Registertraktur sowie elektrische Koppelanlage

 

*   HW Trompete 8': C-H neue Becher; Krummhorn 8' aus SW

     SW Basson 16' aus Pedal, d.h. C-H Becher aus Kupfer, Rest neue Becher

     Pedal: Schalmey 4' aus HW