AKTUELLES

Einladung
Die vier Büchereien der Verbandsgemeinde Unkel laden zur gemeinsamen Lesung am Freitag, den 25 Oktober 2019 um 19.00 Uhr im Kath. Pfarrheim in Rheinbreitbach ein. Thema in diesem Jahr: REISEN Natürlich ist auch für Reiseproviant gesorgt.

Unsere Öffnungszeiten

Mi 16:00 - 18:00 Uhr
Fr 16:30 - 18:00 Uhr
So 10:00 - 11:00 Uhr

Kontakt

KÖB St. Maria Magdalena
Kirchplatz
53619 Rheinbreitbach E-Mail:
info[at]buecherei-rheinbreitbach.de

Tel.:
0151 533 044 14
während der Öffnungszeiten

Unsere Bücherei hat eine lange Geschichte

Im Jahre 1845 wurde der Borromäusverein mit dem Hauptsitz in Bonn ins Leben gerufen. Ziel des Vereins war die Verbreitung der Volksbildung. Der Name geht auf  den Heiligen Karl Borromäus (1538 - 1584), Bischof von Mailand, zurück, der für seine soziale und reformatorische Arbeit geschätzt wurde. 

Bereits 1846 haben die Mitglieder des örtlichen Borromäusvereins St. Maria Magdalena in Rheinbreitbach die ersten Beiträge -  5 Thaler, wahrscheinlich für 5 Mitglieder -  an den Zentralverein entrichtet, dadurch die Buchausleihe ermöglicht und den Grundstein für das Entstehen einer Bücherei gelegt.

 

In den folgenden Jahren flossen die Beiträge mehr oder weniger regelmäßig, stiegen jedoch insgesamt an.

1910 liefert die Bibliotheksstatistik einen Hinweis auf die Existenz einer "Vereinsbücherei" mit 292 Bänden. 1917 werden bereits 364 Bände, 50 Leser und 1148 Ausleihen gemeldet.

 

Zwischen den Weltkriegen bekommt die Vereinsbücherei ein eigenes Domizil im Anbau des alten Pfarrhauses. Von 1924 bis 1940 gibt es eine lückenlose Statistik über die Anzahl der Mitglieder, Bücher, Ausleihen und Finanzen. So werden beispielsweise 1936 von 450 vorhandenen Bänden 255 an 17 Leser ausgeliehen. Als der Büchereileiter Franz Federhen 1941 zum Wehrdienst eingezogen wird, muss die Bücherei schließen.

 

Bereits für 1946 existiert wieder eine Statistik über 545 vorhandene Bände, 84 Zu- und 98 Abgänge, 98 Ausleihen, 78 Leser und 3 Hilfskräfte. teilweise geschult. Die Kirche hat die Bücherei mit 100 Mark gefördert. 1948 stieg der Bestand auf 686 Bände an, es gab 2200 Ausleihen an 120 Leser.

 

Wer in den Nachkriegsjahren die Büchereileitung inne hatte, ist nicht bekannt, erst ab 1953 gibt es Hinweise auf eine Leterin namens Gerta Pippon. Sie wird 1961 von Pfarrer Anton Michels abgelöst, der wiederum ein Jahr später die Leitung an die pensionierte Lehrerin Dorothea Claes abgab.

 

Bis 1965 werden nun jährlich Mitgliedsbeiträge entrichtet, die Anzahl der Mitglieder bewegt sich zwischen 23 (1964) und 239 (1958). 1965 übernimmt Helene Gördes, ebenfalls Lehrerin i. R. die Leitung, die Bücherei befindet sich ab 1966 im heutigen Konferenzzimmer des neu errichteten Pfarrhauses. 1981 wird Gisela Karrenbauer, Tochter des bereits genannten Franz Federhen, neue Leiterin der Bücherei. In dem Fachwerkhaus neben der Leonarduskapelle bekommt sie einen eigenen schönen Raum. Zum Team gehört neben vielen anderen Miarbeiterinnen der pensionierte Diplom-Bibliothekar Herbert Hüsemann.

1993 wird er zum neuen Leiter und sorgt mit seiner Fachkompetenz für eine gründliche Erneuerung und Erweiterung des Bestandes und der Ausstattung, dafür erschließt er auch neue Finanzquellen. In dieser Zeit steigt die Anzahl der Büchereibenutzer und der Ausleihen rasant an. Für das Jahr 1999 meldet die Bücherei mit einem Bestand von 4428 Medieneinheiten sagenhafte 7000 Ausleihen.

 

Im Jahr 2000 übergibt Herr Hüsemann die Leitung an Brigitte Kirwald und Gabriele Adenauer.