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SIEBEN - GOTT + DIE WELT IN CHRISTUS KÖNIG

Bitte warten – Pfingsten 2021

Liebe Leserin, lieber Leser,

„Warte mal eben …!“ heißt für mich: ok, dann warte ich einen Moment und es geht weiter. Wenn aber aus dem kurzen Moment eine lange Weile wird, sind meine Geduld und Ausdauer gefragt. Wir warten alle schon mehr als ein Jahr darauf, dass sich die gefährliche Corona[1]Lage entschärft. Die Pandemie-Situation beherrscht in allen Lebensbereichen unser Denken und unsere Aktivitäten bzw. gerade auch Verzichte auf Aktivitäten und Begegnungen. 

Seitdem wir „Bitte warten!“ zum Titelthema unseres Pfingstpfarrbriefes gewählt hatten, sind uns im Alltag so zahlreiche Anlässe zum Warten begegnet! Wie viele Warte-Situationen fallen Ihnen auf Anhieb allein für die vergangene Woche ein?

Ich zitiere gerne ein Motto von Jürgen Becker, oft erwähnt in den Mitternachtsspitzen: 
„Et es nix esu schlääch, dat et nit för irgendjet joot sin künnt!“ Wenn beim Warten aus der langen Weile dann Langeweile entsteht, kann diese durchaus gewinnbringend werden. Wir fanden in der Zusammenschau viele erfreuliche Aktionen, die wegen der Pandemie[1]Bedingungen in unserer Gemeinde entstanden sind; und sicher ist die Aufzählung noch unvollstänidg! Es eröffnen sich immer wieder neue, kreative Wege, bei denen Menschen einander zeigen:

Wir sind da, wir können und wollen einander nah sein, wie auch immer.

So berichten wir in dieser Ausgabe unseres Pfarrbriefs über viele Situationen des Wartens. Wir schauen mit der erweiterten Rubrik „Kirche konkret – katholisch in Porz“ natürlich auch auf aktuelle Ereignisse und Entwicklungen in unserer Gemeinde Christus König und unseren katholischen Gemeinden in Porz. Beim Erstellen der Seiten für die Familie hatten wir unsere besondere Freude, wie sich die Erzählungen der Apostelge[1]schichte doch in so viel Bereiche übertragen lassen.

Lassen Sie uns zuversichtlich bleiben, erwarten wir hoffnungsvoll und mit Geduld bessere Zeiten! 

Bitte warten Sie mit uns!
Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern Gesundheit.

Achten Sie gut auf sich und Ihre Lieben!

 

Mechthild Bulich-Röhl
für die Pfarrbriefredaktion

 

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SIEBEN - GOTT + DIE WELT IN CHRISTUS KÖNIG

Keine Fake News - Weihnachten 2020

Liebe Leserin, lieber Leser,

neben „Corona“ war das Wort „Fake News“ sicher eines der meistbenutzten Worte des Jahres 2020. Mehrmals gingen Meldungen durch die Presse, die kurz darauf wieder dementiert wurden. So sei z.B. ein Mittel gegen Corona gefunden worden. Umgekehrt, gab es Menschen, die die Pandemie selbst und ihre Gefährdung als „Fake News“ abtun wollten. Am meisten aber wurde das Wort im Munde von Präsident Donald Trump geführt, um für ihn ungünstige Nachrichten abzuwiegeln oder solche über andere zu verbreiten. So kamen wir in der Redaktion auf die Idee, uns zum Thema „Fake News“ Gedanken zu machen. Einen Journalisten aus unserer Gemeinde baten wir, uns den Leitartikel zum Thema zu schreiben. Er zeigt uns, wie eine rasche Verbreitung von Nachrichten sowohl Fluch als auch Segen mit sich bringen kann.

Vor allem aber ist es uns in dieser Weihnachtsausgabe unseres Pfarrbriefes wichtig,
keine „Fake News“ abzuliefern, sondern über „Good News“ zu berichten. Auf die größte, schönste und zugleich zeitloseste Nachricht, die es gerade in diesen Wochen in die Öffentlichkeit zu tragen gilt, kommt Diakon Gill im geistlichen Wort zu sprechen: Das Evangelium von der Geburt Jesu Christi. Das ist keine protokollarische Nachricht im Sinne eines Polizeiberichtes, sondern frohe Botschaft, die an jeden von uns persönlich gerichtet ist! Über allen Berichten vom Leben Jesu im Neuen Testament steht die Überschrift: Evangelium. Und dieses, aus der griechischen Sprache kommende Wort bedeutet wörtlich übersetzt „Gute Nachricht“.

Natürlich wollen wir auch berichten über so manche gute Nachricht aus unserer Gemeinde, z.B. den Dienstantritt unseres neuen Kaplans Robert Knežević, über die ein oder andere Aktion, die trotz Einschränkungen durch die Corona-Pandemie neu entwickelt und durchgeführt werden konnte, über Streaming-Gottesdienste und ein gelungenes Flüchtlingsprojekt ...

Wir werden in unserem Seelsorgeteam und in unseren Gremien weiterhin nach guten Lösungen suchen, wie wir als Gemeinde untereinander in Kontakt bleiben können und in welcher Weise wir auf die Weihnachtstage zugehen.

Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern:
Achten wir aufeinander und vor allem:
Bleiben Sie gesund!


Johannes Mahlberg, Pfr.
für die Pfarrbriefredaktion

 

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SIEBEN - GOTT + DIE WELT IN CHRISTUS KÖNIG

Wir lassen los - Sommer 2020

Liebe Leserin, lieber Leser, 

„Festhalten oder loslassen?“ Die Frage fordert von mir eine Entscheidung. Das führt zu Konsequenzen, die ich dann tragen muss. Will ich an alten Gewohnheiten oder Tradi­tionen festhalten? Kann ich das überhaupt? Soll ich „alte Klamotten“ weggeben oder seit Jahren bekannte und geliebte Unternehmungen auslassen? Will ich das überhaupt? „Wir lassen los!“ so die langfristige Planung als Thema für diesen Pfarrbrief, im Sinne von Denkanstoß, Aufmunterung oder Beispiel für Entscheidungen, die uns immer wieder ab-verlangt werden. Und dann kommt im März 2020 diese Corvid 19-Epidemie auf uns alle zu! 

Wir als Redaktionsteam standen alsbald vor Entscheidungen. In einer Zeit, in der heute in den Nachrichten die neuen Zahlen und Informationen von gestern schon alt und überholt sind, wollen wir einen interessanten Pfarrbrief schreiben? Heute (der Kalender zeigt Ende Juni 2020) halten Sie einen Pfarrbrief in den Händen, der gestern (gemeint ist Mai 2020) redigiert wurde. Daneben war es auch eine Herausforderung für Einige von uns, mit den technischen Problemen der „Pfarrbriefsitzung auf Distanz“ als Telefonkonferenz klar zu kommen. Auch wir mussten loslassen: 

von der Gewohnheit, den Heftaufriss und Inhalte gemeinsam am runden Tisch und zwar nah beieinandersitzend zu besprechen 

von der Methode, Interviewpartner persönlich anzusprechen und ein Foto zu machen 

von der Routine, zu dritt zusammen zu redigieren und Layout-Wünsche zu diskutieren 

Und wir haben die Erfahrung gemacht: Das Loslassen hat auch sein Positives! Wir haben es auf Distanz ausprobiert und es ist gelungen! Sie lesen, wie Mitglieder aus unserer Gemeinde loslassen und Sie lesen ein Interview mit Holger Nikelis, dem „Jungen aus Wahn“, der 25 Jahre nach seinem schweren Unfall berichtet, wie er seinen Lebensentwurf gestaltet und meistert. Vielleicht bieten die bevorstehenden Sommerferien, die viele von uns anders geplant und gebucht hatten, ebenfalls Möglichkeiten, loszulassen und Positives zu sehen! Dazu wünschen wir Ihnen viele schöne Erfahrungen und gute Erholung.

 

Mechthild Bulich-Röhl 

für die Pfarrbriefredaktion

 

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SIEBEN - GOTT + DIE WELT IN CHRISTUS KÖNIG

Wir machen mit - Weihnachten 2019

„Wir machen mit!“, liebe Leserin, lieber Leser!
Wenn ich kurz überlege, fallen mir zahlreiche Gelegenheiten ein, bei denen ich mitmache oder dabei bin: Nachbarschaftsfest, kirchliches Ehrenamt, Schulkonferenz, Förderverein, Sportgruppe, „Einkaufen im Veedel“… und zuletzt bei der Demo „Fridays for future!“ Alles schön und gut!

Aber zunehmend kommt mir auch ins Bewusstsein, dass ich bei zahlreichen Gelegenheiten mitmache oder dabei bin, die meinen sog. „CO2-Fußabdruck“ prägen: häufiges Nutzen von Internet, z. B. Google-Anfragen, „Jede einzelne Suchanfrage, jedes gestreamte Lied oder Video und jede Art von Cloud-Computing, milliardenfach ausgeführt, überall auf der Welt, ist für einen global immer größer werdenden Strombedarf verantwortlich – und damit auch für steigende CO2-Emissionen“, Fliegen nach Kreta, Autofahren statt Rad oder Bahn, Vergessen meiner Dosen für Fleisch (!) beim Einkauf ohne Plastiktüten, …

Wir haben auch diesmal wieder ein Titelthema gewählt und aus verschiedenen Blickrichtungen beleuchtet. Jeder Dritte in Deutschland engagiert sich ehrenamtlich. Freiwilliges Engagement ist ein Element einer freien Gesellschaft und eine Möglichkeit für die Menschen, ihre Umwelt mitzugestalten und zu verbessern.

Des Weiteren finden Sie in dieser Ausgabe des Pfarrbriefs 7 interessante Informationen konkret zu unserer Kirchengemeinde Christus König und besonders in Hinblick auf die bevorstehende Advents- und Weihnachtszeit. Viel Freude und viele schöne Erlebnisse!

Machen Sie gerne mit!

Mechthild Bulich-Röhl

für die Pfarrbriefredaktion

 

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SIEBEN - Gott + Die Welt in Christus König

Wir trauen uns! Ostern 2019 - Pfarrbrief

Liebe Leserin, lieber Leser,

„Sie sucht ihn!“ so lautete die humorvolle „Stellenausschreibung“, die u. A. in der letzten Ausgabe von 7 vor Weihnachten abgedruckt war. Es war einen Versuch wert! Dennoch, man hätte es sich denken können: seit vielen Jahren wird von Priestermangel gesprochen, werden Gemeinden zur Zusammenarbeit aufgefordert, wieso sollten wir ver­schont bleiben? Nun ist es Realität geworden und zwar ganz schnell; innerhalb von wenigen Monaten wurde klar, die Stelle wird nicht besetzt. Innerhalb von wenigen Wochen trafen sich die Gremien und Vorstände der drei Gemeinden mehrfach. Das Pastoralteam arbeitet an einem Konzept und will „Zukunft gestalten – nicht Mangel verwalten!“ Trauen wir uns … uns auf diese neue Situation einzulassen! Trauen wir uns … Veränderungen, die uns zugemutet werden, anzunehmen! Trauen wir uns … diese soweit als möglich mitzuge­stalten! Trauen wir uns … die eigene Kirche, unseren Ort, zu verlassen und woanders die Heilige Messe zu feiern! Trauen wir uns … neue Gottesdienstformen auszuprobieren und Kirche interessant, lebendig, nah bei den Menschen zu gestalten!

„Wir trauen uns!“ Das Thema des Pfarrbriefes (übrigens: definiert bereits im Oktober 2018) passt genau zur seitdem veränderten Situation unserer Gemeinde. Wir sollten den Mut haben, dies anzunehmen und die neu entstandenen Aufgaben mitzugestalten. Ein Beispiel: Es hilft doch nicht, über ein reduziertes Angebot von Gottesdiensten zu klagen – aber es hilft, anderen Formen des Glaubenslebens neuen Raum zu geben und Gemein­schaft zukünftig auch anders zu feiern. In dieser Ausgabe lesen Sie im ersten Teil offi­zielle Schreiben und Informationen, die in allen Pfarrbriefen der drei großen Gemeinden veröffentlicht wurden. Ähnliche Aussagen waren auch ausgelegt und in der Presse zu lesen. Im weiteren Verlauf finden Sie die Rubriken wie gewohnt.

Vielleicht finden Sie bei der Lektüre persönliche Erinnerungen oder Ideen zum Titelthema. Mit Blick auf Ostern möchten wir Ihnen Mut machen, sich zu trauen, egal in welchem Lebensbereich. Wenn`s dann gut wird, sind das Erlebnis und die positive Erfahrung umso schöner!

 

Mechthild Bulich-Röhl

für die Pfarrbriefredaktion

 

Anhang: SIEBEN Gott + Die Welt in Christus König