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Unsere regelmäßigen Gottesdienste

gültig ab dem 19. April 2022

Samstag                                
8.00 Uhr              St. Antoniuskapelle, Vorst
17.00 Uhr            St. Antonius, Vorst
18.00 Uhr            St. Martinus, Kaarst
Sonntag
10.00 Uhr            St. Martinus, Kaarst
10.00 Uhr            Sieben Schmerzen Mariens, Holzbüttgen
11.30 Uhr            St. Aldegundis, Büttgen

Montag                 
19.00 Uhr            St. Aldegundis, Büttgen, alte Kirche

Dienstag                        
9.00 Uhr              Sieben Schmerzen Mariens, Holzbüttgen
18.00 Uhr            Alt St. Martin, Kaarst

Mittwoch                 
9.00 Uhr              Alt St. Martin, Kaarst
9.00 Uhr              St. Aldegundis, Büttgen
10.00 Uhr            Eucharistisches Gebet in St. Aldegundis, Büttgen

Donnerstag
19.00 Uhr             Eucharistisches Gebet in St. Aldegundis, Büttgen
18.00 Uhr             St. Antonius, Vorst

Freitag
18.00 Uhr            St. Aldegundis, Büttgen

Änderungen und sonstige Gottesdienste entnehmen Sie bitte der wöchentlichen Gottesdienstordnung in den Pfarrnachrichten (WochenFormat). Gelegenheit zum Empfang des Bußsakramentes wird ebenfalls in den Pfarrnachrichten angekündigt und ist auch nach Voranmeldung möglich.

 

 

Unser ausführlicher Plan mit Gottesdiensten und besonderen Veranstaltungen

Aufruf in Kaarst: Aufklärung von Missbrauch

Liebe Pfarrgemeinde,

das Erzbistum Köln veröffentlichte am 29.06.2022 diese Mitteilung:

 

Download Pressemitteilung

 

Der erwähnte Fall aus den 1970er Jahren ist im Missbrauchsgutachten vom März 2021 explizit aufgeführt. Gemäß der Pressemitteilung haben sich im letzten Jahr weitere Betroffene beim Erzbistum Köln gemeldet.

Deshalb wird jetzt wird an allen ehemaligen Einsatzstellen ein Aufruf veröffentlicht, dass sich eventuelle weitere Betroffene melden möchten. Dazu stehen die externen Fachleute für Intervention bereit.

Äls Pfarrer von Kaarst bitte ich Sie, diesen Aufruf zu unterstützen. Auch hier vor Ort sollen Betroffene Hilfe und Unterstützung erhalten.

Am kommenden Wochenende wird an allen ehemaligen Einsatzstellen der Aufruf zusätzlich in den Gottesdiensten verlesen und öffentlich ausgehängt.

Es fällt mir persönlich im Moment sehr schwer, angemessene Worte zu finden. Das Leiden von Betroffenen vermag ich nicht zu ermessen, sondern kann nur hoffen, dass durch die Veröffentlichung und den Aufruf nicht alte Wunden aufreißen und Retraumatisierungen entstehen.

Unsere 2021 beschlossene Selbstverpflichtung als Pfarreiengemeinschaft, wonach das Leid von Betroffenen der Ausgangspunkt von Aufklärung und Intervention sein muss, gilt selbstverständlich ohne Einschränkung. Betroffenen steht die Gemeinde zur Seite, ebenso die externen Fachleute als Ansprechpersonen für Betroffene:

            Tatjana Siepe (Psychologin)

            Peter Binot (Kriminalhauptkommissar a.D. und psychologischer Berater)

            (Kontaktdaten in der Pressemitteilung des Erzbistums Köln)

 

Als Pfarrer von Kaarst sehe ich mich auch in einer persönlichen Verantwortung, dass mögliche weitere Betroffene angstfrei jede notwendige Hilfe erhalten. Dies darf keine Phrase sein, sondern wird konkret in jedem Einzelfall umgesetzt. Ich hoffe, dass ich die richtigen Worte und Taten dazu finden kann.

 

Ich füge ein Gebet bei, das ich Ihnen ans Herzen legen möchte:

Gott, du Freund des Lebens. Du bist allen nahe, die bedrängt sind und leiden.

Wir denken heute besonders an die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen, die sexuellen Missbrauch erleiden mussten und müssen – auch in deiner Kirche.

Wir klagen vor dir über die Gewalt, die Täter ihren Opfern an Leib und Seele antun, über zerstörtes Leben, das oft niemand wieder gut machen kann.

Du unser Gott, höre unsere Klage. Wir bekennen vor dir das Wegschauen, Schweigen und Nichtstun derer, die die Taten geahnt haben und ahnen.

Du unser Gott, höre unsere Klage. Wir wollen darauf achten, was viele nicht sehen wollen: sexuelle Übergriffe und den Missbrauch von Vertrauen und Macht.

Du unser Gott, steh uns bei. Wir wollen hören auf die Geschichten der Opfer. Wir wollen Anteil nehmen an ihrem Schmerz und ihrer Einsamkeit.

Du unser Gott, steh uns bei. Wir wollen sprechen von der Verantwortung, die jeder von uns trägt. Wir wollen sprechen über Hilfe und Auswege aus der Not.

Du unser Gott, gib uns Kraft und Mut. Wir wollen schweigen, wo Erklärungen und Ratschläge nicht angebracht sind.

Du unser Gott, gib uns Kraft und Mut. Wir wollen uns freuen über die Stärke und Kraft der Betroffenen, über die Solidarität derer, die sie begleiten, über alle Menschen, die mitarbeiten, um einen besseren Schutz zu verwirklichen.

Du unser Gott, mach unsere Hoffnung stark. Wir wollen hoffen auf Aufbrüche und neues Leben schon in dieser Welt, auf die Umkehr der schuldig Gewordenen, auf deine Gerechtigkeit heute und am Ende der Zeiten, auf Heilung aller Wunden, die allein du schenken kannst.

Du unser Gott, mach unsere Hoffnung stark. Lebendiger Gott, sende uns deinen Geist und sei mit uns auf diesem Weg, durch Jesus Christus, unseren Bruder und Herrn. Amen.

von Sabine Hesse, Präventionsbeauftrage des Bistums Rottenburg-Stuttgart

 

Ihr Pfarrer Ulrich Eßer

 

 

 

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