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 Unsere Basilika

St. Ursula (Bild: Basilika) - (Sept. 2006)Auf dem ehemaligen spätantiken Friedhof an der nördlichen Ausfallstraße der Römerstadt standen bereits seit dem 4. Jahrhundert verschiedene frühchristliche Kultbauten.

Die heutige Ursulakirche ist ab etwa 1135 als frühstaufische Emporenbasilika mit zweigeschossigem, turmbekrönten Westquerhaus entstanden. Die barocke, gekrönte Turmhaube verweist auf die Patronin der Kirche, die britannische Königstochter Ursula, von der eine Legende aus dem 10. Jahrhundert berichtet, dass sie zusammen mit ihren Gefährtinnen in Köln den Märtyrertod erlitten habe.

Die sogenannte Clematius-Tafel, die an der südlichen Seitenwand des Chores angebracht ist, erzählt von tugendhaften Märtyrerjungfrauen, für die der römische Senator Clematius in spätantiker Zeit eine der Vorgängerkirchen des heutigen Baus errichten ließ.

St. Ursula (Bild: Mittelschiff) - (Sept. 2006)

Der gotische, hell erleuchtete Chorraum aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts ist - vergleichbar mit der Sainte-Chapelle in Paris - ein großer gläserner Schrein, der heute den sogenannten Ursula-Schrein vom Ende des 19. Jahrhunderts und den aus der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts stammenden Schrein des legendären Bräutigams der Hl. Ursula, Aetherius, birgt.

Die Elfzahl der Fenster verweist auf die Anzahl der Gefährtinnen der Hl. Ursula, deren Zahl - vermutlich aufgrund eines Lesefehlers und der vielen gefundenen Gebeine - im 10. Jahrhundert auf 11.000 festgelegt wurde.

Die im Chor aufgehängten 19 Bildtafeln aus der Mitte des 15. Jahrhunderts erzählen wie in einem Comic-Strip die Legende der Hl. Ursula und ihrer Gefährtinnen.

Dr. Dominik Meiering
 

St. Ursula (Bild: Goldene Kammer) - (Sept. 2006)

Das wohl zu Beginn des 14. Jahrhunderts im Süden angebaute gotische Marienschiff beinhaltet im Westen die sogenannte „Goldene Kammer”, eine 1643 durch Johann von Crane gestiftete Heiltumskammer, die vor allem die Büsten der Heiligen Märtyrerjungfrauen mit ihrem himmlischen „Kölner Lächeln” zeigt.

 

 

 

 

St. Ursula (Bild: Marienschiff) - (Sept. 2006)

Im Osten des Marienschiffs findet sich eine 2005 vom Architekturbüro Kister / Scheidhauer errichtete zweite „Goldene Kammer”, eine Gedenkstätte an die Märtyrer des 20. Jahrhunderts, deren Gebeine zumeist verloren gegangen sind, deren Worte aber bleiben.



Die Westempore war früher der Ort des Gebetes der Damen des ehemaligen adligen Kanonissinenstiftes, heute ist hier eine Schatzkammer untergebracht, in der - wie in der danebenliegenden Paramentenkammer - vor allem kostbares liturgisches Gerät aufbewahrt wird.