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Wenn Lesen nicht reicht - Einladung zum Austausch!

Literaturkreis in unserer Bücherei

Der Literaturkreis Lichtenbroich trifft sich einmal monatlich in unserer Bücherei, um sich über ein Buch auszutauschen, das die Teilnehmer vorher gelesen haben. Die Teilnahme ist auch an einzelnen Abenden möglich.

 

Die Treffen sind in der Regel am letzten Montag im Monat (Verschiebung wegen Feiertagen möglich; kein Treffen im Dezember) um 20.00 Uhr in der Bücherei Lichtenbroich, Krahnenburgstraße 3.

 

Wir stellen Ihnen hier die Bücher für die nächsten Treffen des Literaturkreises vor. Die Bücher sind im Bestand unserer Bücherei und können dort ausgeliehen werden.

 

Herzliche Einladung

 

  • _30. Oktober
  • Inhalt
  • Autor

"Pfaueninsel" von Thomas Hettche

 

352 Seiten

ISBN: 978-3-442-74983-6

Verlag: btb

 

Es mutet an wie ein modernes Märchen: Alles beginnt mit einer Königin, die einen Zwerg trifft und sich fürchterlich erschrickt. Kaum acht Wochen später ist die junge Königin tot – und der kleinwüchsige Christian und seine Schwester Marie leben fortan weiter mit ihrem entsetzten Ausruf: »Monster!« Damit ist die Dimension dieser Geschichte eröffnet. Am Beispiel von Marie, die auf der Pfaueninsel zwischen den Befreiungskriegen und der Restauration, zwischen Palmenhaus und Menagerie, Gartenkunst und philosophischen Gesprächen aufwächst und der königlichen Familie bei deren Besuchen zur Hand geht, erzählt Thomas Hettche von der Zurichtung der Natur, der Würde des Menschen, dem Wesen der Zeit und der Empfindsamkeit der Seele und des Leibes – und nicht zuletzt von die Liebe in ihren mannigfaltigen Erscheinungsformen.

Thomas Hettche,

1964 am Rand des Vogelsbergs geboren, lebt in Berlin. Sein Romandebüt »Ludwig muß sterben« wurde 1989 als Geniestreich gefeiert. Danach erschien unter anderem »Der Fall Arbogast« (2001), ein Bestseller, der in zwölf Sprachen übersetzt worden ist. »Woraus wir gemacht sind«, 2006 bei Kiepenheuer & Witsch erschienen, stand auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises. Zuletzt veröffentlichte Hettche den hochgelobten Roman »Die Liebe der Väter« (2010) und den autobiographischen Essayband »Totenberg« (2012).

  • _27. November
  • Inhalt
  • Autor

"Gruppenbild mit Dame" von Heinrich Böll

 

496 Seiten

ISBN: 978-3-462-03909-2

Verlag: Kiepenheuer&Witsch

 

Leni Pfeiffer, geborene Gruyten, Jahrgang 1922, lernt während des Krieges den sowjetischen Kriegsgefangenen Boris kennen und lieben, besorgt ihm einen deutschen Pass und muß erfahren, daß er in einem Lager der Amerikaner umkommt. Inzwischen ist sie achtundvierzig, und ihr gemeinsamer Sohn sitzt im Gefängnis, weil er auf seine Weise ein an der Mutter begangenes Unrecht korrigieren wollte ...

Heinrich Böll,

1917 in Köln geboren, nach dem Abitur 1937 Lehrling im Buchhandel und Student der Germanistik. Mit Kriegsausbruch wurde er zur Wehrmacht eingezogen und war sechs Jahre lang Soldat. Seit 1947 veröffentlichte er Erzählungen, Romane, Hör- und Fernsehspiele, Theaterstücke und zahlreiche Essays. Zusammen mit seiner Frau Annemarie war er auch als Übersetzer englischsprachiger Literatur tätig. Heinrich Böll erhielt 1972 den Nobelpreis für Literatur. Er starb im Juli 1985 in Langenbroich/Eifel.

  • _29. Januar
  • Inhalt
  • Autor

„Das geheime Leben des Monsieur Pick“ von David Foenkinos

 

Aus dem Französischen von Christian Kolb
Originaltitel: Le mystère Henri Pick
Originalverlag: Editions Gallimard

 

336 Seiten

ISBN: 978-3-421-04760-1

 

Verlag: DVA Belletristik

 

 

Über das Glück, vom Leben überrascht zu werden ...
Im bretonischen Finistère, am wind- und wellenumtosten »Ende der Welt«, gibt es eine ganz besondere Bibliothek. Sie sammelt Bücher, die nie erscheinen durften. Eines Tages entdeckt dort eine junge Pariser Lektorin ein Meisterwerk, und der Roman wird zum Bestseller. Der Autor, Henri Pick, war der Pizzabäcker des Ortes. Seine Witwe beteuert, er habe zeit seines Lebens kein einziges Buch gelesen und nie etwas anderes zu Papier gebracht als die Einkaufslisten – ob er ein geheimes Zweitleben führte? Diese verrückte Geschichte spornt viele Menschen an, selbst Neues zu wagen: Paare trennen sich, Liebende finden unerwartet zueinander, und so manche Gewissheit wird auf den Kopf gestellt.

Ein französisch-charmanter Roman über die Liebe, verlorene Träume und den Mut, sein Leben in die Hand zu nehmen. Leicht, beschwingt und voller Witz.

David Foenkinos,

1974 geboren, lebt als Schriftsteller und Drehbuchautor in Paris. Seit 2002 veröffentlicht er Romane, darunter den Millionenbestseller „Nathalie küsst“, der auch als Film mit Audrey Tautou das Publikum begeisterte. Seine Bücher werden in rund vierzig Sprachen übersetzt. Der vielfach ausgezeichnete Roman „Charlotte“ hat sich allein in Frankreich rund eine halbe Million Mal verkauft, wurde auch in Deutschland zum Bestseller und wird derzeit verfilmt. "Das geheime Leben des Monsieur Pick" war in Frankreich monatelang auf der Bestsellerliste.

  • _26. Februar
  • Inhalt
  • Autor

„Der Alte, dem Kugeln nichts anhaben konnten“ von Daniel Friedman

 

Übersetzer/in Teja Schwaner

 

320 Seiten
978-3-7466-3153-0

 

Aufbau Taschenbuch 

Danke für diesen sympathischen 87-jährigen Klugscheißer

 

„Wenn man die Chance hat, nichts zu tun, sollte man sie immer ergreifen.“

 

Seit sein Sohn gestorben ist, sitzt er am liebsten auf seinem Sofa, raucht eine Stange Lucky Strike am Tag und schaut Fox News. "Leidenschaft macht so viel Mühe", ist sein Credo. Bis ihm sein Kriegskamerad Jim auf dem Sterbebett beichtet, dass sein Peiniger, der Lageraufseher Heinrich Ziegler, damals in einem Mercedes voller Nazigold fliehen konnte und noch lebt. Jim bittet Buck, ihn zu rächen. Buck denkt gar nicht daran, er ist inzwischen 87, und seine letzte Heldentat liegt 40 Jahre zurück. Aber nicht nur er hat von dem ominösen Gold erfahren. Der Schwiegersohn des Verstorbenen will Buck zu einer gemeinsamen Schatzsuche überreden. Der Pfarrer, Dr. Lawrence Kind, klopft eines Abends an die Tür und bittet um einen Anteil von dem Gold. Er muss seine Spielschulden bezahlen. Als er kurz darauf tot in seiner Kirche aufgefunden wird, ist auch Buck klar, dass er sich nicht so leicht aus der Sache wird heraushalten können. Dann ruft auch noch Bucks Enkel Tequila aus New York an, um ihn zu einer gemeinsamen Schatzsuche zu überreden. Es ist der Beginn eines turbulenten Verwirrspiels, aber auch der Beginn einer Freundschaft zwischen einem raubeinigen Großvater und seinem unterschätzten Enkel.

Daniel Friedman,

geb. 1981 in Memphis, hat in New York Jura studiert, ist Journalist und Blogger. Anregungen zur Figur des Buck Schatz stammen von seiner Großtante. Daniel Friedman lebt in Manhattan. „Der Alte, dem Kugeln nichts anhaben konnten“ ist sein Debüt und wurde für die wichtigsten amerikanischen Thriller-Preise nominiert, darunter der Edgar Award. Die Filmrechte haben sich die Produzenten von „Sherlock Holmes“ gesichert. Sein neuer Buck-Schatz- Roman „Der Alte, der die Rache liebte“ erschien 2015.

  • _26. März
  • Inhalt
  • Autorin

„Der schönste Grund, Briefe zu schreiben“ von Ángeles Doñate

 

384 Seiten


ISBN: 978-3-426-51978-3

 

Verlagsgruppe: Drömer-Knaur

 

 

Ein Wohlfühlroman für alle Liebhaber von Briefen und Büchern und ein Liebesroman der ganz besonderen Art

 

Im kleinen spanischen Dorf Porvenir soll die Postfiliale geschlossen werden. Der Postbotin Sara wird ein Job in der Stadt angeboten – fern von ihrer Heimat und den Menschen, die sie liebt. Das aber kann Saras Nachbarin, die 80-jährige Rosa, keinesfalls zulassen: Briefe müssen her, also beginnt sie zu schreiben und bittet den Empfänger, dasselbe zu tun. Schon bald reicht eine Briefkette durch ganz Porvenir, enthüllt Schicksale und Leidenschaften – und füllt die Postfiliale.
Eine neue Chance für Sara - und eine neue Liebe?

Ángeles Doñate

wurde in Barcelona geboren und wuchs als Älteste von fünf Geschwistern in einem Haus voller Licht und mit Tieren und Büchern auf. Nach dem Studium arbeitete sie als Journalistin und Kommunikationsmanagerin. Der schönste Grund, Briefe zu schreiben ist ihr erster Roman, der in Spanien mit großer Begeisterung aufgenommen wurde.

Denn eine Welt ohne Briefe wäre für Ángeles Doñate wie für viele ihrer Leserinnen und Leser wohl ein wahrhaft trauriger Ort.