Partizipation

KiKo - Kinderkonferenz

Kinderkonferenz heißt, Kindern das Wort geben, sie zu beteiligen, sich auf einen andauernden Veränderungsprozess einlassen und begeben, konkrete Situationen verstehen, besprechen und gestalten, zusammen planen und phantasieren, zu erzählen und zu philosophieren, Unmut und Freude ausdrücken, gemeinsames Aushandeln von Ideen und Vorhaben, Grenzen von sich und anderen erfahren, Verantwortung und Engagement aneinander entwickeln. Kinderkonferenzen haben Formen, Kinder und Erwachsene sind gleichberechtigt, die Gesprächsführung wechselt, Inhalte und Tagesordnungen können von allen eingebracht werden. Ergebnisse werden kindgemäß dokumentiert. Konferenzen haben einen eigenen Raum, sie können spontan oder regelmäßig durchgeführt werden, sollten nicht länger als 20 min. sein, sollten Gesprächsregeln entwickeln, wie etwa den Sprechstein, Konferenzen werden eröffnet und geschlossen, es wird gemeinsam verabredet, was jeweils verhandelt wird. -Eckehard Zühlke-

Im Jahr 2014 haben wir die Kinderkonferenz bei uns eingeführt. Es treffen sich mittlerweile alle Kinder (bis auf die U3-Kinder) und Erzieher jeden Montagmorgen im Bewegungsraum. Dort begrüßt sich alle gemeinsame und starten auch gemeinsam in die neue Woche.

 

Die Kinderkonferenz lässt Freiraum für allerlei Dinge. Mögliche Themen der Kinderkonferent sind ...

 

- besondere Aktionen in der Woche bekannt geben

- Ideen sammeln

- Probleme gemeinsam besprechen

- Entscheidungen treffen (z. B. wählen des Karnevalsmottos oder Thema in der Adventszeit, sogar neue Regeln).

 

Hier hat jedes Kind eine Stimme!

Ziele der Partizipation und unserer Kinderkonferzenz sind unter anderem:

  • jedes Kind fühlt sich als Individuum, es hat eine Stimme und es wird gehört
  • das Kind fühlt sich von den Erziehern ernst genommen
  • partnerschaftliches Miteinander zw. Erzieher-Kind
  • den Kindern Gelegenheit bieten „mitzusprechen“, das Kind unterstützen seine Emotionen und Bedürfnisse kund zu tun
  • Entscheidungen gemeinsam zu treffen
  • Kinder in ihrer Selbstständigkeit stärken
  • Grundprinzipien der Demokratie entwickeln
  • Gemeinschaft leben und fühlen, das „Wir-Gefühl“ stärken
  • gemeinsam Kompromisse finden, Ideen entwickeln, neue Wege einschlagen
  • akzeptieren von Entscheidungen / von anderen Meinungen