Einführung Pfarrer Gregor Kauling

Am Sonntag, den 19. November 2017 wurde in St. Marien in Kevelaer der neue Pfarrer und Rektor der Wallfahrt eingeführt.

 

Im feierlichen Hochamt um 15.oo h in der Marienbasilika wurden Pastor Gregor Kauling die Urkunde und Insignien überreicht, nachdem er in einer feierlichen Prozession den Weg zur Gnadenkapelle „gepilgert“ war.

 

Auch wir durften diesen besonderen Tag mit ihm feiern, und wünschen Pfarrer Kauling für sein Wirken an unserem Wallfahrtsort alles erdenklich Gute, die nötige Kraft und Gottes guten Segen.

 

Michael Rind

-Präfekt der Bruderschaft-

 

 

Nachruf auf Pfr. Peter Michael Wandel

Am 29. August 2017 verstarb der ehemalige Pfarrer von St. Nikolaus, Brauweiler, Peter Michael Wandel im Alter von 73 Jahren.

 

Wegen unserer langjährigen Verbundenheit zur dortigen Kevelaer-Bruderschaft begleitete er uns viele Jahre auf unserem alljährlichen Pilgerweg, hierbei durften wir ihn als einen den Menschen zu gewandten und humorvollen Seelsorger kennenlernen.

 

Bedingt durch seine Krankheit war es Pastor Wandel in den letzten Jahren leider nicht mehr möglich, mit uns zu pilgern; mit seinem Besuch am Gnadenbild der „Trösterin der Betrübten“ in Kevelaer allerdings erfreute und überraschte er uns noch vor wenigen Jahren.

 

Die Auferstehungsmesse von Pfarrer Wandel fand 06. September in der Abteikirche St. Nikolaus in Brauweiler statt, anschließend erfolgte die Beisetzung auf dem Friedhof in Brauweiler.

 

In Dankbarkeit und Wertschätzung werden wir seiner im Gebet gedenken, ebenso bei unserem nächsten Totengedenken am „Kölner Kreuz“ und in der Seelenmesse unserer Bruderschaft.

 

Michael Rind

-Präfekt der Bruderschaft-

 

 

Nachruf
für Herrn Heinrich Ohlerth

Am 18. Februar 2017 verstarb nach kurzer, schwerer Krankheit unser langjähriges Mitglied und ehemaliger Kreuzträger, Herr Heinrich Ohlerth, im Alter von 96 Jahren.

 

So viele Jahre ist er unserer Fußwallfahrt nach Kevelaer und wieder zurück nach Köln mit dem hölzernen Vortragekreuz vorangegangen, und hat uns hierbei in so angenehmer und immer freundlicher Weise sicher auf den Weg und pünktlich an die vielen Stationen und das Ziel gebracht.

Noch in den letzten Jahren hat er uns in Kevelaer bei unserer Ankunft am Wallfahrtsort persönlich in Empfang genommen.

 

Am 2. März wurden die Exequien in der Pfarrkirche Christ König in Bonn-Holzlar gehalten, im Anschluss hieran fand die Beisetzung statt.

 

Bei unserem diesjährigen Totengedenken am „Kölner Kreuz“ vor Kevelaer werden wir seiner ebenso gedenken, wie bei unserer Seelenmesse im Anschluss an die diesjährige Wallfahrtsoktav.

 

Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie und allen um ihn Trauernden.

 

Michael Rind

-Präfekt der Bruderschaft-

 

  

Michael Rind

-Präfekt der Bruderschaft-

Tagesausflug 2016 zum Kloster Kamp

Nachdem sich der wieder ins Leben gerufene „Tagesausflug“ im Jahr 2014 einer so großen Resonanz erfreuen konnte, haben wir uns in diesem Jahr zu einer Wiederholung entschieden - das Ziel: das „Kloster Kamp“ in Kamp-Lintfort.

                            

Als kleine Überraschung und aus Dankbarkeit für die langjährige und freundschaftliche Verbundenheit mit unseren Quartiergebern in Aldekerk, haben wir diese zu unserem Ausflug dazu geladen.

 

Insgesamt 111 (!) TeilnehmerInnen trafen sich dann am Samstag, den 18. Juni am Kloster Kamp, und wurden erst einmal bei einem Kaffeeempfang in die Geschichte des Klosters und des Klosterlebens eingeführt; abgeschlossen durch das Angelusgebet in der Abteikirche des Klosters.

 

Nach einem Picknick im Kloster- und Barockgarten gab es bei zunächst herrlichem Wetter die weiteren Möglichkeiten, auch den Kräutergarten oder das Museum in der Klosteranlage zu besuchen. Durch einen kräftigen Regenguss beendet fanden wir uns schließlich zur Weiterfahrt nach Geldern ein.

 

Hier feierten wir mit der Gemeinde in St. Maria Magdalena die Vorabendmesse, und erlebten dabei das uns durch die alljährliche Fußwallfahrt bekannte Gotteshaus in einer einmal ganz anderen Atmosphäre.

 

Zum Abendbuffet ging es dann weiter zu unserem Wallfahrtsziel in Kevelaer, wo wir im „Goldenen Apfel“ gewohnt herzlich begrüßt und köstlich versorgt wurden.

 

Abschließend machten wir uns dann – beseelt und bereichert von einem wunderschönen Tag in großer Gemeinschaft – mit den Begleitbussen wieder auf den Weg nach Hause.

 

Einige Eindrücke von diesem Tag finden Sie hier.

Nachruf für Herrn Manfred Körfer

Plötzlich und unerwartet verstarb unser Quartiermeister aus Aldekerk, Herr Manfred Körfer, am Montag, den 18. August 2014 im Alter von 71 Jahren. Seit vielen Jahren zeichnete er sich vor Ort verantwortlich, unseren jungen und älteren Pilgern auf unserer alljährlichen Fußwallfahrt nach Kevelaer die Übernachtungsmöglichkeiten auf dem Hin- und Rückweg zu organisieren.

Wir trauern um einen verlässlichen Ansprechpartner und guten Freund, sowie um ein langjähriges Mitglied unserer Bruderschaft.

 

Am Montag, den 25. August 2014 wurde Herr Manfred Körfer auf dem Friedhof in Aldekerk beigesetzt, im Anschluss daran fand die Auferstehungsmesse in der Kirche St. Peter und Paul in Aldekerk statt.

 

Sowohl in unserer Seelenmesse in unserer Bruderschaftskirche St. Kunibert als auch beim Totengedenken, während unserer nächstjährigen Wallfahrtsokatv am Kölner Kreuz vor Kevelaer, werden wir seiner ebenfalls dankbar und in besonderer Weise gedenken.

 

Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie und allen um ihn Trauernden.

 

Michael Rind

 -Präfekt der Bruderschaft-

 

 

Tagesausflug 2014 nach Billerbeck

So etwa 15 Jahre muss es her sein, dass sich unsere Bruderschaft zu einem unterjährigen Ausflug aufgemacht hat;

Zeit genug, dieses Vorhaben in diesem Jahr endlich einmal wieder in die Tat umzusetzen.

 

Und der Zuspruch war groß:

fast 80 Mitglieder und Freunde unserer Bruderschaft machten sich am Samstag, den 14. Juni diesen Jahres auf zum

gemeinsamen Tagesausflug mit dem Bus nach Billerbeck ins Münsterland.

 

Nach der Domführung durch die dortige Propsteikirche St. Ludgerus mit abschließender Andacht und einem hiernach stärkenden Mittagsbuffet,

machten wir uns auf den Weg zum Kloster Gerleve – wahlweise mit dem Bus oder zu Fuß auf dem „Sint-Lürs-Weg“.

 

Dem Vortrag über das Klosterleben und einer gemütlichen Kaffeetafel folgte eine abschließenden Vesper mit den Mönchen der Benediktiner-Abtei,

bevor wir uns wieder auf den Heimweg nach Köln und weiter nach Brauweiler und Frankenforst machten.

 

Hier einige Eindrücke von diesem schönen und kurzweiligen Tag.

Verabschiedung unseres Präses Herrn Prälat Paul Knopp

Festgabe für den scheidenden Präses
Festgabe für den scheidenden Präses

Mehr als 12 Jahre war Prälat Paul Knopp als Pfarrer in St. Kunibert, als Pfarrvikar und zuletzt als Subsidiar in St. Agnes tätig;

ebenso lange war er Präses unserer Bruderschaft.

Ab Juni 2014 wird er nun im Kölner Dom und in St. Aposteln als Subsidiar wirken.

 

Aus diesem Anlass fand am 25. Mai 2014 die Verabschiedung von Prälat Knopp statt,

die mit einem feierlichen Hochamt in der Basilika St. Kunibert unter Mitwirkung des St. Kunibert-Chores begann.

Im Anschluss daran fanden sich mehr als 300 Gäste ein zum Empfang bei schönstem Wetter auf dem Innenhof des dortigen Kindergartens.

 

Hier eine Galerie der Bilder dieser Abschiedsfeier.

Unsere Bruderschaft überreichte ihrem scheidenden Präses ein eigens hierfür erstelltes Gemälde des Künstlers Manfred Hartmann aus Bergisch Gladbach,

welches die ihn in seinem Wirken begleitenden Kirchen (ecclesiae te comitantes) auf schöne Weise aufzeigt.

 

Michael Rind

Präfekt

Ein Sonntag mit Kardinal Meisner in Kevelaer

Kardinal Meisner mit der Bruderschaft in Kevelaer

Der Wallfahrtsort Kevelaer hat Joachim Kardinal Meisner, dem Metropoliten der Kölner Kirchenprovinz, viel zu verdanken.
Nicht nur, dass unser Erzbischof regelmäßig dort war, sondern auch dass er sich dem Heiligtum der „Trösterin der Betrübten“ eng verbunden weiß.
Der Kardinal ist nicht nur zu offiziellen Terminen in die Marienstadt Kevelaer gekommen, sondern hat immer wieder auch ganz privat dort auftanken können.

Am Sonntag, dem 9. Februar 2014, feierte er um 10.00 Uhr in der Marienbasilika ein Pontifikalamt.
Hier wollte Kevelaer ihm Dank sagen für Engagement in der gesamten Weltkirche und für die Marienstadt Kevelaer.

Eingeladen hierzu war auch unsere Bruderschaft, die im Anschluss an das Pontifikalamt am Gnadenbild gemeinsam mit Joachim Kardinal Meisner den Angelus gebetet hat.
Das Marien- und Kunibertssegel unserer Bruderschaft, die Jugendbanner und unsere Bruderschaftsfahne durften bei diesen Festlichkeiten den Rahmen schmücken.

Eingeladen waren wir abschließend zu einem gemeinsamen Mittagessen mit unserem Kardinal im Priesterhaus in Kevelaer.

 

 

Ich höre Kevelaer

Ich höre Kevelaer, meine Augen geschlossen

Zuerst weht ein leichter Wind

Leicht flattern

Die Banner an den Fahnenstangen

In der Ferne, weit in der Ferne

Läuten wunderschön die Glocken der Basilika

Ich höre Kevelaer, meine Augen geschlossen

 

Ich höre Kevelaer, meine Augen geschlossen

Auf der Straße die Autos der Bewohner

Die langsam an uns vorbeifahren

Es geht ein Raunen durch die Reihen

Der prächtige Einzug beginnt

Unsere müden Füße berühren das Pflaster

Ich höre Kevelaer, meine Augen geschlossen

 

Ich höre Kevelaer, meine Augen geschlossen

Die schöne Fußgängerzone

Die wartenden Menschen, die unseren Gebeten lauschen

Das Marienlied voller Freude

Das Vater Unser voller Gefühl

Im Sommerwind das Glücksgefühl angekommen zu sein

Ich höre Kevelaer, meine Augen geschlossen

 

Ich höre Kevelaer, meine Augen geschlossen

Unsere Prozession erreicht das Gnadenbild

Wir betreten wie im Rausch die Basilika

Die Orgel stimmt ein in unseren Gesang

Ich bekomme eine Gänsehaut

Es ist ein ergreifender Augenblick

Ich höre (und fühle) Kevelaer, meine Augen geschlossen

 

Alexandra S.

 

 

Nachruf für Hrn. Michael Henrichs

Am Samstag, den 29. Juni 2013 verstarb unser ehemaliger Präfekt Michael Henrich im Hospiz des St. Vinzenz-Hospital in Köln-Nippes im Alter von 77 Jahren.

Von 1975 – 2000 hat er uns als Präfekt unserer Bruderschaft vorgestanden und uns auf unserem Weg zum Gnadenbild der „Trösterin der Betrübten“ nach Kevelaer geführt und geleitet.

Die Exequien wurden am Samstag, dem 6. Juli 2013 um 18.15 Uhr in der Pfarrkirche St. Clemens, Köln-Niehl, Friedrich-Karl-Straße 222, gehalten. Die Baumbeisetzung findet auf Wunsch des Verstorbenen zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis statt.

Sowohl in unserer Seelenmesse in unserer Bruderschaftskirche St. Kunibert als auch beim Totengedenken während unserer diesjährigen Wallfahrtsoktav am Kölner Kreuz vor Kevelaer werden wir seiner ebenfalls dankbar und in besonderer Weise gedenken.

Schließen wir Michael Henrich, der bis zuletzt mit unserer Bruderschaft tief verbunden war, in unser uns verbindendes Gebet mit ein.

Michael Rind
- Präfekt -

Kölner Kevelaer-Bruderschaft von 1672 an St. Kunibert

 

 

 

Das sog. Kölner Kreuz: jetzt Kulturdenkmal und restauriert!

Das restaurierte Kölner Kreuz

Von Geldern kommend steht an der linken Seite der Bundesstraße B9 etwa drei Kilometer vor dem Gnadenort Kevelaer das sogenannte „Kölner Kreuz“.

Seit über einem Jahrhundert macht dort jedes Jahr in ihrer Wallfahrtsoktav die von Köln kommende Fußwallfahrt der Kölner Kevelaer-Bruderschaft von 1672 an St. Kunibert Halt, um ihrer lebenden und verstorbenen Mitglieder zu gedenken.

Hier schmückt sich auch die Prozession für den feierlichen Einzug in Kevelaer. Ebenfalls gibt es andere Prozessionen, die dort einen Augenblick zur Besinnung verweilen.

Graf Hoensbroch, Schloss Haag bei Geldern, ließ das Kölner Kreuz 1849 an dieser Stelle errichten, an der man von Geldern kommend aus dem Wald heraustrat und Kevelaer in Sichtweite kam.

Bis zur Flurbereinigung war das Kreuz auf dem 46 qm großen Grundstück im Grundbuch Wetten, Band 14, Blatt 524 als Parzelle Nr. 83 eingetragen. Diese Parzelle fiel nach der Flurbereinigung an die rechten Grundstücksnachbarn, Anni und Karl Röttgens als neue Eigentümer. Damit ging das Kreuz in deren Eigentum über. Beide haben auch bis zum heutigen Tag Kreuz und Parzelle dankenswert in guter Ordnung gehalten.

Das Kreuz ist bedeutend für unsere menschliche Geschichte als anschauliches, erhaltenes, qualitätsvolles Zeugnis der Volksfrömmigkeit einer weitaus älteren, mittlerweile 340 Jahre währenden Pilgertradition.

Nach Auffassung der Fachberater des LVR-Amtes für Denkmalpflege im Rheinland gibt es neben dem öffentlichen Interesse wissenschaftliche, insbesondere orts- und kunstgeschichtliche sowie volkskundliche Gründe für seine Erhaltung und Pflege.

Unter diesen Gesichtspunkten wurde nach Überprüfung das Kölner Kreuz im Januar 2011 in die Denkmalliste der Stadt Kevelaer eingetragen.

Das Kölner Kreuz ist an der Seite der Bundesstraße B9 wenig gegen Witterungseinflüsse geschützt. Trotz der liebevollen Sorge durch die jetzigen Eigentümer wurde seitens der Denkmalpflege eine Hilfe notwendig. Der nun restaurierte Korpus Christi musste aus diesem Grund für mehrere Monate in einem Atelier der Restauratorin Frau Elisabeth Dorn-Schwägerl überarbeitet werden. Diese Arbeit ist sehr zur Zufriedenheit ausgefallen, so dass am 31. März 2012 die Übergabe mit einer kleinen Andacht vor Ort vollzogen werden konnte.

Hieran nahmen unter anderem teil die Präfekten der Kevelaer-Bruderschaften von St. Kunibert Köln (Michael Rind) und St. Nikolaus Brauweiler (Hubert Stauß), sowie der Hochmeister der Consolatrix Afflictorum aus Kevelaer (Erich Rotthoff).

Die Einsegnung vollzog Pfarrer Ulrich Terlinden aus Kevelaer, dem an dieser Stelle unser besonderer Dank hierfür gilt.

Dr. Fritz Levacher, 31. März 2012