ERZBISTUM KÖLN | Domradio | Caritas Köln

Liebe Leserin, lieber Leser,

bei strahlendem Spätsommerwetter über den Advents- und Weihnachtspfarrbrief nachzudenken, das fiel uns in der Redaktion nicht leicht. Beim Erzählen der coronabedingten Erfahrungen in den letzten Monaten, fiel uns auf, wie häufig es um Menschen ging, die mit Alleinsein und Einsamkeit zu kämpfen hatten und haben. Wir waren uns einig: Es fehlt oft an "Begegnung" und an Möglichkeiten dazu. – Das neue Pfarrbriefthema war gefunden.


Um besondere Begegnungen soll es gehen, solche, die verändern, die dem Lebensweg eine andere Richtung gegeben haben, aber auch um zunächst unscheinbare, beiläufige, die ihre Wirkung erst später entfalten konnten. Solche nachhaltigen, bedeutungsvollen Begegnungen brauchen vorab eine Offenheit für neue Erfahrungen, die Fähigkeit sich einfühlen zu können und nicht zuletzt einen passenden äußeren Rahmen, einen guten Ort, oft auch Zeit und Ausdauer.


In biblischen Geschichten geht es häufig um schicksalhafte Begegnungen – auch in den weihnachtlichen Texten – davon erfahren Sie in diesem Pfarrbrief.


In unserer Gemeinde waren etliche Menschen bereit, Sie als Leserinnen und Leser an ihren besonderen Begegnungen teilhaben zu lassen, an eher alltäglichen, aber auch an sehr ungewöhnlichen, an bedrückenden und frohmachenden, an erschütternden und tröstenden. Dafür danken wir herzlich. Coronabedingt mussten wir allerdings auch auf manches Gespräch verzichten – so auf das mit einer 100-Jährigen, die wir nach den wichtigsten Begegnungen in ihren Leben  hatten fragen wollen. Dieses Gespräch können wir leider nicht nachholen. Unmittelbar vor Redaktionsschluss erreichte uns die Nachricht, dass sie kurz vor ihrem 101. Geburtstag verstorben ist. Wir werden für sie beten.

Ihnen allen ein frohes und friedvolles Weihnachten

 

für die Pfarrbriefredaktion, 

 

Ihre Ingrid Rasch

 

Kontaktformular

 

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Wir laden als Redaktion ja immer ein, uns an Ihren Gedanken und Einsichten zu den Themen unseres Pfarrbriefs teilhaben zu lassen. Diesmal tun wir es noch nachdrücklicher:

 
Bitte schreiben Sie der Redaktion, wie es Ihnen in den letzten Monaten unter den diversen Bedingungen von Corona ergangen ist, was sie vermisst haben und was gar nicht, was sie bedrückt hat oder angenehm überrascht, wie Sie sich selber oder anderen helfen konnten, wie sich Ihre Gefühle und Gedanken entwickelt, verändert haben.

 
Wir sind davon überzeugt, dass Ihre Antworten auf diese oder auch auf hier nicht gestellte Fragen einen höchst lesenswerten Beitrag im nächsten Pfarrbrief ergeben könnten.  
Also, fassen Sie sich bitte ein Herz, schreiben Sie uns ein paar Sätze auf einem Blatt, einer Postkarte, als E-Mail oder auf Facebook.  

 

Wir sagen jetzt schon DANKE!

 

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