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Unscheinbar, aber wichtig

<em>©SilviaBins; Kreuz und Stola sind dabei, wenn Versöhnungsgespräche geführt werden. </em>
©SilviaBins; Kreuz und Stola sind dabei, wenn Versöhnungsgespräche geführt werden.

Kaum zu entdecken ist das kleine Holzkreuz mit einer Emaille-Auflage auf dem Schreibtisch von Pastor Quirl. Nicht ungewöhnlich, dass ein Kreuz auf dem Schreibtisch eines Priesters steht, aber dieses hat eine besondere Geschichte und eine besondere Bedeutung:


Der Großvater und gleichzeitig Patenonkel von Johannes Quirl war handwerklich sehr geschickt, war als Ausbildungsmeister bei Henkel und hat nach seiner Pensionierung eine Seniorenwerkstatt geleitet. Das kleine Holzkreuz stand in der Familie Quirl immer an der Krippe, relativierte damit die Krippen-Idylle und zeigte an, dass sich die Menschwerdung Jesu in Tod und Auferstehung vollendet. Nach dem Tod des Großvaters kam das Kreuz zu seinem Enkel und Patensohn Johannes und steht seither auf dessen Schreibtisch – Symbol für die liebevolle Verbindung zum Opa und zur Familie. "Indem ich das erzähle, wird der Opa lebendig", sagt Pastor Quirl. Einmal im Jahr ist das Kreuz unterwegs – beim Versöhnungswochenende zur Vorbereitung der Erstkommunion. Gemeinsam mit einer Bibel im Kleinformat – "die nehme ich auch mit bei meinen Fahrradtouren, die passt in die Fahrradtasche" – und einer ebenso kleinen Stola ist das Kreuz dabei, wenn Johannes Quirl beim Versöhnungswochenende die Gespräche mit den Kommunionkindern führt.

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