|
|
Feedback zeitversetztSpontan ist Torben Wesche zum Gespräch mit der Pfarrbriefredaktion bereit. Die Pfarrgemeinde kennt er über Nachbarn, die in St. Severin engagiert sind, und auch über die Anmeldung seiner Kinder an der Kindertagesstätte St. Josefshaus
Während unseres Gesprächs nehmen die beiden Kinder den Vater ziemlich in Beschlag. Gelassen und souverän geht er mit ihnen um und kann sich gleichzeitig noch auf das Gespräch konzentrieren.
Bei der Betreuung der Kinder vermisst er das unmittelbare Feedback, das sowohl er als auch seine Frau in ihren beruflichen Rollen regelmäßig haben. Aber er schränkt ein: "Die Kinder geben mir viel zurück, nur manchmal zeitversetzt." Im Freundes- und Familienkreis bekommt er für seine Ausnahmerolle viel Anerkennung. "Aber auch, wenn die anderen es nicht gut fänden, würde ich es machen", sagt er mit Nachdruck und fügt hinzu "und manchmal denke ich daran, wie anstrengend ich vielleicht als Kind für meine Eltern war."
Den Kontakt der Kinder zu den Großeltern findet der Vater wichtig und bedauert deshalb, dass sie
etwas entfernt wohnen.
Wenn die Kinder in der Kindertagesstätte sein werden, hat Torben Wesche Pläne: Er will eine
Ausbildung zum Brauer und Mälzer machen, denn "Handwerk ist mir nah, das liegt in der Familie" sagt
er.
|