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Fünfvorzwölf: Friedensgebet

Friedensgebet in der Bischofskapelle ©SilviaBins  

Fünfvorzwölf an jedem Freitag finden sich Menschen in der Severinskirche ein, um gemeinsam für den Frieden zu beten. Eine Unterbrechung im Tag für 15 Minuten. Sie sitzen im Rund um eine Kerze, schweigen während des Mittagläutens, dann beten und singen sie in ihrem Anliegen. Im Frühjahr 2006 startete diese Initiative – Pastor Quirl hatte die Anregung aus Kloster Dinklage mitgebracht, wo täglich um diese symbolträchtige Uhrzeit um und für den Frieden gebetet wird.

 

Was ist geblieben seither?

Geblieben ist vor allem die Dringlichkeit des Anliegens. Geblieben ist die Gestaltung durch eine Gruppe von Ehrenamtlern und Seelsorgern: kurze Einführung, Schweigen während des Mittagläutens, Gebet und Gesang - abgestimmt auf das Thema, das die gestaltende Person für den Tag gewählt hat.

 

Was ist anders, was wird anders?

Die Zahl derer, die an dieser Gebetszeit teilnehmen, ist deutlich gewachsen. Waren anfangs vier bis sechs Personen anwesend, so sind es heute fast immer zehn und mehr. Alle schätzen das ruhige Verweilen in der Mitte des Tages, das Gebet  in der Gemeinschaft mit anderen. Gewachsen ist auch die Zahl derer, die die Gebetszeiten vorbereiten und gestalten. Anders wird der Gebetsort während der Renovierung der Severinskirche: Das Gebet wird in der Krypta stattfinden  – ein Ort, an dem sich die Betenden in eine jahrhundertealte Gebetstradition einreihen können.

 

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