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Letzte Aktualisierung: 15.09.2016

St. Mariä Himmelfahrt, Solingen-Gräfrath

 

 

                

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auf der Website der

Katholischen Pfarrgemeinde

St. Mariä Himmelfahrt
Klosterhof 3
42653 Solingen   

 

 

 

 

 

 

Geschichte von Kirche und Kloster

Historisches

Kloster Gräfrath

Erstmals wird über eine Kirche und ein Kloster in Gräfrath in einer Urkunde aus dem Jahre 1185 berichtet, mit der der Kölner Erzbischof einen Hof und eine Kapelle, die sich im Besitz der Äbtissin des Klosters Vilich (bei Bonn) befanden, aus der Pfarre Wald herauslöst, damit auf diesem Hof und an dieser Kapelle ein Kloster mit Kirche gegründet werden kann. 1187 beurkundet der Erzbischof dann, dass die Vilicher Äbtissin Elisabeth in Greverode zu Ehren Gottes und Mariens ein Kloster eingerichtet und finanziell ausgestattet hat.
Vom Aussehen der ersten Kirche, die nach 1187 für die Gemeinschaft der Gräfrather Augustinerchorfrauen erbaut worden ist, kann sich der heutige Besucher ein sehr gutes Bild machen. Nur zufällig wurden 1990 Teile der nördlichen Mittelschiffwand dieser im gebundenen System errichteten, dreischiffigen Pfeilerbasilika mit umlaufenden Emporen entdeckt, weil das die Wand verbergende Mauerwerk durch einen Bagger beschädigt wurde. In der Folge wurde diese romanische Mittelschiffwand auf ca. 1/3 der Wandlänge in voller Höhe freigelegt und kann heute in der Sakristei unserer Pfarrkirche besichtigt werden.
Diese erste Kirche wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrfach umgebaut. Ihre heutige Gestalt als barocke Hallenkirche erhielt die Gräfrather Kirche in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts, als sie nach schweren Beschädigungen durch Brände in den Jahren 1686 und 1717 auf den Grundmauern der Vorgängerbauten wiedererrichtet wurde. Nach der Aufhebung des Klosters im Jahre 1803 blieb die Kirche als Pfarrkirche für die Gräfrather Katholiken erhalten. Die Klostergebäude, die mit Ausnahme des westlichen Teils ebenfalls bestehen blieben, wurden nach 1803 in unterschiedlicher Weise genutzt und beherbergen heute das Deutsche Klingenmuseum.
Auch die barocke Innenausstattung stammt aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts und "erzählt" mit ihrem Figurenschmuck aus der Geschichte von Kirche und Ort. So ist auf dem Hochaltar das Patrozinium, die Himmelfahrt Mariens, dargestellt. Der Gottesmutter zur Seite hat man den Ordensvater Augustinus und seine Mutter Monika gestellt. Der rechte Seitenaltar ist der Hl. Katharina von Alexandrien geweiht, von der 1309 auf wundersame Weise eine Reliquie in das Gräfrather Kloster gelangte, aus der in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts mehrfach Flüssigkeit ausgetreten ist. Dieses Katharinenwunder, bezeugt durch die heute noch im Pfarrarchiv aufbewahrten Mirakelurkunden aus jener Zeit, hat im Spätmittelalter Ströme von Pilgern nach Gräfrath geführt, für deren gottesdienstliche Versorgung schließlich ein zweiter Nebenaltar, der Georgsaltar, gestiftet wurde.
Sowohl die Katharinenreliquie als auch eine der Flaschen, in denen die wundertätige Flüssigkeit aufgefangen wurde, zählen neben anderen Reliquiaren, Monstranzen und liturgischen Geräten zum Gräfrather Kirchenschatz mit erlesenen Goldschmiedearbeiten aus gotischer und barocker Zeit, der im benachbarten Deutschen Klingenmuseum in einem eigens eingerichteten Raum für die Öffentlichkeit zugänglich ist.
Wenn Sie nach diesen "Andeutungen" neugierig geworden sind auf eine barocke Kirche im Bergischen Land und ihren wertvollen Kirchenschatz, dann fragen Sie doch nach einer Besichtigungsmöglichkeit.
Auskunft erhalten Sie in unserem Pfarrbüro unter Tel. 0212/ 59 11 49.