ERZBISTUM KÖLN | TagesLiturgie     

Prof. Dr. phil. Heinrich Lemacher

* 26. Juni 1891 in Solingen
† 16. März 1966 in Köln

Repertoire

  • Missa „Locus iste“ über „Ein Haus voll Glorie schauet“ op. 131 (1950)
    (nicht mehr im aktuellen Repertoire)
  • Missa Regina Pacis op. 100 für 4-stimmigen Chor und Orgel
    (1991 unter Kantor Stefan Mohr neu, 1953 unter Musikdirektor Jakob Christ einstudiert;
    Lemacher war bei der Aufführung am Patronatsfest 1953 anwesend)
  • Salvum fac populum op. 69, VI

 

Portrait

Komponist und Hochschullehrer

 

Von 1911 bis 1916 studierte Heinrich Lemacher am Konservatorium in Köln (Theorie bei Franz Bölsche) und an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn Musikwissenschaft bei Ludwig Schiedermair, wo er 1916 in Musikwissenschaft promoviert wurde. Nach dem Militärdienst von 1916 bis 1918 lebte Lemacher in Köln als Komponist, Kritiker und Privatmusiklehrer.

 

Lemacher gründete 1924 das Seminar für Privatmusiklehrer im Reichsverband deutscher Tonkünstler und Musiklehrer, das er bis 1933 leitete. Von 1925 bis zu seiner Emeritierung 1965 war er Dozent für Komposition, Theorie und Musikgeschichte an der Hochschule für Musik Köln, wo er seit 1928 eine Professur innehatte. Gleichzeitig unterrichtete er an der Rheinischen Musikschule und der Universität zu Köln.

 

Lemacher war Mitgründer der Gesellschaft für neue Musik Köln (1921) und in deren Leitung bis 1927, der Internationalen Gesellschaft für Neue katholische Kirchenmusik (1927), dort im Vorstand bis 1957 und des Deutschen Komponisten-Verbandes (1954) sowie seit 1956 Vorstandsmitglied des Allgemeinen Cäcilienvereins. Von den 1920ern bis in die 1960er Jahre gehörte Lemacher zu den führenden Komponisten katholischer Kirchenmusik in Deutschland.

 

Bedeutende Schüler von Heinrich Lemacher waren Bernd Alois Zimmermann, sein langjähriger Kollege Hermann Schroeder, zugleich Mitautor seiner wichtigsten Lehrwerke sowie Prof. Josef Zimmermann, Domorganist am Kölner Dom von 1948 bis 1985.

 

Quellen und weiterführende Links:

 

Werke

Kirchenmusik (Messen, Requiem), Kammermusik, Klavierwerke, Kantaten, Chorlieder (Originale und Volksliedbearbeitungen); Handbuch der Kirchenmusik (zusammen mit Karl G. Fellerer), mit Hermann Schroeder herausgegeben: Lehrbuch des Kontrapunktes, Generalbaßübungen, Harmonielehre, Formenlehre.

  • Missa in diem nativitatis gloriosae clarae virginis op. 40 für vierstimmigen Chor a cappella
  • Missa „Pastor et rex“ op. 50 für vier- bis achtstimmigen Chor a cappella
  • Missa in honorem S. Liborii op. 70 für fünfstimmigen Chor a cappella
  • Missa in honorem Sancti Michaelis op. 77 für vierstimmigen Chor a cappella
  • Missa „Pax Christi in regno Christi“ nach der Melodie „Großer Gott, wir loben dich“ op. 80, I
    für vierstimmigen Chor und Männerchor a cappella
  • Missa in honorem St. Alberti Magni op. 90 für vierstimmigen Chor a cappella
  • Missa Anno Santo op. 91 für fünfstimmigen Chor a cappella
  • Missa in honorem Sancta Cäcilia op. 93, V für vierstimmigen Chor a cappella
  • Missa Regina Pacis op. 100 für vierstimmigen Chor und Orgel oder Harmonium
  • Missa „Locus iste“ über „Ein Haus voll Glorie schauet“ op. 131 (1950)
  • Missa Laudate Dominum op. 134
  • Sankt Johannes-Messe op. 137/II für dreistimmigen Chor und Orgel
  • Missa Pastor bonus op. 170
  • Missa „Princeps pacis“ op. 180 für Mezzosopran, Bariton, Bass und Orgel
  • Pater noster op. 128 für 4-stimmigen Chor, Bläser und Orgel
  • Tota pulchra es op. 39, I-III, drei lateinische Mariengesänge
    für vierstimmigen Chor a cappella (Deutscher Text von W. Dauffenbach)
  • Stabat Mater op. 85 für vierstimmigen Chor a cappella

 

 

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes auf folgende URL:
http://gemeinden.erzbistum-koeln.de/stifts-chor-bonn/service/komponisten/Lemacher.html

Stifts-Chor Bonn | Service | Komponistenverzeichnis | Komponistenportrait Heinrich Lemacher

Autor: Judith Roßbach

Letzte Änderung am 18.05.2017


 
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