ERZBISTUM KÖLN  TagesLiturgie     

Werkbeschreibung | Franz Liszt

Missa choralis, organo concinente, Searle 10

 

Die Missa choralis ist in den ersten Wochen des Jahres 1865 auf dem Monte Mario in Rom entstanden, in einer Zeit, als Liszt sich im Zusammenhang mit seiner Arbeit am Christus-Oratorium mit dem Gregorianischen Choral beschäftigte und auf den Empfang der Niederen Weihen vorbereitete. Das Werk, das Liszt dem Papst anlässlich des 1800-jährigen Jubiläums des Stuhles Petri widmen wollte, erschien 1869 bei Kahnt in Leipzig.

 

Die Messe ist vielleicht eines der schönsten Beispiele eines frühen cäcilianistischen Reformwerks, obwohl sich gerade jener Cäcilianismus, wie ihn Franz Xaver Haberls „Musica sacra“ vertrat, schwer tat mit dem Werk. Stilistisch stellt Liszts Messe eine „geniale Synthese [...] aus dem Stil der Gregorianischen Melodien, der A-cappella-Meister und den modernen Ausdrucksmitteln“ dar (Sambeth, S. 100).

 

Wie schon der Titel des Werkes signalisiert, hat Liszt die Missa choralis melodisch und zum Teil auch tonartlich dem Gregorianischen Choral angenommen.

 

Die Aufführungsdauer beträgt ca. 40 Minuten.

 

Notenmaterial und Hörproben

 

Literaturnachweis, Quellen, weiterführende Links:

Thomas Kohlhase: Franz Liszt: Vorwort zu Missa choralis. Carus, Stuttgart 1983, CV 40.647 (Klavierauszug), m.w.N.

 

 

 

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes auf folgende URL:
http://gemeinden.erzbistum-koeln.de/stifts-chor-bonn/dokumente/Werkbeschreibung/Liszt_Missa_S10.html

Autor: Judith Roßbach

Letzte Änderung am 08.11.2015

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