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Werkbeschreibung | Joseph Haydn

Missa in honorem BMV [Beatissimae Virginis Mariae] | Große Orgelsolomesse Es Hob. XXII:4

 

Die Missa in honorem Beatissimae Virginis Mariae Es-Dur (Hob. XXII:4), volkstümlich Große Orgel(solo-)messe genannt, komponiert wahrscheinlich 1769, denn die Wasserzeichen auf dem Autograph entsprechen denen seiner Oper Le pescatrici von 1769 und außerdem sieht die Besetzung zwei Englischhörner vor und diese wurden von den Esterházys erst 1770 erworben.

 

Bemerkenswert ist der großangelegte, virtuose Orgelpart, den Haydn selbst bei der Aufführung übernahm. Die Orgel hat in diesem Werk nicht nur (wie in anderen Orgelsolomessen der Epoche) im Benedictus, sondern zumindest abschnittsweise auch in allen anderen Sätzen mit Ausnahme des Sanctus eine reizvoll figurierte obligate Partie.

 

Auch die Verwendung des Englischhorns war eine Besonderheit, denn diese Instrumente konnten auch das tiefe Es spielen. So steht die Messe in Es-Dur.

 

Besetzung:

Soli (SATB), Chor (SATB), 2 Englischhörner, 2 Hörner, Streicher (2 Vl, Vc/Cb), Orgel;
Partien für Trompeten und Pauken wurden später hinzugefügt

 

Eine Aufführung dauert ca. 40 min

 

Notenmaterial und Übungsdateien

 

Literaturnachweis, Quellen, weiterführende Links:

Michael Wersin (Hrsg.): Reclams Führer zur lateinischen Kirchenmusik, Philipp Reclam jun. GmbH & Co., Stuttgart, 2006

 

 

 

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes auf folgende URL:
http://gemeinden.erzbistum-koeln.de/stifts-chor-bonn/dokumente/Werkbeschreibung/Haydn_HobXXII-04.html

Autor: Judith Roßbach

Letzte Änderung am 15.07.2019

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