ERZBISTUM KÖLN | TagesLiturgie     

Werkbeschreibung | Ludwig van Beethoven

Fantasie für Klavier, Chor und Orchester in c-moll op. 80

 

Die Fantasie für Klavier, Chor und Orchester in c-moll op. 80 vereint Merkmale einer Klavierfantasie, eines Klavierkonzertes und einer Kantate.

 

Beethoven schrieb die Chorfantasie op. 80 unmittelbar vor deren Uraufführung als Schlußstück seiner großen Akademie am 22. Dezember 1808 im Theater an der Wien.

 

Die Klavierfantasie, mit der das Werk beginnt, improvisierte er im Konzert frei. Neben der Chorfantasie wurden auch die 5. Sinfonie op. 67, die 6. Sinfonie op. 68, das 4. Klavierkonzert op. 58 und drei Sätze aus der Messe op. 86 sowie die Arie Ah, perfido! op. 65 uraufgeführt.

Während der Aufführung der Chorfantasie erlebte Beethoven, unter dessen Leitung das Programm stand, den Albtraum eines jeden Dirigenten: er musste sie abbrechen und neu beginnen lassen. Beethoven berichtet dem Verlag Breitkopf & Härtel in Leipzig am 7. Januar 1809: »Hauptsächlich waren die Musiker aufgebracht, daß indem aus Achtlosigkeit bey der einfachsten plansten Sache von der Welt gefehlt worden war, ich plözlich stille ließ halten, und laut schrie[:] noch einmal«.

 

Den Text schrieb nach einer späteren Aussage von Beethovens Schüler Carl Czerny der Dichter Christoph Kuffner. 1951 bearbeitete der Dichter Johannes R. Becher den Text neu.

 

Literaturnachweis, Quellen, weiterführende Links:

 

 

 

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes auf folgende URL:
http://gemeinden.erzbistum-koeln.de/stifts-chor-bonn/dokumente/Werkbeschreibung/Beethoven_op80.html

Autor: Judith Roßbach

Letzte Änderung am 22.03.2015


 
Zum Seitenanfang | Benutzer-Login | Seite weiterempfehlen | Druckversion | Kontakt | Klassisch | Datenschutz | Impressum