Videoimpuls zum sechsten Sonntag der Osterzeit

"Ich bin in meinem Vater. Ihr seid in mir und ich bin in euch."

Diesem zentralen Satz aus den Abschiedsreden Jesu im Johannesevangelium geht Kaplan Francisco Javier del Rio Blay in seinem heutigen Sonntagsimpuls nach, den Sie auch hier ansehen können.

Sonntagsimpuls

Sonntag des Guten Hirten

Der vierte Ostersonntag ist der „Sonntag des Guten Hirten“.

Vielleicht ist es ein Zeichen, dass wir gerade an diesem Sonntag – mit aller Vorsicht – wieder öffentlich Gottesdienst feiern können und damit eine wesentliche Form der Hirtensorge Jesu Christi persönlich und gemeinschaftlich erfahren und feiern können.

Was es bedeutet, (sich) zu hüten und andere zu behüten, erfahren wir in diesen Wochen in extrem hohem Ausmaß.
Papst Franziskus hat bei seiner Einführungsmesse in das Papstamt am 19. März 2013, es war das Hochfest des hl. Josef, über den Auftrag des Hütens gepredigt. Ein Teil dieser Predigt scheint mir gut zu passen zum Sonntag des Guten Hirten in dieser Osterzeit 2020:

„Die Berufung zum Hüten (…) besteht darin, Achtung zu haben vor jedem Geschöpf Gottes und vor der Umwelt, in der wir leben. Die Menschen zu hüten, sich um alle zu kümmern, um jeden Einzelnen, mit Liebe, besonders um die Kinder, die alten Menschen, um die, welche schwächer sind und oft in unserem Herzen an den Rand gedrängt werden. Sie besteht darin, in der Familie aufeinander zu achten: Die Eheleute behüten sich gegenseitig, als Eltern kümmern sie sich dann um die Kinder, und mit der Zeit werden auch die Kinder zu Hütern ihrer Eltern. Sie besteht darin, die Freundschaften in Aufrichtigkeit zu leben; sie sind ein Einander-Behüten in Vertrautheit, gegenseitiger Achtung und im Guten. Im Grunde ist alles der Obhut des Menschen anvertraut, und das ist eine Verantwortung, die alle betrifft. Seid Hüter der Gaben Gottes!“

 

Stephan Pörtner, Pfarrer

Impuls zur Wochenmitte

Mauer der Hoffnung in St. Peter

"Gott, lass meine Angehörigen gesund bleiben", "Für uns alle, deren Leben von heute auf morgen nicht mehr so ist wie zuvor!" oder "Danke für meine Familie."

Tausend kleine Zettel mit ganz persönlichen Bitten, Wünschen oder Danksagungen an Gott stecken in den Ritzen der Klagemauer in Jerusalem. Sie stellt für viele Juden ein Symbol für den ewigen bestehenden Bund Gottes mit seinem Volk dar. Sie ist die heiligste Stätte der Juden, die letzten Reste des zweiten Tempels, der von den Römern im Jahr 70 nach Christus zerstört wurde. Im Hebräischen heißt sie "kotel ma-arawi", westliche Wand - da sie an der westlichen Seite des ehemaligen Tempels steht. Sie ist 48 Meter lang und 18 Meter hoch. Nach einer jüdischen Legende hielten bei der Zerstörung des Tempels die Engel Gottes schützend ihre Flügel über diese Mauer.

Viele Gläubige kommen Jahr für Jahr an die Klagemauer, um zu beten, bitten und danken.

Auch die Kindertagesstätten St. Peter (Florastr.) und St. Peter (Talstr.) haben eine „ähnliche“ Mauer in St. Peter gebaut. 

Sie können jederzeit Ihre Wünsche, oder Bitten aufschreiben und dann in die Mauer der Hoffnung hineinstecken. 

Ihre Bitten werden die Priester in unseren Gottesdiensten in ein stilles Gebet aufnehmen. Im Anschluss werden diese Bitten, Wünsche und Danksagungen per E-mail nach Jerusalem geschickt und die Mitarbeiter des Rabbinats bringen diese zur Klagemauer, wo sie dann als Hoffnungszeichen hineingesteckt werden.

Herzliche Einladung! 

 

Ihre Gemeindereferentin Katica Engel

Weitere Bilder

Sonntagsgedanken

Thomas kann nicht glauben, dass sein Herr und Meister lebt. Er muss in die Wunde greifen um be-greifen zu können. Er muss den Herrn anfassen, um das Un-fassbare fassen zu können.

Diese Erkenntnis – Jesus lebt – trifft ihn wie ein Schlag. Erleuchtung kommt über ihn, weil Christus ihn mit seiner Liebe und strahlendem Licht umhüllt.

Bitten auch wir um das Begreifenkönnen des Geschehens und Erleuchtung durch die überfließende Liebe des Herrn zu uns.

 

„Mein Herr und mein Gott!“

Selig sind die, die nicht sehen und doch glauben (Joh. 20, 28-29).

 

Regina Czwordon

Impuls zur Wochenmitte

Wo ist heute Galiläa?

Im Osterevangeliums hörten wir: „Ihr sucht Jesus von Nazareth? Er ist nicht hier. Er ist auferstanden. Er geht euch voraus nach Galiläa.“ Der tschechische Theologe Tomas Halik stellt im Anschluss an diese Worte und mit Blick auf diese seltsamen Zeiten der Pandemie eine Frage von besonderer geistliche Qualität: „Wo ist dieses Galiläa von heute, wo können wir dem lebendigen Christus begegnen?“Tim Schlotmann, Pastoralassistent und verantwortlich für die caritativen Initiativen in der Pfarreiengemeinschaft folgt in seinen Gedanken der von Halik ausgelegten Spur.

Lesen Sie hier weiter ...

Impulse zukünftig Mittwoch und Sonntag

Seit dem Ausbruch der Corona-Krise haben wir versucht, Ihnen soweit möglich täglich einen neuen Impuls zu liefern, der Sie und uns durch die Österliche Bußzeit auf Ostern zu begleitet. Unser besonderer Dank gilt dabei Regina Czwordon, die mit viel Leidenschaft und Liebe in der Kirche St. Pius X. wunderbare Altarbilder gestaltet und in kurzen Texten ihre Gedanken mit-geteilt hat.

In Zukunft lesen Sie an dieser Stelle jeweils mittwochs und sonntags einen neuen Impuls, der - wie Sie heute sehen - auch mal etwas länger sein darf. Weiterhin freuen wir uns über Ihre Rückmeldung oder eigene Beiträge: Gedanken, Texte, Bilder, ...

Tagesimpuls

19.04.: Weißer Sonntag

Viele Kinder haben sich auf diesen Tag gefreut und sich bis vor kurzem noch mit Eifer darauf vorbereitet. Die gegenwärtige Situation hat alle Pläne durchkreuzt. Das „Lebendige Brot“ bleibt im Tabernakel, die festliche Kleidung im Schrank, Feiern in Kirchen und Familien können nicht stattfinden.

 

Das diesjährige Motto der Erstkommunion in unserem Seelsorgebereich lautet: 

„Ich rufe dich bei deinem Namen“.

 

Dieses Versprechen gibt Gott uns allen, besonders in unserer, zur Zeit notwendigen Isolation, denn jede und jeder Einzelne ist IHM wichtig!

"…du führst mich durchs finstere Tal mit deiner Liebe und deinem Erbarmen, hier und jetzt und immer. Überall. Du rufst mich bei meinem Namen!" (Aus dem Lied zur Erstkommunion von Kurt Mikula)

 

Regina Czwordon

Zur Osteroktav

Eindrücke der drei österlichen Tage

Die Redaktion dieser Webseite hat an den Tagen von Karfreitag bis Ostermontag verschiedene Bilder zur zentralen Botschaft des Osterfestes erhalten. Eine Auswahl sehen Sie hier. Haben Sie auch ein österliches Bild? Dann senden Sie es gerne an diese Mailadresse.

Tagesimpuls

Ostermontag: Emmaus

Brannte uns nicht das Herz? Lk 24,33

Geht hinaus in alle Welt und verkündet das Evangelium! Mk 16, 15

 

Verkündigung geschieht nicht nur von der Kanzel und durch Kleriker. Wir alle sind dazu aufgerufen.

Vielen Menschen brannte das Herz gerade in dieser Zeit, an diesem Corona-Oster-fest. Sie haben die Frohe Botschaft auf ganz ver–rückte Weise verbreitet. Unsere Seelsorger haben sich was Besonderes einfallen lassen, um uns durch Grußworte und Videos das österliche Geschehen ins Haus zu bringen. Der Papst erteilte der Welt den eucharistischen Segen. All das soll uns Mut machen und Kraft geben, diese Krise durchzustehen. Aber auch Kinder haben daran mitgewirkt, indem sie ihre gemalten Bilder (oft Regenbögen) an Fenstern oder Zäunen aufhängten. Verkündigung geschieht durch das Herz, den Mund und auch die Füße – und mit ganz viel Liebe. Diese Liebe zu den Mitmenschen wurde sehr deutlich spürbar:

 

Ich denke an dich und zünde dir eine virtuelle oder echte Kerze an.

Ich telefoniere jetzt öfter mit dir.

Ich winke dir zum Fenster hinaus, damit wir uns wenigstens kurz sehen können.

Ich schicke dir einen besonderen Gruß aufs Handy oder eine Kleinigkeit in den Briefkasten.

Ich mache Musik für dich oder kaufe für dich ein.

Ich hänge dir, Unbekannten, etwas an einen Zaun.

 

Verkündigung durch so viele Geschenke.

Eigentlich ist doch Weihnachten das Geschenkefest. Dieses Osterfest ist scheinbar, trotz allem, ein besonderes Ereignis – fast könnte man sagen: Ostern und Weihnachten an einem Tag!

 

Regina Czwordon

Tagesimpuls

Osternacht - Ostern

Osternacht
Wie das Licht am Ostermorgen,

so leuchte uns dein Segen.

Christus ist auferstanden:

Möge sein Fried uns begleiten,

seine Liebe uns beflügeln

und seine Freude uns anrühren.

Christus ist auferstanden.

In diesem Glauben bewahre uns der allmächtige Gott.

Irischer Segensspruch

 

Ostersonntag
Die Sonne geht wieder auf – ein neuer Morgen.

Ein ganz besonderer Tag.

Was wir totglaubten ist zu neuem Leben erwacht.

Christus ist auferstanden! Un-glaublich!

Am toten Holz erwacht die Natur zu neuem Leben.

Wir bekommen Leben in Fülle geschenkt.

Wir werden bedingungslos geliebt.

Herr, dafür danken wir dir.

Unsere Worte reichen dafür nicht aus.

Aber unser Herz brennt!

 

Regina Czwordon

Tagesimpuls

10.04.: Karfreitag

Herr Jesus Christus, elend bist du für uns am Kreuz gestorben und man hat dich ins Grab gelegt.

Tod! Ende? Hoffnungslosigkeit?

Nein, Übergang in ein anderes Leben.

Wir legen vertrauensvoll alle unserer Verstorbenen mit zu dir ins Grab

und auch alle Menschen, die durch das Virus ihr Leben verloren haben.

Nimm sie mit in die Arme deines himmlischen Vaters.

 

Regina Czwordon

Tagesimpuls

09.04.: Gründonnerstag

Jesus,
am Gründonnerstag gedenken wir Christen deines letzten Mahles mit dienen Jüngern.

In diesem denk-würdigen Jahr können wir deiner Aufforderung „Tut dies zu meinem Gedächtnis“, dich in uns aufnehmen in Brot und Wein, nicht nachkommen.

Unsere Kirchen müssen geschlossen bleiben,
dein Geschenk, die heilige Eucharistie, bleibt uns aber immer erhalten.

„Bleibet hier und wachet mit mir, Wacht und betet.“

Dieser Aufforderung des Liedrufes aus Taizé können wir auch zu Hause nachkommen, bis wir wieder in unseren Kirchen beim Mahl mit dir vereint sein können.

Wachet und betet!

Regina Czwordon

Tagesimpuls

08.04.: Kreuzweg(e)

Gedanken zum Kreuzweg
Wir beten Dich an Herr Jesus Christus und preisen Dich, denn durch Dein heiliges Kreuz hast Du die Welt erlöst.
Gemeinsam den Kreuzweg Jesu zu beten ist zurzeit in unseren Kirchen nicht möglich. Die momentan erforderliche Trennung von lieben Menschen – Eltern, Kindern, Großeltern, Enkeln, Verwandten, Freunden, Kollegen, der Kirchengemeinde – ist in dieser denkwürdigen Fastenzeit wirklicher Verzicht, erfordert manches Opfer und ist vielleicht unser persönlicher Kreuzweg.
So gehen wir gemeinsam mit Jesus einen schweren Gang.

Frage: Wer stützt wen auf diesem Weg?

Jesus gibt durch sein Handeln die Antwort: Selbst in seinem eigenen Schmerz tröstet er die weinenden Frauen, verzeiht dem Mitgekreuzigten und spricht ihm das Paradies zu und vertraut vor seinem Tod dem Johannes seiner Mutter an.

Bis zuletzt gilt seine Sorge UNS.

 

Regina Czwordon

Tagesimpuls

07.04.: Gedanken zu Palmzweig und Osterkerze

Seit dem Wochenende können die Besucher der Kirchen zu den Öffnungszeiten einen Palmzweig und eine Osterkerze mitnehmen. Dazu einen Ostergruß des Pastoralteams, in dem Pfarrer Stephan Pörtner eine Brücke von Palmsonntag bis Ostern schlägt. Den Impuls zu "Zweig und Licht - zwei Hoffnungszeichen" finden Sie unter diesem Link.

Tagesimpuls

06.04.: Fürbitte in der Karwoche

Ein zentrales Element der Liturgie am Karfreitag sind die Großen Fürbitten. Für dieses Jahr mitten in der Corona-Krise hat die Kirche eine elfte große Fürbitte formuliert, die wir Ihnen für die Karwoche wenn Sie mögen als tägliches Gebet zur Verfügung stellen möchten:

 

Lasst uns auch beten für alle Menschen,

die in diesen Wochen schwer erkrankt sind;

für alle, die in Angst leben und füreinander Sorge tragen;

für alle, die sich in Medizin und in Pflege um kranke Menschen kümmern;

für die Forschenden, die nach Schutz und Heilmitteln suchen,

und für alle, die Entscheidungen treffen müssen

und im Einsatz sind für die Gesellschaft,

aber auch für die vielen, die der Tod aus dem Leben gerissen hat.

 

(Beuget die Knie. – Stille – Erhebet euch.)

 

Allmächtiger, ewiger Gott,

du bist uns Zuflucht und Stärke;

viele Generationen haben dich als mächtig erfahren,

als Helfer in allen Nöten.

Steh allen bei, die von dieser Krise betroffen sind,

und stärke in uns den Glauben,

dass du alle Menschen in deinen guten Händen hältst.

Die Verstorbenen aber nimm auf in dein Reich,

            wo sie bei dir geborgen sind.

Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

Tagesimpuls

05.04.: Palmsonntag

Jesus, du zogst auf einem Esel ein in Jerusalem der „Stadt des Friedens“.
Zieh auch bei uns ein,


▪ in die Krankenhäuser, besonders zu den Infizierten
und heile.
▪ in die Altenheime, Hospize und Wohnungen, in denen Menschen jetzt besonders isoliert sind
und richte auf.
▪ in die überlasteten Labore, Stationszimmer, Notrufstellen, Ämter und Geschäfte, wo Menschen oft bis zu Erschöpfung ihren Dienst tun,
und gib Ihnen Kraft.
▪ in unsere Familien,
dass wir uns in dieser Zeit geduldig und liebevoll ertragen.
▪ in unsere verwaisten Kirchen,
damit die Gemeinden dich nicht verlieren.
▪ in die Herzen aller Menschen,
damit wir gemeinsam an der Stadt des Friedens bauen.


Sing ihm Lieder, sing ihm Psalmen,
heut beglückt er dein Haus.

 

Regina Czwordon

Tagesimpuls

04.04.: Maria

Jungfrau Mutter Gottes mein.
Lass mich ganz dein eigen sein!
Dein im Leben, dein im Tod.
Dein in Unglück, Angst und Not.
Dein in Kreuz und bitt’rem Leid.
Dein für Zeit und Ewigkeit!


Jungfrau, Mutter Gottes mein.
Lass mich ganz dein eigen sein!
Mutter, auf dich hoff und baue ich!
Mutter, zu dir ruf und seufze ich!
Mutter, du gütigste, steh mir bei!
Mutter, du mächtigste. Schutz mir verleih!


O Mutter, so komm, hilf beten mir!
O Mutter, so komm, hilf streiten mir!
O Mutter, so komm, hilf leiden mir!
O Mutter, so komm, und bleib bei mir!

 

Aus einem alten Wallfahrtslied, gefunden von Regina Czwordon

Tagesimpuls

03.04.: Bilder der Kommunionkinder

Der heutige Tagesimpuls ist ein Bildimpuls: Einige Kommunionkinder von St. Apollinaris, St. Josef und St. Pius X. haben sich mit der aktuellen Situation und der Bedrohung durch das Corona-Virus auseinandergesetzt und ihre Gedanken, Bitten und Gebete in Bilder gefasst. Eine Auswahl sehen Sie in der Galerie unten.

Weitere Bilder der Kommunionkinder

Tagesimpuls

02.04.: Gabenzaun vor St. Josef

Einen Gabenzaun haben Katica Engel und Tim Schlotmann vom Pastoralteam am Dienstag vor St. Josef in Oberbilk errichtet. Die deutlich über 30 Tüten waren mit Grundnahrungsmitteln wie Nudeln, Thunfisch, Tee und Obst, aber auch mit Produkten zur Körperpflege gefüllt. Die meisten von Ihnen waren auch schon nach kurzer Zeit vergriffen. Mit einigen Tüten konnte ganz zielgerichtet Hilfe geleistet werden.

Wem kann ich heute womit helfen? Wen kann ich mit einer Kleinigkeit überraschen?

Tagesimpuls

30.03.: Kerzen in Aktion

Ich zünde

meine Kerze an

und stelle sie

ans Fenster.

 

Ich zünde

mein Gebet an

und stelle es

auf meine Fragen.

 

Du zündest

meine Hoffnung an

und stellst sie

in mein Leben.

 

Peter Schott, In: Pfarrbriefservice.de

Tagesimpuls

29.03.: Passionssonntag

Wir verhüllen am Passionssonntag die Kreuze in unseren Kirchen mit violetten Tüchern. Unser Blick auf Jesus ist nicht mehr möglich.
Sollen wir unseren Blick nun vielleicht mehr auf unsere Mitmenschen richten?
Viele tun das bereits seit Tagen in dieser Krisenzeit, indem sie für andere einkaufen, kochen, mit ihnen telefonieren oder lebensnotwendige Dinge spenden. In den Krankenhäusern kämpfen Ärzte und Pflegekräfte um das Leben von Patienten.
All diese Liebesdienste sind vor Gott nicht verhüllt, denn jeder Blick auf unseren Nächsten ist ein Blick auf IHN.

Einen gesegneten Sonntag
Regina Czwordon

Tagesimpuls

28.03.: Meine Hilfe kommt vom Herrn ...

"Ich erhebe meine Augen zu den Bergen:

Woher kommt mir Hilfe?

Meine Hilfe kommt vom HERRN,

der Himmel und Erde erschaffen hat.

[...]

Der HERR ist dein Hüter,

der HERR gibt dir Schatten zu deiner Rechten.

[...]

Der HERR behütet dich vor allem Bösen,

er behütet dein Leben."

 

Psalm 121,1-2.5.7

Tagesimpuls

27.03.: Und bis wir uns wiedersehen ...

Ein alter irischer Segenswunsch, den Markus Pytlik in den 90er Jahren in Text und Musik geformt hat:

"Und bis wir uns wiedersehen

halte Gott dich fest in seiner Hand."

Das ist unser Wunsch für euch und Sie alle an diesem Tag heute: Bis wir uns wiedersehen - in den Kirchen zu Gottesdienst und Gebet, in Restaurants oder Cafés, beim Einkaufen oder ganz zwanglos auf der Straße, bei einem Besuch der Großeltern, wann auch immer - möge Gott euch und Sie behüten, begleiten und segnen.

Tagesimpuls

26.03.: Gedenktag des Hl. Liudger

Taufbecken in St. Peter, Friedrichstadt

Der Gedenktag des Heiligen Liudger erinnert uns an unser eigenes Christwerden in der Taufe. Mit unserer Taufe haben wir nicht nur eine großartige Zusage erhalten, sind mit einer unschätzbaren Würde als Gottes Kinder ausgestatteter worden. Sondern mit der Taufe ist auch ein Auftrag verbunden, als Christinnen und Christen die Welt mitzugestalten. Getauft "mit Christus, zu König, Priester und Prophet" (Gregor Linßen). Leiten, heilen, befreien, Verantwortung übernehmen, kritische Fragen stellen, ...

 

Was ist mein Auftrag als Christ/in in diesen Krisenzeiten? Welche Begabungen, Charismen, entdecke ich bei mir? Was kann ich heute und in diesen Tagen tun, um meine Berufung zu leben?

 

Ein Video zum Namenstag des Hl. Liudger finden Sie unter diesem Link.

Tagesimpuls

25. März: Verkündigung des Herrn

"Da sagte Maria: Siehe, ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast." (Lk 1, 38)

 

"Gott ist ganz leise,

willst du ihn hören,

werde ganz still,

wie Maria es war.

Vielleicht hörst du dann

die Botschaft des Engels:

Du bist voll Gnade,

der Herr ist mit dir."

 

Franz Kett

Tagesimpuls

22.03.: Vierter Fastensonntag "Laetare"

"Freue dich, du Stadt Jerusalem.
Jubelt in der Stadt alle, die ihr sie liebt.
Seid fröhlich mit ihr alle,
die ihr über sie traurig wart."

 

 

An diesem, auch "Rosensonntag" genannten Tag bestimmt die Farbe Rosa die Liturgie. Der Priester kann statt einer violetten Kasel auch eine rosafarbene tragen. Der Altar darf geschmückt sein. Die Hälfte der Fastenzeit ist um und unsere Vorfreude auf das Fest der Auferstehung wächst. Das österliche Weiß schimmert schon ein wenig durch das Violett der Bußzeit.

Regina Czwordon