Einige Aktivitäten in unserem Kindergartenjahr 2007
Besuch der Feuerwehr

Am 26. und 30.10.2007 besuchten wir mit den Vorschulkindern die Feuerwehr. Unser Besuch der „Container“-Wache Ostheim begeisterte und interessierte die Kinder sehr. Sowohl die Führung durchs Haus mit Besichtigung der Küche und Bäder, als auch die genaue Betrachtung der Fahrzeughalle und Kleiderkammer.
Wir durften in den RTW klettern und konnten alle geheimen Klappen am großen Einsatzfahrzeug einsehen. Wie die Detektive suchten wir die Hydranten im nahen Wohngebiet und konnten den Löschschlauch ausprobieren. Herr Schnell (Feuerwehrmann) nahm sich viel Zeit und wir hatten Glück, dass die Alarmglocke unseren Besuch nicht unterbrach.
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Gartenaktion
Auf Grund der großen Welle von Sparmaßnahmen durch das Land starteten wir 2mal im Jahr (Frühjahr und Herbst), gemeinsam mit unseren Eltern, die Gartenaktion, wodurch wir die Arbeiten und Kosten vom Gärtner erheblich einsparen konnten.
Jahreszeitlich abgestimmt wird Laub gefegt, Bäume und Sträucher geschnitten, Spielmaterial repariert, Beete umgegraben und neu bepflanzt, Sand umgeschüttet etc.
Für das leibliche Wohl wird mit einer heißen Suppe und Brötchen gesorgt, sowie Kaffee und Tee.
Wir bedanken uns bei allen Eltern, die uns dabei immer tatkräftig unterstützen.
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Museumsbesuch
"Schneewittchen und
die sieben Zwerge"
(Nachbearbeitung in der Gruppe)
Die ersten Museumsbesuche der Vorschulkinder fanden am 11 und 12.10.2007 statt. Die Fahrt mit der Bahn führte uns ins Wallraf-Richartz Museum.
Mit dem Museumspädagogen konnten die Kinder zunächst Raumerfahrungen machen und die Kreuzform des Ausstellungsraumes mit den Klappaltarbildern entdecken.
Die Betrachtung der Bilder vom Hl. Georg interessierte die Kinder wegen des klaren Ausdrucks und auch wegen des ungeheuerlichen Drachens!
Kurz betrachteten wir Bilder aus dem Zyklus der Hl. Ursula unter besonderer Beachtung der Erscheinung des Engels. Zum Schluss schauten die Kinder sich noch ein Gemälde zum Thema „Märchen“ an: Schneewittchen und die 7 Zwerge.
Damit schloss sich der Kreis um unser Jahresthema.

Der zweite Museumsbesuch am 4. und 5.12.2007 führte uns wieder ins Wallraf-Richartz Museum. Diesmal schauten wir uns Gemälde zu Christi Geburt an und die Kinder arbeiteten zusammen mit der Museumspädagogin viele Details der Bilder, sowie Gestaltungsmerkmale und Unterschiede der einzelnen Bilder heraus.
Die Kinder schauten sich u.a. auch Bilder (Die Madonna im Rosenhag) von Stephan Lochner an, der ein berühmter Kölner Maler war.
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Krippentour 2008

Wie in jedem Jahr waren wir auch in diesem Jahr wieder auf "Krippentour"...
Traditionell schauen wir uns die Milieukrippe aus Sankt Maria in Lyskirchen jedes Jahr zuerst an. Sie begeistert die Kinder jedes Jahr auf Grund ihrer Vielfältigkeit, Individualität und dem unverkennbaren kölschen Einfluss aufs neue. Nach der Milieukrippe gingen wir nach Groß St. Martin. Dort befindet sich eine sehr schlichte Krippe steht, die aber zur Kirche passt. Wie schauen uns die Krippe sehr gerne an, weil sie aus Ton hergestellt ist. Bei der Krippentour arbeiten wir mit den Kindern die Merkmale der einzelnen Krippen heraus. Da Ton ein den Kindern bekanntes Material aus der Freiarbeit im Kinderhaus ist, können sie viel über den Herstellungsprozess erahnen.
Die Kölner Künstlerin Rosemarie Peter hatte 1979 eine Tonkrippe geschaffen, für die sie den Ehrenpreis des Bischofs von Münster erhielt. Diese steht heute in der Kirche Christi Verklärung in Köln-Heimersdorf, dem Wohnort von Frau Peter. Eine ähnliche fertigte sie 1981/82 als freie Arbeit an. Diese wurde dann 1987 von der Pfarrgemeinde erworben.
Im Anschluss daran schauten wir uns gemeinsam die Krippe auf dem Roncalliplatz an, die von der gleichen Künstlerin hergestellt wurde.
Anschließend mussten die Kinder sich erst einmal im Dom Forum stärken. Jedes Kind hatte einen Rucksack mit Proviant, der keine Wünsche offen lies. Nach der kleinen Stärkung ging es in den Dom.
Hier mussten die Jungen erstmal ihre Mützen beim Betreten abnehmen, weil sie sonst Ärger mit den Domschweizern bekommen hätten.

In der Krippe im Kölner Dom gab es viel zu sehen. Da gibt es zuerst einmal
die traditionellen Elemente: Heilige Familie, Hirten, Könige mit Gefolge, Ochs und Esel, Schafe und Engel. Es waren aber auch ein Domschweizer, ein FC Köln-Fan und der Geißbock zu sehen.
Nachdem wir die Krippe ausführlich besichtigt hatten gingen wir zum Altar der Stadtpatrone von Stephan Lochner. Die Kinder kannten Stephan Lochner schon von dem letzten Museumbesuch im Walraff - Richartz Museum, wo wir uns ebenfalls ein Bild von ihn angeschaut hatten. Die Kinder erkannten sofort die Hl. Ursula, sowie den Hl. Gereon mit Gefolge auf dem Bild.
Anschließend schauten wir uns noch den Schrein der Heiligen Drei Könige an.
Vom Kölner Dom aus ging es in den Hauptbahnhof, wo wir uns die Krippe zum ersten Mal anschauten. Sie greift viele Impulse aus dem Bild von Stephan Lochner auf wie z.B. die Hl. Ursula und den Hl. Gereon, die von den Kindern auch direkt wieder erkannt wurden.
Vom Bahnhof aus ging es weiter zu St. Maria Himmelfahrt. Dort werden die einzelnen Stationen in kleinen Schaukästen gezeigt. Der erste Kasten zeigt z.B. die Verkündigung. Um den Verkündigungsengel zu sehen, muss man warten, bis es "Nacht" wird. Nachdem das Licht, das die Szene beleuchtet, langsam erloschen ist, erscheint auf einmal der Engel als durchscheinendes Lichtwesen bei Maria. Und so werden in 6 Schaukästen die einzelnen Stationen der Weihnachtsgeschichte mechanisch dargestellt. Die Kinder waren von dieser Darstellung der Krippe, mit ihren vielen kleinen Geheimnissen, die es zu entdecken gab, begeistert.
Nachdem wir uns fünf Krippen angeschaut hatten und viel Neues und auch Bekanntes entdeckt hatten, machten wir uns auf den Weg zurück nach Rath, wo die Eltern und schon mit vielen neugierigen Fragen empfingen.
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