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Festlicher Rosengottesdienst im Kreuzgang

31. Mai 2021; Ingrid Rasch

"Wir gönnen uns was Besonderes", sagte Pastor Quirl zu Beginn des Gottesdienstes im sonnendurchfluteten Kreuzgang, und ein lächelndes Nicken ging durch die Reihen der zahlreichen Besucherinnen und Besucher.

 

Die Blüten an den vielen Rosenstöcken waren noch etwas zaghaft, aber die Rosen nahmen einen prominenten Platz in der ganzen Gottesdienstgestaltung ein; in biblischen Texten, in Gebeten und Predigt waren sie auf vielfältige Weise präsent: Johannes Quirl schlug einen weiten Bogen "im Namen der Rose" in Lyrik und Prosa - von Heinrich Heine über Rose Ausländer und Saint Exupéry hin zu den Rosendarstellungen in der religiösen Kunst. Insbesondere in der marianischen Frömmigkeit ist die Rose nicht wegzudenken.

 

Festlich war auch die musikalische Gestaltung dieser sonntäglichen Messfeier - dafür sorgten Gika Bäumer (Gesang), Barbara Kozikowski (Saxophon) und Alexander Mohr (am E-Piano). Auch in der Auswahl der Lieder war die Rose präsent - u.a. mit "Wenn das Brot, das wir teilen als Rose blüht..."

Augenzwinkernd wurde das Orgelnachspiel bzw. die Alternative dazu am Ende des Gottesdienstes angekündigt: Gika Bäumer überraschte mit dem bekannten Lied von Hildegard Knef "Für mich soll's rote Rosen regnen..."

Zum langen Applaus überreichte Pastor Quirl die drei Rosen, die zuvor auf dem Altartisch gestanden hatten.

 

Eindeutig positiv fiel die Antwort auf die Frage aus, ob die sonntägliche 11-Uhr-Messe bis zu den Sommerferien im Kreuzgang stattfinden sollte.

 

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