Die Gottesdienste aus St. Peter Zülpich übertragen wir: 
sonntags um 11:00 Uhr.

 

Aktuelles KREUZFIDEL

2022.10 07.05.22 - mehr

Neu anfangen!

Das Feuer neu entfachen: Manchmal ist der Ofen einfach aus. Wir stecken in einer „Energiekrise“. ...
Herzliche Einladung zu den Glaubenswochen sich aufmachen und einen Glaubensweg gehen 8 Themen mit biblischen Impulsen für Leben und Glauben mit Gebet und Stille im Austausch mit anderen Elemente der Glaubenswochen In der Zeit vom 6. November bis zum 15. ...

Ferien zu Hause 2022

 

 

 

Kinderkirche

 

 

 

 

 

 

Liebe Gemeinde!

Ein bewusstes Leben ist sehr wichtig. Ich bin sicher, wir können unser Leben in vielen Bereichen bewusst leben. Aber ich als Priester möchte zusammen mit Ihnen, mit Blick auf unseren Glauben, eine kleine Reise nach innen machen. Wir befinden uns an der Kreuzung einer Reise. Biblisch gesprochen können wir es auch das himmlische Jerusalem nennen, wenn wir wollen.

Es gibt viele Dinge, die uns im Moment beschäftigen. Wir haben Angst vor dem Krieg in der Ukraine, der uns alle betrifft. Corona ist noch nicht vorbei. Die Zahl der Katholiken sinkt durch die Kirchenaustritte und die Belastung unserer Kirche, ganz besonders auch unserer Kölner Kirche durch den Missbrauchsskandal, ist nicht von der Hand zu weisen. Hinzu kommen natürlich auch all die persönlichen Herausforderungen, die jeder von uns hat. Jesus hatte Recht, als er sagte: "Wer mir nachfolgen will, muss sein Kreuz auf sich nehmen und mir nachfolgen."

Inmitten all dieser und der oben genannten Dinge im Hintergrund bewundere ich immer noch viele Menschen, die ich innerhalb und außerhalb der Kirche treffe, die den Glauben bewahren und Tag für Tag die menschlichen Werte leben. Aber es gibt eine große Mehrheit, die einfach nur mit dem Strom schwimmt, von den Medien schlecht beeinflusst werden und ein Vorurteil gebildet haben. Dadurch wird die Qualität des inneren Lebens und letztendlich der Frieden mit sich selbst beeinträchtigt. 

Wenn man heute einen Job haben will, dann muss man qualifiziert sein. Es bleibt nicht bei der Qualifikation, sondern es geht auch darum, sich selbst auf den neuesten Stand zu bringen, um sich im Beruf ständig weiter zu entwickeln und so erfolgreich zu bleiben. Ich möchte fragen: Bin ich qualifiziert, ein Christ zu sein? Nun, wenn ich mich nicht irre, ist es für mich und für Sie, die Sie dies lesen, ein Geschenk der Gnade, das wir geerbt haben. Aber wie sieht es hier mit Aktualisierungen (Updates) aus? Ich würde sagen, wenn wir in unserer Glaubensgemeinschaft bewusst zusammenarbeiten und uns bewusst mit unserem Glauben beschäftigen, bringt dies automatisch die Aktualisierungen (Updates) mit sich. Die Sakramente und die Feier der Liturgien mit Hilfe des Wortes Gottes halten uns lebendig und helfen uns dabei. 

Wenn ich mir im weltlichen Bereich Zeit nehme, um mit den Zeichen der Zeit zu gehen, warum nicht auch auf meinem spirituellen Weg? Herzlich willkommen auf dieser Reise, die sehr befriedigend und lohnend ist. Gott segne jeden einzelnen von Ihnen. 

Ihr Pfr. Ronald Dhason

 

Hilfe für die Ukraine

Gezielte Hilfen für Flüchtlinge:

Ein Koordinationsteam aus der Stadt Zülpich, kath. und ev. Kirchengemeinden, der Tafel und weiteren Helfern hat sich schon gebildet, um gut vernetzt Hilfen anbieten zu können.

Wenn Sie Wohnraum für Flüchtlinge zur Verfügung stellen möchten, melden Sie dies bitte der Hilfehotline bei der Stadt Zülpich unter Tel.: 02252- 52 207 oder per Mail an hilfeleistungen@stadt-zuelpich.de. Auf der Homepage der Stadt Zülpich finden Sie unter https://www.zuelpich.de/soziales-bildung/soziales/ukraine-hilfe.php gebündelt alle wichtigen Informationen zur Hilfe für die Ukraine.

Wenn Sie als Sprachvermittler helfen möchten oder sich als Willkommenspate oder -patin engagieren möchten, können Sie das auch bei der Stadt melden oder unserer Engagementförderin Marianne Komp unter 02252 – 830 52 78 oder per Mail unter marianne.komp@kath-zuelpich-veytal.de.

 

Viele Hilfsorganisationen, Vereine wie z.B. Zusammen für Zülpich e.V. (die ein Kinderheim in Moldawien unterstützen, welches erste Flüchtlinge aufgenommen hat – weitere Infos unter https://www.zusammenfuerzuelpich.de)  und Privatinitiativen sammeln gezielt Sachspenden und organisieren den Transport zur ukrainischen Grenze. Aber Geldspenden werden derzeit immer wichtiger, da durch den russischen Angriff unklar ist, wohin man mit Hilfsgütern und Sachspenden in die Ukraine überhaupt noch kommt. Auch hier gibt es verschiedene Möglichkeiten, z.B. Caritas International, Spendenkonto 202, IBAN DE88 6602 0500 0202 0202 02.

 

Ob Sie mitbeten, eine Kerze entzünden, spenden oder mit anpacken, alles hilft mit Gottes Segen!

 

 

Bibel.Zeit

 

Die Veranstaltung Bibel.Zeit geht weiter.
Interessierte können sich weiterhin bei Msgr. Michael Haupt, Gemeindeassistent Sven Otto oder im Pastoralbüro anmelden.

 

 

Pastoraler Zukunftsweg

Pfarrei der Zukunft im Erzbistum Köln

Die Medien haben in den letzten Tagen ausführlich berichtet: Es gibt Neuigkeiten auf dem Weg zum Zielbild 2030 für das Erzbistum Köln! Auf dem Diözesanpastoralrat wurden am letzten Augustwochenende die ersten Vorschläge zur zukünftigen Pfarreienlandschaft des Erzbistums Köln vorgestellt. 

Vielleicht denkt sich der Eine oder die Andere: Integrierte Seelsorge, Sozialraumorientierung, Subsidiarität – ist das nicht inhaltsleerer kirchlicher Verwaltungssprech? Und es ist richtig: Nicht schon durch diese Überlegungen gelingen eine Veränderung und ein Kulturwandel in unserem Erzbistum. Wir selbst sind es, die alle heutigen und zukünftigen Strukturen mit Leben füllen müssen. Bei allen Überlegungen geht es darum, wie wir morgen unser kirchliches Leben vor Ort gemeinsam gestalten können. Genau das ist das Ziel des Pastoralen Zukunftsweges: Auch in Zukunft in vielen lebendigen Gemeinden nahe bei den Menschen sein, unseren Glauben leben und feiern und das Evangelium mit allen Menschen teilen. Kardinal Woelki ist überzeugt: Die Herausforderungen der Zukunft meistern wir als Kirche dann, wenn wir gegenseitig auf uns zählen können, in den Gemeinden, den kirchlichen Einrichtungen, der Diakonie und an so vielen anderen Orten, an denen Menschen im Geist Christi zusammenkommen.

Wie genau unsere Pfarreien und Gemeinden vor Ort in Zukunft ineinander spielen könnten, ist in einem Schaubild mit ausführlichem Begleittext auf www.zukunftsweg.koeln/#pfarreiderzukunft erklärt. 

Ihre Meinung zu den dargestellten Zwischenergebnissen ist wichtig! Auf den Seelsorgebereichsforen im September und Oktober sind alle Engagierten und Interessierten herzlich eingeladen, über die Pfarrei der Zukunft zu diskutieren und ihre Perspektiven einzubringen. Die Rückmeldungen werden bei der Ausarbeitung des Zielbildes 2030 für das Erzbistum Köln mitbedacht.

Der Newsletter des Pastoralen Zukunftsweges informiert Sie über neue Entwicklungen auf dem Pastoralen Zukunftsweg. Die Anmeldung ist unter www.zukunftsweg.koeln/newsletter möglich.