St. Nikolaus Füssenich

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Adresse: St.-Nikolaus-Str. 1, 53909 Zülpich - Füssenich

Messen: jeden Sonntag 18.30 Uhr, wöchentlich freitags hl. Messe um 9.00 Uhr

Öffnungszeiten: täglich von 10 bis 18 Uhr

Barrierefreier Zugang zur Kirche.

 

Zuständiges Pfarrbüro: Pastoralbüro Zülpich, Mühlenberg 9a, 53909 Zülpich, Tel. 02252 2322

Küster: Peter Cramer, Tel. 0160 91009888

Kirchenvorstand: Geschäftsführender Vorsitzender Bernhard Nellen, Brüsseler Str. 72, 53909 Zülpich-Füssenich, Tel. 02252 833940

PGR-Ortsausschuss: Peter Cramer, Tel. 0160 91009888

Messdiener/Jugend: Peter Cramer, Tel. 0160 91009888

Kirchenchor: Familienchor: "Sing my Soul", Lothar Zeller 02252 5128

 

kirchliche Vereine:

kfd Füssenich-Geich, Daria Drove, Tel. 02252 5062

St.-Donatus-Schützen Füssenich, Brudermeister Franz-Josef Harperscheidt, Tel. 02252 833773

St.-Rochus-Schützen-Geich, Brudermeister Hans-Jürgen Meier, Tel. 02252 7640

 

Besonderer Feste (z. B. Patrozinium) und Prozessionen:

01.02. Fest der Hl. Brigida in der Kapelle in Geich mit Brotsegnung

06.02. Fest des Hl. Alderikus

31.05. Fest der Heiligen Petronilla in der Kapelle in Drilau

26.07. Fest der Hl. Anna in der Alderikuskapelle

16.08. Fest des Hl. Rochus in der Kapelle in Geich

06.12. Pfarrpatrozinium Hl. Nikolaus

Fronleichnamsprozession

Bittprozession am Montag vor Christi Himmelfahrt

 

Aus der Geschichte der Gemeinde Füssenich

 

Füssenich und Geich bilden eine Kirchengemeinde. Im Jahre 1806 wurde sie selbstständige Pfarre. Zur Kirchengemeinde Füssenich, gehören die Rochus und Brigida Kapelle im Ortsteil Geich, die Aldericus-Kapelle und die Petronella-Kapelle bei Gut Dirlau.

Der Grundstein der Kirche wurde im Jahr 1711 gelegt. 1716 wurde die Klosterkirche der Prämonstratenserinnen konsekriert und später zur Pfarrkirche erhoben. Der Patron der Pfarrkirche ist der Heilige Nikolaus von Myra, dessen Gedenktag am 6. Dezember ist.

Besonders stolz sind die Füssenicher auf ihren Lokalheiligen Alderikus, der seitdem Mittelalter eine hohe Verehrung genießt.

In der nördlichen Gemarkung, in Richtung auf Gut Dirlau zu, das früher einmal zum Klosterbesitz gehörte, baute man ihm Ende des vergangenen Jahrhunderts eine Kapelle, die heute von einer riesigen, unter Naturschutz stehenden Roßkastanie beschattet wird. Das Kirchlein ist über dem Alderikus-Pütz errichtet worden, einer kleinen Quelle, die nach der Legende dort entsprang, wo Alderikus auf Geheiß Gottes seinen Hirtenstab in die Erde stieß, als er von Fieber gepeinigt nach Wasser lechzte.

Die uns bekannte Geschichte des Heiligen ist von einem bunten Gemisch von Legenden, Überlieferungen und ernsthafter Forschung gekennzeichnet. Danach war Alderikus ein hochadeliger Jüngling. Dürens Geschichtsschreiber Jakob Polius spricht in seiner Lebensbeschreibung des Heiligen aus dem Jahre 1636 vom Sohn des französischen Königs – der nach einer Eingebung des Heiligen Geistes als Laienbruder die “niedrigsten Dienste” als Schweinehirt verrichtete, nachdem er auf einer Pilgerreise nach Köln in Füssenich geblieben war. Er ging als ein Beispiel an Demut, Frömmigkeit und Pflichttreue in die Geschichte des Prämonstratenser-Klosters und des Dorfes ein. Alderikus starb als etwa 20jähriger (Anfang des 13. Jh.) Seine Verehrung ist Mitte des 14. Jh. erstmals bezeugt. Bis heute noch kommen die Gläubigen aus nah und fern, um am Alderikus-Tag, dem 6. Februar, Wasser aus der Bruchsteingefassten Quelle zu schöpfen, dem eine heiltätige Wirkung, insbesondere bei Augenleiden, zugeschrieben wird.

Die Gebeine des nur im hiesigen Raum verehrten Heiligen sind der kostbarste Reliquienschatz der Pfarrkiche. Sie ruhen in einem kunstvollen Holzschrein aus dem Jahre 1744, der in einem Sarkophag aus schwarzem Marmor im Mittelgang der Kirche beigesetzt ist. Im übrigen ist die einheitliche Ausstattung der aus dem Beginn des 18. Jh. Stammenden einschiffigen Ziegelbaukirche eine Sehenswürdigkeit für sich, nicht nur, weil sie eine der wenigen nennenswerten Barockkirchen des Rheinlandes ist. Von der Orgelempore über das Gestühl, die Seitenaltäre und die Kanzel, bis zum Hochaltar in Weiß und Gold, wurde die gesamte Innenausstattung erst kürzlich einer Restaurierung durch den Landeskonservator unterzogen, die zusammen mit der Neugestaltung des Kirchenäußeren das geschlossene Bild einer sakralen Bau- und Kunstepoche hervortreten läßt, das in unserem Gebiet seinesgleichen sucht.

 

Bildergalerie Pfarrkirche und Kloster

  

Aus der Geschichte der Kapelle in Geich

Die kirchliche Geschichte des Dorfes ist seit den frühesten Zeiten eng mit der Christianität und späteren Dechanei Zülpich verflochten...


Erst bei der französischen Besetzung zum Ausgang des 18. Jh. wurde durch Napoleon den Dörfern Füssenich und Geich die Klosterkirche Füssenich als Pfarrkirche übertragen. Die im Jahre 1750 erbaute und heute unter Denkmalschutz stehende und dem Pestheiligen St. Rochus sowie der Heiligen Brigida geweihte Kapelle wurde durch moderne Erweiterung für Jugendarbeit und Bücherei Mittelpunkt des Dorfes.

  

Das Stift in Füssenich (heutiges Berufskolleg)