Gottesdienste

Montag, 25. Juni 2018
Rosenkranzgebet um Bekehrung und Frieden
Dienstag, 26. Juni 2018
Schulgottesdienst 4. Schulj.
kfd - Hl. Messe
Infoabend Firmung
Mittwoch, 27. Juni 2018
Schulgottesdienst 3. Schulj.

Herzlich Willkommen

Veranstaltungen

St. Elisabeth und Hubertus - Probe Kirchenchor

18:00 Uhr - Ort: Pastor-Bouwmans-Haus
Dienstag, 26.06.18
Mehr...

St. Elisabeth und Hubertus - Jugendtreff

16:30 Uhr bis 19:30 Uhr - Ort: im Keller des Pastor-Bouwmans-Hauses
Mittwoch, 27.06.18
Mehr...

St. Stephanus - Probe vom Kirchenchor

19:30 Uhr - Ort: Pfarrheim
Mittwoch, 27.06.18
Mehr...

St. Elisabeth und Hubertus - Jugendtreff

16:30 Uhr bis 19:30 Uhr - Ort: im Keller des Pastor-Bouwmans-Hauses
Donnerstag, 28.06.18
Mehr...

St. Elisabeth und Hubertus - Probe Maranatha

20:00 Uhr - Ort: Pastor-Bouwmans-Haus oder Krypta
Donnerstag, 28.06.18
Mehr...

Das Misereor Hungertuch der Jahre 2013/2014

"Wie viele Brote habt ihr?"

Das MISEREOR-Hungertuch 2014/15
Das MISEREOR-Hungertuch 2014/15

Eine alltägliche Frage ist es, die Jesus seinen Freunden stellt. Tausende von Männern, Frauen und Kindern umringen ihn seit Stunden, um ihm zuzuhören. Nun sind sie hungrig.

Wir kennen die Geschichte von der Brotvermehrung gut, sie ist einer der grundlegenden Texte des Christentums und für die Arbeit MISEREORs. Eine einfache Frage bringt die Menschen aus ihrem gewohnten Trott und zwingt zum Handeln.

Hunger haben – das kennt jeder Mensch. Ein lebensnotwendiger Reflex. Hier in Europa meinen wir damit meist ein Ziehen im Magen, das uns signalisiert: Es ist Zeit für eine Mahlzeit. Dann öffnen wir den Kühlschrank und nehmen uns etwas zum Essen heraus.

Viele Menschen weltweit hungern, haben nicht genügend Geld um sich und ihre Familien zu versorgen. Das Hungertuch 2013/14 soll die Menschen auf diesen Umstand hinweisen und Gemeinden und Schulen mit diesem sozialen Problem beschäftigen. Was können WIR tun? Wie können WIR helfen?

Ejti Stih, eine international bekannte Künstlerin aus Santa Cruz de la Sierra/ Bolivien, gestaltete das MISEREOR-Hungertuch 2013.

Die Malerin wurde 1957 in Slowenien geboren. Ihr Vater Bojan Stih war einer der Begründer des slowenischen Avantgarde- Theaters, ihre Mutter ist eine bekannte Buch-Illustratorin.

 

Der Text ist der Homepage von MISEREOR entnommen. Weitere Informationen zum Hungertuch finden sie hier.

Beschreibung des Bildes

Mich erbarmt des Volkes
Links oben sind es die hungernden Menschen und das Kind, die das Wenige, das sie haben, zusammentragen und im Geiste der Eucharistie das Wunder erleben, dass durch Teilen alle gesättigt werden. Der hungrige Junge gibt alles, was er hat. Er verteilt nichts Fremdes, er gibt das Eigene und verkörpert die Hoffnung der Schwächsten auf eine lebenswerte Zukunft. Jesus Christus hat einen Blick für die Not der Menschen. Um dies hervorzuheben, stellt die Künstlerin die Szene aus Jesu Blickwinkel der Liebe dar: ER schaut auf die hungrigen Menschen und erbarmt sich ihrer – optisch unterstrichen durch den hellen Widerschein, der von vorne auf Tisch und Kind fällt. MISEREOR: "Mich erbarmt des Volkes" (Mk 6,34) – mit diesem einen Wort umschreibt Jesus seine Sendung, die ihn zu den Menschen geführt hat. Er beginnt, das Brot zu teilen und ermutigt die Menschen, es ihm gleichzutun. Wenn unser Blick der Diagonale folgt, sehen wir, was unter dem Blick der Liebe Christi geschehen kann.


Aus der Mitte leben
Rechts oben sind es die Armen und Verwundeten aller Nationen, die von Christus zum letzten Abendmahl geladen werden: die Behinderten und Kranken, die Kinder und ihre Mütter, die Armen und Ausgegrenzten, die auf ihn ihre Hoffnung setzen. Das Brechen des Brotes ist seit den Anfängen das Erkennungszeichen der Christen, die eucharistische Versammlung der Ort, an dem wir das tägliche Brot, Lebensgeschichten und die Hoffnung auf Christus, das „Brot des Lebens“, miteinander teilen. Die Fußwaschung als wahrer spiritueller Zugang zur Eucharistie ist von der Künstlerin mit in diese Szene hineingenommen worden: Wie das Abendmahl ein Liebesmahl ist, so erweist der fürsorglich Waschende im Hinunterbeugen einen Liebesdienst.


Ein Armer namens Lazarus
Links unten sind es die Mächtigen dieser Welt, die Militärs, die G20, die Vertreter und Vertreterinnen eines weltweiten Wirtschaftssystems, das nicht die Bedürfnisse der Menschen im Blick hat, sondern die Maximierung des Gewinns. Großmäulig und in starrer Gleichgültigkeit schlemmen sie. Der Versammlungs-Tisch wird zu einer trennenden Barriere zwischen Macht und Ohnmacht. Die vielen emporgereckten Hände scheinen zu schreien, strecken sich aus, um wenigstens das Weggeworfene zu greifen. Die Hände unzähliger Namenloser – und doch symbolisieren sie Lazarus, den Mann, die Frau, das Kind, die auch vor unserer Haustüre liegen. Entbehrung auf der einen, Verschwendung auf der anderen Seite: Die wachsende soziale Kluft zwischen den Wenigen, die sinnlosen Reichtum anhäufen, und den Zahllosen, denen das Existenzminimum vorenthalten wird, führt zu gewaltsamen Konflikten zwischen Bürgern und zwischen Völkern.


Das Leben schmeckt
Rechts unten sind es Kinder, die ihre Beine von dem Tisch baumeln lassen, der in der linken Szene noch gewaltsam errichtete Barriere war. Ihre Hände umfassen gefüllte Schüsseln: Sie essen und trinken, probieren und genießen. Der Tisch ist wieder zum Tisch für alle geworden. Niemand muss um Nahrung betteln. Die Ähren umspielen die Füße der Kinder und verheißen allen ein Leben in Fülle (Joh 10,10). Diese Szene korrespondiert mit dem Abendmahl- Bild: Die neue Tischgemeinschaft ist Maßstab für jeden wahren Gottesdienst, der die Logik des Gegeneinander und das Verbleiben in den Rollen des „Armen“ oder des „Reichen“ aufhebt. Ein „gutes Essen“ kann nur eines sein, das wir gemeinsam einnehmen. Alle sind wir mit einbezogen und formulieren unsere Zukunft in solidarischem Handeln: Teilen macht satt!

 

 

Die Texte sind der Homepage von Misereor entnommen. Dort finden Sie weiterführende Lektüre. Klicken Sie dafür hier.