Gottesdienste

Freitag, 14. Dezember 2018
Oek, Schulgottesdienst zum Advent 1.-4.Kl. St. Hubertus-Schule
Oek. Schulgottesdienst zum Advent 1.-4. Kl. Albert-Schweitzer-Schule
Beichtgelegenheit
Hl. Messe f. d. LuV. der Münchener- und Tokiostr.

Veranstaltungen

St. Elisabeth und Hubertus - Probe Kirchenchor

18:00 Uhr - Ort: Pastor-Bouwmans-Haus
Dienstag, 18.12.18
Mehr...

St. Stephanus - Probe vom Kirchenchor

19:30 Uhr - Ort: Pfarrheim
Mittwoch, 19.12.18
Mehr...

St. Elisabeth und Hubertus - Probe Kirchenchor

18:00 Uhr - Ort: Pastor-Bouwmans-Haus
Dienstag, 25.12.18
Mehr...

St. Stephanus - Probe vom Kirchenchor

19:30 Uhr - Ort: Pfarrheim
Mittwoch, 26.12.18
Mehr...

St. Elisabeth und Hubertus - Probe Kirchenchor

18:00 Uhr - Ort: Pastor-Bouwmans-Haus
Dienstag, 01.01.19
Mehr...

St. Josefhauskapelle

Hauptstraße 79 ( am Technologiezentrum Glehn)

Ein besonderer Anziehungspunkt ist die Kapelle am heutigen Technologiezentrum, die St. Josefhauskapelle aus dem Jahre 1888.
Eine erste Renovierung fand nach dem 2. Vatikanischen Konzil  im Jahre 1964statt. Hierbei wurden der neugotische Altar entfernt und durch einen schlichten Holzaltar ersetzt. Die ursprüngliche Bemalung wurde überstrichen.
Ein eisernes Wandkreuz mit Maria und Johannes und der Tabernakel sowie ein Kreuzweg als Emaillearbeit schuf der Kölner Künstler Friedel Denecke 1968.
In den Jahren 1993 wurden bei einer weiteren Renovierung die ursprünglichen Malereien von 1888 und 1911 wieder freigelegt, so dass die Kappelle im alten Glanz erstrahlt. An der rechten Seitenwand wurde eine Holzschnittfigur des Hl. Josef eines Oberammergauer Künstlers aus den 50 Jahren des vorigen Jahrhunderts aufgestellt. Eine Gedenktafel, die an das 117 Wirken der Schwestern erinnert, wurde unter dem Bildnis der Stifterin der seligen Maria Kasper angebracht, welche mehrmals dem Hause einen Besuch abstattete. Die Nachbarschaft Hagelkreuz hat für den Aussenchor ein sehr schönes Holzkreuz gestiftet.
Die Kappelle bietet ca. 30 Personen Platz und wird z. Z. einmal wöchentlich für eine Eucharistiefeier, sowie Rosenkranz- und Kreuzwegandachten genutzt. Auch die Nachbarschaft Hagelkreuz betet am Vorabend der Beerdigung eines Nachbarn hier für den Verstobenen den Rosenkranz.

Aus der Geschichte des Hauses ( Schule, Nähschule, Kinder Bewahrschule, Krankenhaus, Altenheim, Technologiezentrum) und dem Wirken der Schwestern 
Gebäude und Grund und Boden wurden von der Familie Franz Weidenfeld vom Rittergut Birkhof unserer Pfarrei gestiftet. So bemühte sich der damalige Pfarrer Wayer im Sinne der Stifter um Schwestern für Schule und Krankenpflege. Am 17.10.1867 zogen die ersten Schwestern vom Orden der Armen Dienstmägde Jesu Christi aus Dernbach im Westerwald in das Haus ein. Zwei Schwestern übernahmen in der benachbarten Volksschule, welche von der Zivilgemeinde errichtet wurde, den Unterricht. Im darauffolgenden Jahr 1868 richteten die Schwestern für die bereits entlassenen Mädchen eine Nähschule ein. Während einzelne Kinder aus ärmlichen Verhältnissen oder Waisen von Anfang aufgenommen wurden, wurde bereits 1869 die erste Kranke aufgenommen und sogar eine Operation durchgeführt. 1871 wurden bereits 32 Kranke zu Hause besucht und gepflegt und täglich Kranke beköstigt. Zwischenzeitlich wurden von 3 Schwestern Unterricht erteilt. Da die Regierung aber 1872 nur 2 Schwestern bezahlte, wurde die 173 Kinder in 2 Klassen zusammengefasst, 1873 wurden gar zeitweise in der ersten Klasse 96 und in der zweiten 91 Kinder unterrichtet. Im Zuge des Kulturkampfes 1876 wurden den Schwestern in Schule und Waisenhaus gekündigt. So konnten sich den die Schwestern ganz der Krankenpflege widmen und so wurde1877 vom Neusser Landrat von Heinzberg nach einer Inspektion eines Regierungs-Medizinalrates die Konzession für ein Krankenhaus erteilt. Im Garten wurde 1882 das Totenhaus gebaut. Durch besondere Zuwendungen des Arztes Dr. Kemmling und sogar des Fürsten von Schloß Dyck und vieler anderer, konnte 1884 der Grundstein für die St. Josefkapelle gelegt werden., die am 12. Mai 1885 eingeweiht werden konnte. Die Familie Weidenfeld stiftete 1887auch die Einrichtung und Lehrmittel für die Kleinkinder Bewahrschule. Bereits am 2. Tag zählte die Einrichtung 40 Kinder .In diesem Jahr fand auch die erste Erweitung des Krankenhauses stattWährend des ersten Weltkrieges diente das Krankenhaus als Lazarett. Eine weitere Erweiterung des Krankenhauses wurde 1936/37 vorgenommen. 1938 mussten die Schwestern den Kindergarten an die Nationalsozialisten abgeben. Am 1. August 1945 wurde er wieder von den Schwestern übernommen. 1962 ging die Geschichte des Glehner Krankenhauses nach 85 Jahren zu Ende. Mancher Glehner und viele aus den umliegenden Ortschaften wurde hier geboren und bei Krankheiten behandelt. Ein Altenheim wurde mit 32 Bewohnerrinnen und Bewohner eingerichtet. Die Kindergartenleitung hatten die Schwestern bis zum 15. Juli 1977 inne. Trotz aller Bemühungen der Kirchen- und Zivilgemeinde, konnte das Altenheim nicht gehalten werden. 

1985 verließen uns die Schwestern. Die Kirchengemeinde hat das Gebäude und das Gelände an den Kreis Neuss verpachtet, der hier seit 1985 das Technologiezentrum Glehn betreibt. Das Technologiezentrum hilft Existenzgründern bei der Qualifizierung, der beruflichen Fortbildung der Arbeitnehmer und vor allem Arbeitslose durch entsprechende Schulungen wieder in das Berufsleben einzugliedern. So werden die sozialen Aspekte im Sinne des Stifters Franz Weidenfeld mit modernen Mitteln und Methoden zur Geltung gebracht.