Veranstaltungen

St. Elisabeth und Hubertus - Jugendtreff

16:30 Uhr bis 19:30 Uhr - Ort: im Keller des Pastor-Bouwmans-Hauses
Donnerstag, 21.06.18
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St. Elisabeth und Hubertus - Probe Maranatha

20:00 Uhr - Ort: Pastor-Bouwmans-Haus oder Krypta
Donnerstag, 21.06.18
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St. Elisabeth und Hubertus - Probe Kirchenchor

18:00 Uhr - Ort: Pastor-Bouwmans-Haus
Dienstag, 26.06.18
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St. Elisabeth und Hubertus - Jugendtreff

16:30 Uhr bis 19:30 Uhr - Ort: im Keller des Pastor-Bouwmans-Hauses
Mittwoch, 27.06.18
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St. Stephanus - Probe vom Kirchenchor

19:30 Uhr - Ort: Pfarrheim
Mittwoch, 27.06.18
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Liebe Gemeindemitglieder von St. Elisabeth und St. Hubertus!
 

Vor ein paar Wochen haben wir Sie in einem gemeinsamen Brief über den Beschluss des Erzbischofs von Köln, Joachim Kardinal Meisner, unsere beiden Pfarreien zum 1.1.2010 zu fusionieren, informiert.

 

Sie können sich sicher vorstellen, dass dieser brieflich mitgeteilte Entscheid bei allen Beteiligten in den ehrenamtlichen Gremien unserer Gemeinden und bei den Seelsorgern zunächst eine große Betroffenheit ausgelöst hat.

 

 

Nach vielen Jahren und Jahrzehnten sollen wir unsere liebgewordenen Pfarrgemeinden, die für viele von uns ja über eine so lange Zeit auch ein Stück „Heimat“ bedeutet haben, aufgeben?

 

 

Der erste Reflex war der Wille zum Widerstand.

 

 

In den Gesprächen und Diskussionen, die seither auf allen Ebenen der Gemeindegremien geführt wurden, hat sich aber herausgestellt, dass diese Fusion letztlich nicht zu verhindern ist und für alle Beteiligten auch Chancen beinhaltet, die gemeinsame Zukunft der katholischen Christinnen und Christen in einer Gemeinde in Reuschenberg und Selikum in gewissem Maße mitgestalten zu können.

 

 

Geholfen hat uns bei dieser Erkenntnis die Einsicht, dass in der Geschichte unserer Kirche nichts so beständig ist, wie der Wandel.

 

 

Das System der Pfarrgemeinden und der Pfarrgemeindearbeit, so wie wir es kennen, ist eigentlich erst ein Produkt des 19. Jh. In den Jahrhunderten vorher hat es eine Gemeinde-, eine Gruppen- und Gremienarbeit in unserem heutigen Sinne nicht gegeben.

 

 

Immer wieder im Laufe der Geschichte der Kirche hat es Veränderungen gegeben, mussten Höhen und Tiefen überwunden werden. Die Geschichte der Kirche war nie eine stetige Aufwärtsbewegung, es gab immer Zeiten, in denen dachten die Menschen, die Kirche geht unter. Jedes Mal hat sie überlebt, aber eben oft anders als es vorher der Fall war.

 

 

Unsere Überzeugung ist es, dass wir nun in einer Zeit Kirche leben, in der sie wieder einmal einem großen Wandel unterzogen ist. Wir müssen vielleicht von Liebgewordenem Abschied nehmen, damit wir Neues gestalten können. Trost gibt uns dabei im Moment nur das Wissen, dass Jesus seiner Kirche versprochen hat, dass sie niemals untergehen wird und auch „die Pforten der Unterwelt sie nicht überwinden werden“.

 

 

So sind wir bereit, den Schritt in eine gemeinsame Zukunft der Gemeinden St. Hubertus und St. Elisabeth zu gehen, wir sind bereit aufeinander zuzugehen, von einander zu lernen und miteinander an die Hilfe des Geistes Gottes zu glauben.

 

 

Wir bitten Sie alle herzlich und dringend diesen Schritt mit uns zu gehen, uns in dieser Zeit nicht allein zu lassen und die Arbeit der Gremien und Seelsorger zu begleiten.

 

 

Hier nun noch einige Fakten, die uns bisher bekannt sind:

  • In einem ersten Informationsgespräch wurde uns durch das Generalvikariat zugesichert, dass trotz dieser Fusion zunächst beide Kirchengebäude erhalten bleiben.
  • Bekanntlich wurde gemäß dem Projekt „Zukunft heute“ eine Reduzierung unserer Versammlungsflächen vorgeschrieben, die wir aber bis heute noch nicht umsetzen konnten.
  • Es wurde uns auch hier zugesagt, dass es trotz dieser Fusion nicht zu zusätzlichen Reduzierungen kommen wird. Damit wird das bestehende Problem der uns insgesamt zur Verfügung stehenden Flächen unverändert nicht gelöst. Hier müssen nach wie vor tragbare Lösungen gefunden werden. Derzeit stehen wir in Verhandlungen mit dem Generalvikariat Köln, den bestehenden Kindergarten Lorbeerstrasse um ca. 100 m² zu erweitern oder ihn künftig aufs Kirchengelände St. Hubertus zu verlagern. Dieses wird noch in diesem Jahr in Köln entschieden werden.
  • Des Weiteren soll der Stellenplan für die Folgedienste (Organisten, Küster, Pfarrsekretärinnen) im bisherigen Umfang erhalten bleiben. Es kommt somit zu keinen weiteren Einschränkungen.
  • Auch der Stellenplan für die pastoralen Kräfte bleibt hiervon unberührt. So soll es nach dem – bereits seit langem feststehendem - Weggang von Kaplan Jaison Kavalakatt im Sommer 2009 keine weiteren Kürzungen geben.

 

Wie geht es nun konkret weiter?

 

Es hat bereits erste gemeinsame Sitzungen gegeben, um weitere Schritte zu besprechen und in die Wege zu leiten. Weitere werden folgen.

 

Es wird künftig nur noch einen Kirchenvorstand geben. Die im Herbst 2009 anstehende turnusmäßige Neuwahl zum Kirchenvorstand wird auf das Frühjahr 2010 verschoben. Durch die Neuwahl endet die Amtszeit aller bisherigen KV-Mitglieder.

 

Daneben muss über eine neue Namensregelung der neuen Gemeinde nachgedacht werden, wobei auch eine Kombination aus beiden bisherigen Namen möglich ist.

 

Im Internet haben wir auf unseren Homepages bereits begonnen, über die Fusion zu berichten. Hier wollen wir künftig alle wichtigen Informationen, Beschlüsse und Stellungnahmen veröffentlichen.

 

 

Hans-Jürgen Leusch (KV St. Elisabeth)

Hans Josef Uhr (KV St. Hubertus)

Michael Tewes (Pfarrer)