Veranstaltungen

St. Elisabeth und Hubertus - Probe Kirchenchor

18:00 Uhr - Ort: Pastor-Bouwmans-Haus
Dienstag, 16.10.18
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St. Stephanus - Probe vom Kirchenchor

19:30 Uhr - Ort: Pfarrheim
Mittwoch, 17.10.18
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St. Elisabeth und Hubertus - Probe Kirchenchor

18:00 Uhr - Ort: Pastor-Bouwmans-Haus
Dienstag, 23.10.18
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St. Stephanus - Probe vom Kirchenchor

19:30 Uhr - Ort: Pfarrheim
Mittwoch, 24.10.18
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St. Elisabeth und Hubertus - Probe Kirchenchor

18:00 Uhr - Ort: Pastor-Bouwmans-Haus
Dienstag, 30.10.18
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25 Jahre Konto „Brasilienhilfe"

Seit über 35 Jahren unterstützt die Pfarrgemeinde St. Elisabeth mit dem Erlös aus dem „Elisabeth-Basar" die Missionsstationen der Assumptionistenschwestern in Brasilien.

 

Im Herbst 1987 hatte dann Pater Marius van den Boogard die Idee, dass die bisher im Pfarrbüro abgegebenen Spenden statistisch nicht mehr unter dem Oberbegriff „Mission" erfasst werden

sollten, sondern getrennt unter dem Namen „Brasilienhilfe".

 

 

Im Februar 1988 wurden dann das Konto der „Brasilienhilfe" eröffnet.

 

Die erste Information über diese „Zusatzhilfe" vom 26. Februar 1988 lautete:

Anhand der Angaben, dass mit wenig Geld viel geleistet bzw. geholfen werden kann, haben wir für die ersten Jahre das Logo   „KLEINE SPENDE -   GROSSE HILFE" gewählt bis zum „Elisabeth-Basar" 1990.

Ab 1991 sollten wir nach dem Willen der Schwestern das Projekt „LAR MÁE DO DIVINO AMOR"

der Assumptionisten-Patres in Sao Paulo – Brasilien unterstützen.

 

Hierbei handelte es sich zuerst um die Sorge für 10 geistig behinderte Mädchen, die im Waisenhaus die Erziehung der anderen Kinder behinderten. 12 Ehepaare aus der Gemeinde suchten eine Lösung für dieses Problem zuerst in einem renovierten alten Haus. Durch viele Aktivitäten sammelten sie Geld. Später wurde ein neues Haus mit Schule und Klinik dank einer großzügigen Spende des Bistums Innsbruck gebaut.

Andere Kinder mit gleichen Behinderungen aus der Gemeinde und der Stadt konnten nun ebenfalls die Schule besuchen und hatten durch die Klinik auch die notwendige medizinische Begleitung.

Die medizinische Versorgung konnte dann auch anderen zur Verfügung gestellt werden, gratis für die Menschen, die nicht bezahlen konnten.

 

Viele Jahre begleiteten diese beiden Logos unseren Informationsaustausch:

 

 

Und zwar bis zum „Elisabeth-Basar" 1997

 

Da erhielten wir vom Provinzial-Oberen der Patres, Pater Wouters, die Nachricht, dass sich durch die vielen Spenden und Aktionen in Brasilien das Waisenhaus „LAR MAE DO DIVINO AMOR" ab sofort aus eigener Kraft und eigenen Initiativen weiter versorgen kann.

Pater Wouters meint – in großer Dankbarkeit für alle empfangene Hilfe – dass es nun an der Zeit ist, diese Hilfe anderen Projekten, die es nötiger haben, zu Gute kommen zu lassen.

 

Somit gehen ab sofort (1997) die Erlöse und Spenden wieder an die Assumptionistenschwestern zuerst für ihre  Missionsstationen in

ANDRADAS und CAMPINAS

 

Bis Weihnachten 1999 hat Pater Henricus Bouwmans a.a., Pastor von St. Elisabeth ausschließlich den Kontakt zu den Schwestern über das Mutterhaus in Hulsberg NL gepflegt.

 

Jedes Jahr zu Weihnachten hat er in einem Dankesschreiben im Namen der Schwestern über deren Aktivitäten berichtet.

 

Danach habe ich mit Hilfe von Frau Gustl Kluth diese Aufgabe übernommen. Frau Kluth hat freundlicherweise die Briefe der Schwestern, die in niederländisch geschrieben waren, übersetzt.

 

Außerdem hat Sie beim Besuch der Schwestern zum „Elisabethbasar" als Dolmetscherin fungiert.

 

In seinem letzten Schreiben an das Basarteam und die Missionsfreunde bedankt sich Pastor Bouwmans für das gute Basarergebnis mit den Worten:

Gott vergelte Ihnen Ihre Liebe und Ihre Arbeit

und wir hoffen, dass diese Liebe zur Mission

in unserer Gemeinde lebendig bleiben wird

 

Nach 39-jähriger Tätigkeit als Seelsorger in unserer Gemeinde  ist Pater Henricus Bouwmans a.a.

am 15. März 2003 verstorben.

Anstelle von Blumen und Kränzen wurde im Sinne unseres Pastors um eine Spende für die Missionsarbeit der Assumptionisten in Brasilien gebeten.

Anlässlich der Beerdigung sind  Euro 7.787,77 gespendet worden.

Dieser Betrag setzte sich aus 106 Einzelüberweisungen auf das Konto der „Brasilienhilfe", der Kollekte vom 21. 03. 2003

- Exequien - und vielen Kondolenzspenden, die im Pfarrbüro abgegeben wurden, zusammen.

Hier eine kurze

Historie über die Verwendung der bisherigen Basarerlöse und Spenden der Brasilienhilfe

ab etwa 1975

bis 1990                      Missionsstationen der Schwestern in

ANDRADAS – ESMERALDA – SANTA-FE

bis 1996                      auf besonderen Wunsch der Schwestern soll

                                  das Projekt der Assumptionisten-Patres

LAR MAE DO DIVINO AMOR in Sao Paulo

                                  unterstützt werden.

                                  Nachdem sich dieses Projekt selbst trägt gehen auf Wunsch der Patres die Erlöse

ab 1997                      wieder an die Schwestern und zwar

                                  zuerst für das Kinderhaus in ANDRADAS und

ab 2002                      auch an die Missionsstationen im Amazonasgebiet

MANAUS und TAPAUÁ

ab 2009                      neues Projekt - ein Kinderhaus in TAPAUÁ

 

Hier in Kürze eine Beschreibung der Tätigkeiten in den Missionsstationen

ANDRADAS

In dieser Station arbeiten fünf Schwestern, eine Novizin und eine Witwe.

Seit Mitte der 90er Jahre wurde an dem „Kinderhaus" gebaut, das am 23. 05. 2003 fertig gestellt und in Betrieb genommen wurde. Der Bau wurde auch mit Spenden aus unserer St. Elisabeth-Gemeinde finanziert.

 

Dieses Kinderhaus ist Internat und Berufsschule für Jugendliche im Alter von 12 bis ca. 17 Jahre. Sie werden als Näherin, als Schreiner und als Elektriker ausgebildet und sollen anschließend in Arbeit vermittelt werden.

 

Der Besuch und die Ausbildung sind kostenlos, da es meist um Straßenkinder handelt, die kein Elternhaus haben.

 

               Vorderseite Kinderhaus                       um 1970             Rückseite Kinderhaus

 

                Vorderseite Kinderhaus                  im Jahr2007     Eingangsbereich – alle freuen sich

 

CAMPINAS

In Campinas leben und arbeiten drei Schwestern mit drei Aspirantinnen im Armenviertel.

Die Menschen leben dort auf primitivste Weise in Hütten – „Favellas" genannt, aus Sperrholz zusammengebastelt – in Schlamm und Müll.

 

Es gibt große Drogenprobleme, da in diesen Armenvierteln die großen Drogenhändler ihre Mittelsmänner suchen und auch finden.

 

Hier leisten die Schwestern aktive Sozialarbeit. Auch die pastorale Arbeit kommt nicht zu kurz: sie schulen in sog. „Bildungskursen" – religiösen Seminaren – Einheimische zu Multiplikatoren.

 

Diese wirken dann als Katecheten und geben den Glauben weiter.

 

                   auf dem Weg zur Station                                          Station der Schwestern

 

 

MANAUS

Manaus, mit über 1,2 Miollen Einwohnern ist die Hauptstadt des Bundesstaates Amazonas.

Sie liegt am Am Rio Negro kurz vor der Einmündung in den Rio Amazonas.

 

Gegründet im Jahre 2002 auf Bitten der brasilianischen Bischöfe.

 

In diesem Regengebiet, in dem die alte Kultur untergegangen ist, herrscht große Armut – sowohl in materieller Hinsicht als auch bezüglich der Glaubensverbreitung.

Zwei Schwestern leisten hier unter schweren Bedingungen seelsorgerische Arbeit und schulen vor allem einheimische Katecheten.

Viele Menschen leben hier in „Favellas", sowie in treibenden Häusern auf dem Wasser; andere leben in großen, aber primitiven Neubaugebieten, in denen jährlich tausende neue Bewohner hinzukommen.

 

       Innenstadt mit Hochhäusern                                             Hütten am Wasser auf Pfählen

 

                   im Elendsviertel                                                Übergang zum Neubaugebiet

 

TAPAUÁ

Ebenfalls gegründet im Jahre 2002 auf Bitten der brasilianischen Bischöfe.

 

In Tapauá arbeiten drei Schwestern zusammen mit spanischen Augustinerpatres, den Priestern der dortigen Pfarrgemeinde.

Tapauá ist Ausgangspunkt für „Missionsreisen" mit dem Boot auf dem Amazonas und in seine Seitenarme, wie dem Rio Purus. Diese Missionsreisen unternehmen die Patres, denen auch die Boote gehören, gemeinsam mit den Schwestern. Die Anreise dauert zwei Tage und zwei Nächte.

 

Auf diesen Reisen werden zwei Ziele verfolgt:

 

Erstens werden Glaubenskurse veranstaltet, in denen am Zielort  -dreitägige Katecheten-ausbildungen- durchgeführt werden um so Leiter für zukünftige Katechetengruppen zu erhalten.

Das zweite Ziel ist die Eucharistiefeier und das Spenden der Sakramente. Hier werden die Teilnehmer gesammelt, am Abend wird der Gottesdienst vorbereitet, am folgenden Tag wird Eucharistie gefeiert und es werden Sakramente gespendet.

 

Zu beiden Modellen gehört selbstverständlich auch die Krankenbehandlung – vor allem durch Schwester Rose – die auch Naturheilerin ist.

 

             Rio Purus mit Seitenarm Ipixuna                                        Hausboote am Ipixuna

 

                      Station der Schwestern                                       mit Spielecke für Kinder

 

Andere Reisen auf dem Rio Purus

gehen zu den Indianerstämmen, die entweder als Sippen in großen oder als Familien in kleineren Hütten leben.

 

Die Schwestern leisten bei diesen Indianern zunächst einmal Hilfe bei der Überwindung existenzieller Probleme wie Landnahme oder Vertreibung.

Sie sehen sich auch als Mittler zwischen den Indianern und der Regierung und versuchen zu erreichen, dass die Rechte der Indianer anerkannt werden.

Daneben gilt es natürlich auch „vorsichtig" Missionsarbeit zu leisten und dabei alte Riten und Vorstellungen gelten zu lassen und einzubeziehen.

Hier gilt vor allem:Glaubwürdigkeit durch überzeugendePersönlichkeit.

 

            Boot der Augustinerpatres für Personen-, Last- und „Missionsfahrten"

 

            Indianerfamilie bei ihrem Haus                         Schwester Rosa untersucht ein Kleinkind

 

Zum Elisabeth-Basar 2008 erhielten wir ein Dankesschreiben von Schwester Olerina für die jahrelange Unterstützung für den Neubau des Kinderhauses in Andradas. Mit diesem Schreiben bittet sie gleichzeitig um die weitere Unterstützung für ein neues Projekt in Tapauá.

 

T A P A U Á     -     L A C I R

die neue große Aufgabe der Schwestern.

 

Wir bitten Sie aber unsere Arbeit weiterhin zu unterstützen, weil wir  mit einem neuen Projekt in Tapauá beginnen wollen, einem unterentwickelten Ort, wo viele Arme wohnen.

Das neue Projekt  beabsichtigt Kinder, die in gefährlichen Umständen leben, d.h. Kinder aus zerrütteten Familien aufzufangen.

Ich (Schwester M. Olerina) bin da vor kurzem gewesen um mich zu erkundigen, damit wir auch  dort wie in Andradas für die Kinder sorgen können.

Denn wer die Jugend hat, hat die Zukunft.

 

Darum wollen wir, die Oblatenschwestern der Assumption, uns Tag und Nacht einsetzen für diese Kleinen, damit auch hier etwas Gutes und Schönes für die Zukunft heranwachsen kann.

Um dies zu erreichen wollen wir alle unsere Kräfte und Möglichkeiten einsetzen, wie wir es mehr als dreißig Jahre auch in Andradas getan haben und wie sich herausstellt mit gutem Erfolg.

Unsere Vize-Provinzial-Oberin Maria Aperacida, hat mich gebeten die Lage zu erkunden und einen Anfang mit dem Projekt zu machen, weil ich in diesem Bereich mehr Erfahrung habe durch meine Arbeit und meine Bau-Aktivitäten in Andradas.

Tatsächlich können wir es nicht alleine und wir hoffen dann auch Menschen und Instanzen zu finden, die uns unterstützen.

Das Grundstück ist uns schon geschenkt worden, und wir hoffen 2009 mit diesem Projekt anfangen zu können, damit wir diesen Not leidenden Kindern ein sicheres  Zuhause, Schutz und eine Zukunft geben können.

Das Projekt in Tapauá wird nicht so groß sein wie in Andradas.

Es wird ein Haus entstehen für etwa 20 Kinder und Jugendliche, aber dann wohl für Tag und Nacht.

Deswegen  wird es anders geplant.

Tapauá ist dringend notwendig.

Wir bitten Sie auch unser neues Projekt weiterhin zu unterstützen, damit auch diese Kinder eine gute Zukunft haben werden.

Herzliche Grüße von Schwester Maria Olerina und Schwester Rose Agnes.

 

Den jeweils aktualisierten Stand des Bauprojektes LACIR können Sie sich unter "Projekt LACIR" ansehen.

 

Wir hoffen, dass diese Informationen für Sie interessant und aufschlussreich waren.

Neben dem Besuch der entlegenen Dörfer im Amazonasgebiet, der täglichen Arbeit in der Missionsstation liegt den Schwestern viel daran Kindern zu helfen, die unter widrigen Umständen leben müssen.

 

So können Sie die Schwestern finanziell unterstützen:

 

                       1.       durch Ihre Großzügigkeit beim Besuch des „Elisabeth-Basars" oder

                       2.       durch eine Geldspende, die Sie entweder im Pastoralbüro abgeben oder

auf das Konto 231 431 bei der Sparkasse Neuss – BLZ 305 500 00

Kennwort – „Brasilienhilfe" einzahlen bzw. überweisen.

 

Die Schwestern freuen sich über jede Unterstützung.

 

Herzlichen Dank sagt Ihnen für das

Basarteam und die „Brasilienhilfe"

Ursula Veittes                         Werner Moser