Veranstaltungen

St. Elisabeth und Hubertus - Probe Kirchenchor

18:00 Uhr - Ort: Pastor-Bouwmans-Haus
Dienstag, 19.06.18
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St. Elisabeth und Hubertus - Jugendtreff

16:30 Uhr bis 19:30 Uhr - Ort: im Keller des Pastor-Bouwmans-Hauses
Mittwoch, 20.06.18
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St. Stephanus - Probe vom Kirchenchor

19:30 Uhr - Ort: Pfarrheim
Mittwoch, 20.06.18
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St. Elisabeth und Hubertus - Jugendtreff

16:30 Uhr bis 19:30 Uhr - Ort: im Keller des Pastor-Bouwmans-Hauses
Donnerstag, 21.06.18
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St. Elisabeth und Hubertus - Probe Maranatha

20:00 Uhr - Ort: Pastor-Bouwmans-Haus oder Krypta
Donnerstag, 21.06.18
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Romwallfahrt der Messdiener 2009

Simeon Breuer und Simon Veittes

 

„Quo Vadis“- „Wohin gehst du“, oder besser „Wohin gehen die?“ fragten sich sicher einige Reuschenberger beim Anblick der Menschenschar auf dem Kirmesplatz. Da standen rund 60 Eltern, Kinder, Geschwister und Betreuer aus unseren beiden Pfarreien St. Elisabeth und St. Hubertus, bewaffnet mit Koffern und Halstüchern, von denen eine Botschaft ausging: „Ad Romam!“

Voller Spannung stiegen wir, die Messdiener, in den Reisebus ein. Doch zwischen uns, etwa 35 Messdienern und 13 Begleitern aus unserem Pfarrverband, bis zur ewigen Stadt Rom, lagen 1453,7 km. Nach anstrengenden, auch schlaflosen 18 Stunden Fahrt, kam der Bus am Zwischenziel an, Assisi, der Stadt des heiligen Franziskus.

Nachdem in der mittelitalienischen Stadt das Hotel bezogen war, begaben wir uns auf den ersten Streifzug durch das mittelalterliche Assisi, geführt von unserem Pastor Michael Tewes. Wir kamen zum ersten Mal mit dem italienischen Lebensgefühl, der Hingabe für Kirchen und der italienischen Küche in Berührung.
 

Nach dem Besuch der Kirchen Santa Chiara und Maria degli Angeli mit der Portiunkulakapelle trafen wir uns weitestgehend unbeschadet, nach einer freien Tour, inmitten der wundervoll anmutenden Altstadt von Assisi wieder. Nach einer erholsam Nacht feierten wir alle zusammen in der schlichten aber beeindruckenden Krypta, Capella Della Pace, unterhalb der Kirche Basilika San Francesco, die heilige Messe. Nach weiteren 6 Stunden im mittelalterlichen Assisi, in denen wir das Kloster San Damiano besuchten, startete die Reise zum Hauptziel, weg von der kleinen Stadt Assisi, in die große und hektische Hauptstadt Rom.

Nach unserer Ankunft in Rom und den ersten Entdeckungen um und im Hotel, starteten wir Neuankömmlinge unsere erste Exkursion durch Rom rund um das Pantheon und die Piazza Navona.

Am 12. Oktober, nach einer Nacht in  neuer Umgebung, brach unser erster Tag in Rom an. Die Tour startete an der Piazza Venezia und führte uns über den Kapitolshügel durch das Forum Romanum, bis hin zum berühmten Kolosseum
Nach interessanten Entdeckungen am Vormittag besuchten wir die erste der vier Hauptkirchen, Johannes im Lateran, die wichtigste Kirche der Christenheit, in welcher die Häupter von Petrus und Paulus aufbewahrt werden.
In aller Frühe verließen wir am nächsten Tag das Hotel und machten uns mit der U-Bahn auf den Weg zum Petersdom. Schon von weitem konnten wir die hell erleuchtete Kuppel sehen, da um 6 Uhr am Morgen noch eine dämmrige Dunkelheit über dem Vatikanstaat lag.

Dann feierten wir als  Gemeinschaft in den Grotten unter dem Petersdom die heilige Messe, direkt am Grab des Apostels Petrus.  Es entstand eine besondere Atmosphäre zwischen all den Papstgräbern. Darauf betraten wir den Petersdom wieder, durch dessen Kuppel mittlerweile die römische Sonne schien. So startete die Führung durch eines der größten Gotteshäuser der Welt. Pastor Tewes führte uns an Gräbern, Statuen und Altären vorbei.

Nach der Führung konnten wir die Schatzkammer des Petersdoms, den Campo Santo Teutonico (deutschen Nationalfriedhof) oder aber die berühmte Kuppel des Petersdoms besichtigen. Für dieses Vorhaben waren gute Nerven, Schwindelfreiheit und das Vertrauen in das 500 Jahre alte Gemäuer von Nöten. Man wurde aber für jegliche Anstrengungen entlohnt, wenn man den Blick von der 132m hohen Kuppel auf den italienischen „Azzuro Cielo“ und auf die inspirierende Stadt Rom genoss.

Nach einer Mittagspause besuchten wir am Nachmittag die dritte Hauptkirche Santa Maria Maggiore, die größte Marienkirche. Wir bestaunten die goldene Decke und lauschten der spannenden Geschichte der Kirche, die auch St. Marien im Schnee genannt wird.

Am 14 Oktober war Treffpunkt um 7:30 Uhr auf dem Petersplatz zur Generalaudienz. Wir überbrückten die Zeit bis Benedikt XVI erschien mit Gesängen in gespannter Erwartung. Als er dann kam, stürmte Jubel auf dem gesamten Platz los. Dann wurden von  Priestern und Bischöfen in verschiedenen Sprachen Lesungen gehalten. Viele Gruppen wurden begrüßt, auch wir: „Ministranten aus dem Pfarrverband Neuss West und Korschenbroich“. Alle in unserer Gruppe begannen zu jubeln. Nach der Audienz fuhr „Benedetto“ mit seinem Papa-Mobil nur ca. 3 Meter entfernt an uns vorbei.

Nach einem schönen Vormittag stand der Nachmittag zur freien Verfügung, zur Besichtigung weiterer Kirchen oder der Einkaufsmeile.
 

Am nächsten Tag fuhren wir mit dem Bus vor die Mauern der Stadt zu den Domitilla Katakomben. Dort feierten wir die heilige Messe, wo schon die frühen Christen Gottesdienst gehalten haben. Danach ging es weiter zur vierten Hauptkirche von Rom, St. Paul vor den Mauern. Alle vier: Santa Maria Maggiore, Johannes im Lateran, der Petersdom und eben St. Paul vor den Mauern haben einen Papstthron und als Besonderheit dazu eine Heilige Pforte, die nur in heiligen Jahren, in der Regel alle 25 Jahre, geöffnet wird.

Nach einem freien Abend rund um den Trevi-Brunnen brach für uns leider die letzte Nacht in Rom an.

Am nächsten Morgen, nachdem die Zimmer geräumt waren, besuchten wir den Circus Maximus,
Kirchen auf dem Aventin und blickten durch das Schlüsselloch des Malteserpalastes, durch das wir alle eine wunderbare Aussicht auf den Petersdom hatten. Als  wir dann noch den Test am „Mund der Wahrheit“ bestanden hatten,
machten wir uns auf den Weg zum Bus, um die Heimfahrt anzutreten. Nach einigen wehmütigen Blicken über die Schulter ging unsere Fahrt in Richtung Norden. Nach einer entspannten Rückfahrt endete die Reise dort für uns, wo sie angefangen hatte, und wir verabschiedeten uns mit schwerem Herzen voneinander, mitunter auch von neu gewonnenen Freunden.
 
So wurde die wirklich tolle und interessante Romfahrt abgeschlossen. Man vernahm ausschließlich positive Statements, die nicht zuletzt durch die gute Gemeinschaft, die sich gebildet hatte, so ausfielen. Ein besonderer Dank gilt unserem Pastor Michael Tewes, der sehr gute Führungen und wissenswerte Dinge über Rom sowie deren Kirchen zu bieten hatte. So wird diese Fahrt bei allen Beteiligten als sehr schön im Gedächtnis bleiben.
 
Hier sind weitere Bilder der Romwallfahrt.